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Tag: Party

Altgebäude TU Braunschweig
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...the next day sun will rise

Das war es also nun. Irgendwie hatten wir es uns anders vorgestellt. Mehr TamTam, mehr Trara und vor allem, mehr Tränen, Rotz und Billigbier. Aber vor drei Jahren war es für jeden von uns ja schon einmal so gewesen. Wir hatten einen Zettel in der Hand. Schwarz auf Weiß stand für uns da drauf, dass wir die Größten sind. Wir waren für einen Augenblick, für den einen Moment in der Vergangenheit die Könige und Königinnen der Welt. Kurz darauf war dieser Schlachtzug auch schon wieder vergessen und das Abi nur zu einer weiteren Station im Lebenslauf geworden.

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June 11, 2010 Posted by Mike in Reisen

Den Haag, zwei Heineken und ein Platz des Lebens

16:45. Der erste Tag neigt sich zu Ende und ich sitze immer noch im Zug. Der dritte an diesem Tag. Gott sei Dank aber schon in Holland. Den Haag ist mittlerweile in greifbare Nähe gerückt. Deutschland haben wir bereits vor gut einer Stunde verlassen. Der Bahnhof in Amersfoort, wo wir in den Regionalzug nach Den Haag umstiegen hatte keinen besonderen Niederländischen Charme. Gibt es sowas überhaupt? Allerdings waren wir auch nur zwei Minuten da. Der Regionalzug von Amersfoort nach Den Haag allerdings hat ein “Silence” Abteil. Da darf man nicht reden. Holländer. Komisches Völkchen.

Der zweite Zug an diesem Tag, der IC von Osnabrück nach Amersfoort war total überhitzt und die zweite Klasse scheinbar noch aus Vorkriegszeiten. Knapp zwei Stunden dauerte die Fahrt. unterbrochen von nicht funktionierenden Klimaanlagen und rauchenden Schaffnern. Als ich, gepeinigt durch Sonne, Schlafentzug und wenig Essen, diese Hölle der modernen Technik endlich verlassen durfte, war ich der glücklichste Mensch in den ganzen Niederlanden.

Ankunft. Den Haag. Sonne. Im Gegensatz zu Braunschweig haben wir hier immerhin noch so etwas wie Sonnenstrahlen. Der Schock kam dann an der frischen Luft. Kälte. Nicht eisig, aber kalt genug. Schon hat man sich wieder wie in Deutschland geführt. Verspätete Straßenbahnen die irgendwann in den 60ern modern waren und einfach viel zu klein sind für 35 Personen nebst Koffer. In der Jugendherberge angekommen ist das Gesamturteil gut aber nicht so gut wie in Wien letztes Jahr.

Eine Stunde später, gerade mal geduscht und frisch angezogen, geht es los in Richtung Strand. Gemeinsames Abendessen mit der Gruppe. Das Esen im “Molligen Hahn” ist lecker aber viel zu teuer. Außerdem kann die Bedienung kein Englisch und schreibt sich Bestellungen nicht auf. Ist ja so kein Ding, aber vergessene Getränke, falsche Hauptgerichte und seltsame Nachspeisen zeugen von einer suboptimalen Bestellstrategie.

Der Rest des Abends verläuft ruhig. Zu ruhig auf der drei Stündigen Odyssee durch Den Haag suchen wir verzweifelt ein Lokal das noch geöffnet hat und trinken weit mehr als zwei Dosen Heineken während der Zeit. Aber dann, mit unseren Kräften schon am Ende und längst vom Mut verlassen, gingen wir um die letzte Ecke die wir als würdig auserkoren hatten. Was uns dort Erwartete hätten wir im Leben nicht gedacht.

Fünf oder zehn Kneipen um einen großen Platz angelegt. Sitzgelegenheiten in der Mitte und ein pulsierendes “Partyleben!” Gott war uns gnädig. Wir tranken noch genüsslich ein Bier und gingen dann, am Rotlichtviertel vorbei zurück ins Bett.



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April 14, 2010 Posted by Mike in Reisen

Hamburg meine Perle

hamburgmeineperle

Nach HH kommt man nur über Uelzen. Von Braunschweig per Zug versteht sich. Sonst nimmt man logischerweise die A7 bzw. die A2. Oder nen anderen Zug. Oder ein Flugzeug. Aber wer will schon Autofahren wenn man in HH Junggesellenabschied feiert? Ich nicht.

Bereits Tage vor dem Ausflug hatte ich abwechselnd orgasmusartige Glücksgefühle und dann wieder eine totale Abneigung gegen den Trip. Die Abneigung rührt aus der Tatsache heraus, dass in der Regionalbahn, zumindest bei meinem letzten HH-Trip, mal nur Checker, Alkoholiker oder sonstige Gestallten saßen auf die ich gerne verzichten kann, wenn ich zwei Stunden in einem knapp 3,5m mal 20m Raum gefangen bin. Besonders wenn dann auch noch das Klo mit Fäkalien und Erbrochenem neu gestrichen wurde. Zum Glück war die Fahrt dieses Mal anders. Der Zug sah nicht aus, als wäre er gerade aus einem geheimen WWII Bahndepot gemopst worden und auch das Abteil war leer, erhellt und die Toilette verhältnismäßig sauber. Leider ist Alkohol jetzt in Zügen verboten oder nennt man das Glück? =)

Hamburger Hbf, erster Schock. Cheeseburger bzw. Chickenburger 1,30? Bitte WTF? Die kosten doch 1€ oder nicht? McDonalds SMS? Naja irgendwie brauchten wir ja etwas zum Essen, da uns das Maredo doch geringfügig zu teuer erschien. Burger und Alkohol im Gepäck ging es auf zum nächsten Taxi. Richtung: Rotlichtviertel! Party! Alkohol! Junggeselle! Der Taxifahrer war ungefähr genau so lustig wie Guido Cantz am gleichen Tag in Halle und kannte sich nach eigener Aussage nicht auf dem Kiez aus. Lölchen. Entweder war der vor zwei Tagen zugezogen, seine Frau war verdammt dominant oder er hatte einfach eine Abneigung gegen Taxikunden. Wäre er an dem Abend nicht der einzige Taxifahrer gewesen. Gab aber trotzdem noch Trinkgeld von uns, immerhin hat er danach den Mund gehalten und es lief gute Musik.

10€ später standen wir mit nen Pils in der Hand am Eingang der Reeperbahn und freuten uns auf den geilsten Abend des Jahres. Wir sollten nicht enttäuscht werden. Neben netten jungen Hamburgerinnen haben wir auch die Schlagfertigkeit der Damen auf der Herbertstraße sowie die Nervereien der Kober kennen gelernt. Das Dollhouse zeigte uns imposant, wie man nicht mit Türstehern reden sollte und die nette Kioskdame (kurz neben dem ersten Dollhouse auf der Großen Freiheit) hat uns doch wahrhaftig eine Dose Astra für den Junggesellen geschenkt. Um fünf Uhr in der früh ging es dann noch in Richtung Fischmarkt. Vorbei am Drum and Bass Schuppen aka Drogenvilla aka besetztes Haus. Der Fischmarkt hatte gerade erst begonnen und war demnach noch relativ leer. Kauft euch bei dem Schuppen mit dem Fisch als Markenzeichen auf jeden Fall ein Krabbenbrötchen! Höhöhö! =)

Glücklich, Zufrieden, Erleichtert und ohne einen Cent für nen Kaffee in der Tasche ging es über Uelzen und/oder Hannover nach Hause. Wo ich auch so gleich brav bubu machte. Danke Stefan!

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Voten für Berlin im Ausnahmezustand

Wolltet ihr schon immer mal wieder so richtig, und ich meine so richtig, ausrasten? Ich meine mit Alkohol, Frauen und Flatratesaufen? Mit in der Gosse aufwachen und dennoch denken “Scheiße, das war ein geiler Abend”? Wolltest ihr schon immer mal wieder nach Berlin (wenn ihr da wohnt, fahrt weg und kommt wieder)? Dann voted alle, aber wirklich alle, hier für Amy&Pink! Das wird die Überparty des Jahrhunderts! Vice und Smirnoff sponsern 150.000€! Fuck Leute, wir müssen gewinnen.

Mehr als VOTEN VOTEN VOTEN, kann ich da auch nicht mehr sagen! Verbreitet es bei Twitter, Facebook, auf den Schulklos und einfach überall da wo ihr denkt das es Leute lesen. Macht euch tausende Fakeadressen und meldet euch 100 Mal an. Nein Scherz, macht das alles bitte legal und wie es da steht! Berlin schlägt doch München oder die Hessen. Ich mein Hessen, die haben Mark Madlock! Ach ja sollten Amy&Pink gewinnen, wird die gute Anna auf der Bühne singen!

JETZT GEHT VOTEN! Für die Party mit der Simian Mobile Disco und Boy 8-Bit! Selbst wenn ihr die nicht kennt, voted trotzdem. Ich kenn die auch net, aber die kennen da bei Amy&Pink immer den krassesten Scheiß. Wenn wir also davon noch nicht gehört haben liegt das an uns! Daher sollten wir sie auf der Party kennen lernen! Also ein letztes mal VOTEN! Verlinkt hab ich es ja nun echt oft genug!

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Wie war dein Wochenende?

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Es mutet in gewisser Weise schon seltsam an, wenn man bereits am Samstag Nachmittag gefragt wird wie denn das Wochenende war! Man hat gerade mal irgendwie den Freitagabend überstanden, sei es indem man geschlafen hat *höhö* oder betrunken probiert hat die vermeidlich gut aussehende Dame hinterm Tressen mit 5Cent Trinkgeld auf eine Safari im eigenen Bett einzuladen. Irgendwann wacht man dann auf und tappst in der Dunkelheit, die Sonne ist ja schon längst wieder irgendwohin abgehauen, in Richtung PC!

Hochgefahren. Internet. ICQ, Facebook, StudiVZ und schon geht sie los! Die Fragerei wie das Wochenende war, nicht wie das Wochenende denn ist, sondern ernsthaft wie es war. Ist das Wochenende am Samstag schon wieder vorbei? Hab ich irgendwas verpasst? Also klar ist das eine Kleinigkeit, aber irgendwie finde ich das seltsam. Damals, als ich noch ein junger Hüpfen (ja das ist nicht das richtige Wort, aber ich finde es passt) war, habe ich meine Freunde noch gefragt was man heute macht, habe mich gefreut das es noch den Sonntag gibt und man Samstag richtig ausrasten kann!

Natürlich raste ich weiterhin Samstags aus, bin ja toll und so! Aber die Jugend von heute verpulvert ihre ganze Energie am Freitag, so ist es auch nicht verwunderlich, dass die einzige Großraumdisko hier in unserer Kleinstadtidylle freitags ab 16 und samstags ab 18 Jahren Einlass gewährt. Sonntags ist dann für alle asozialen Studenten ab 21 richtig rumhuren. Aber ich schweife ab.

So oder so ähnlich sollte es sein!

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July 26, 2009 Posted by Mike in Events

Stranger in a strange World

Irgendwann einmal sagte man mir, das es zu Hause doch noch am schönsten sei. Hmm. Bezog sich diese Person auch auf Partys/Feiern/Alkoholexzesse? Weil also vom Aussehen der Stadt ist Braunschweig definitiv eine der schönsten Städte die die Republik zu bieten hat, aber Partytechnisch, wobei ich hier das Privatpartyniveau anspreche, sind wir Durchschnitt zwar Top. Aber was ich am Freitag in Erfurt erlebt habe ist ohne Übertreibung, wohl eine der heftigsten Partys des Jahres gewesen.

Freitagmittag gegen 15 Uhr machten sich ein kleines (ich nicht) und ein großes (ich) Partymenschlein auf den riesigen Harz zu überqueren. Ich begab mich also zum ersten Mal in diesem Jahrtausend wieder in das Land der Luftbrücken und Kopfsteinpflaster. Ich fuhr tatsächlich nach Erfurt. Alleine (also nicht alleine, aber alleine halt) macht man sich da natürlich so seine Gedanken, verstehe ich die auch? Ich hoffe doch! Verstehen die mich? Ja! Haben die da Strom! *wegrenn* Aber wieso begab ich mich überhaupt in solche Gefahren? Relativ einfache Sache eigentlich, auf der andere Seite schmissen einige Partymenschlein die mit dem kleinen Partymenschlein befreundet sind eine Sommerfest/Geburtstags/WG-Abrissparty. Im Harz angekommen hat sich mein Empfang übrigens direkt nach dem “Grenzlokal”, das heißt wirklich so, verabschiedet. (Vorwarnung?) Ich weiß nicht wie das mit der totalen Abdeckung der Republik und der Generation Upload zusammenpasst, aber ich stehe ja auch nicht bei Vodafone unter Vertrag. Bin ja E-Plus Idiot.

Auf der anderen Seite des Harzes angekommen, funktionierte mein Handy auf jeden Fall wieder und auch sonst sah alles relativ Westlich aus scheinbar bringt der Solidaritätszuschlag was. Allerdings kamen wir dann in ein Dorf, welches diesen Zuschlag noch nicht wirklich gesehen hatte. Schon übel das es sowas gibt/gab, also das ist nicht negativ sondern verstimmt gemeint. Es kann doch nicht sein, das ein Dorf perfekt schön usw. aussieht, weil es an der B4 liegt und ein anderes etwas abseits der B4 noch komplett Kopfsteinpflaster (ja stilistische Übertreibung) hat. Aber regen wir uns hier nicht über die Ostpolitik der Regierung auf. Es gibt lustigeres, zum Beispiel Niedersachsenwerfen. Ein Dorf. Ein Name. Ein Witz. Wer bitte denkt sich so einen Namen aus? Frankfurt hat was mit einer Furt zu tun, Gießen vermutlich was mit Gießen aber Niedersachsenwerfen? Was um alles in der Welt wurde damals dort gemacht? Sei’s drum, wir diskutierten noch ein wenig die architektonischen Besonderheiten Thüringens (von der Bundeswehr geplante Brücken, Schieferhäuser und Fachwerk) sowie die umfassenden Baumaßnahmen überall und schwupp waren wir nicht da! Weiteres Trauer Thema der Politik, die Umbauarbeiten der Straßen im östlicheren Teil Deutschlands. Also so viele Umleitungen habe ich bis jetzt nur in irgendwelchen Komödien gesehen. Wir sind locker 30 Kilometer Umweg gefahren.

In Erfurt angekommen bekamen wir die größte, gigantischste, ja ich würde sagen die Parklücke überhaupt und hatten zum Glück Hilfe beim Tragen unseres Gepäcks (2 Kästen Bier) in den 4. oder 5. Stock. Von der Hitze total verschwitzt, begann man auch relativ schnell damit sich mit kaltem Bier abzukühlen oder aber die Hitzegefühle mit warmen Bier aus dem Kopf zu trinken. Die Partymenschleins, welche den ganzen Spaß organisiert hatten waren sehr freundlich und man konnte sie, wie auch alle anderen sehr gut verstehen. (Ich habe hiermit eine Lanze gebrochen, oder so!) Auf jeden Fall habe ich mich sofort wohl gefühlt, viele Menschen kennen gelernt. Auch Blogger. Sehr unterhaltsam. Im Verlauf der Party passiert mir allerdings eine sehr strange Sache. Mein Körper war betrunken und mein Geist war nüchtern. Anders kann ich das nicht in Worte fassen. Ich konnte einfach keinen Alkohol mehr zu mir nehmen, aber konnte mich noch artikulieren und auch sonst alles machen (kein Auto fahren) was ich sonst so tue wenn ich auf Partys bin (BlackJack/Koks/Ihr kennt den Rest).

Gegen drei Uhr war da auf einmal eines der Gastgeberpartymenschleins nicht mehr da. Wahr zu einer anderen Party gegangen. Fand die eigene wohl doof! Naja ich hab das ja auch schon gehabt, das ich lieber im Gebüsch geschlafen hab, als auf meiner eigenen Party zu bleiben. Ungefähr um die Uhrzeit, wollte mein Körper auch so langsam mal zur Ruhe kommen und zeigte mir, duuuuu, ich will schlaaaaafen. Leichter gesagt als getan. Gegen fünf Uhr hatte ich dann endlich einen Platz auf einem Schlafsofa ergattert, welches für zwei schon eng, aber für drei Menschleins schon wieder fast eine gewisse humoristische Grundstimmung vermittelte. Mich frohlockte die Gewissheit auf einschlafen bei schöner Musik. Also Kopfhörer in die Ohren, Kettcar an und Action. Ja Action. Problematisch war nämlich, meine Musik war auch auf maximaler Lautstärke noch lauter als die Party, die noch um mich herum statt fand. Also war man halt bis um 7 wach! Da wollten die ersten schon wieder nach Hause. Wieder nix mit pennen, komische Gespräche übers Auto fahren und Alkohol hielten uns dann bis neun Uhr wach. Da sind die ersten dann frühstücken gegangen und haben die Musik wieder angemacht. Scheiße dachte ich mir und bin auch aufgestanden.

Der nächste Tag verlief mit aufräumen, Katermittagessen und einigen seltsamen Aktionen (hmm lecker Apfelstrudel) dann doch relativ ruhig. Sogar die Polizei hat noch ein Foto von uns bekommen, obwohl auf der Party echt kaum welche gemacht wurden.

Geile Party, als ich endlich schlafen konnte, war ich zu Hause!

Mike Siedersleben

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