Username:

Password:

Fargot Password? / Help

Tag: Leben

© Happiness | ernohannink
0

Suche Freude, biete Leben.

Manchmal hat man den Drang einfach auszubrechen. Die Ketten zu sprengen, die ungeordneten Gedanken hinter sich lassen und die Augen weit aufreißen für eine neue, wohltuende Welt. Das kühle und leere Herz für neue warme und positive Gefühle zu öffnen, die Freude am Leben neu zu entdecken. Die schwere Decke von sich werfen und die traurigen Lieder für eine Momentaufnahme zu pausieren. Man möchte vor negativen Erinnerungen und Erlebnissen fliehen und seine Gedanken und Empfindungen in eine neue Umlaufbahn katapultieren.

Einfach mal wieder sich freuen, sobald die ersten Sonnenstrahlen in der morgendlichen Röte die kalte Haut erwärmen. Sich ins Auto zu setzen, die Musik laut aufdrehen und einfach dorthin fahren wo man möchte. Einen Kaffee trinken in der Fußgängerzone und die durch Stress geplagten und umherirrenden Menschen beobachten. Risikoreich eine halbe Stunde im Parkverbot stehen und sich freuen, dass man kein Knöllchen am Scheibenwischer hängen hat. Einer alten Dame über die Straße helfen und einen liebevollen Dank kassieren, der einen für den Rest des Tages ein Grinsen auf den Lippen beschert.

Es gibt so viele kleine Dinge, die uns den Tag versüßen. Dabei wissen wir oftmals diese kurzen Zeitpunkte nie zu schätzen. An jeder Ecke und zu jeder Sekunde hat man die Möglichkeit seinen Tag zu einem fröhlichen und sinnvollen Erlebnis zu machen. Man braucht keinen Sechser im Lotto oder keine bestandene Abschlussprüfung – Da draußen gibt es so viele kleine wunderbare Möglichkeiten, wie man seine grauen Vorhänge in glänzendes Gold verwandeln kann. Man muss sich diese Chancen nur suchen um daraus einen Hauch von Glück und Freude schöpfen zu können, der einen in Null-Komma-Nichts zu einem fröhlicheren Menschen macht. Ein Blick nach vorne ist viel interessanter als die grauen, dreckigen Kopfsteinpflaster unter einem.

In deinen Augen ...
0

Einfach ...

Einfach mal die Sonne ausnutzen. Einfach mal das Leben leben. Einfach mal den McFlurry flüssig werden lassen. Einfach mal den Regen schön finden. Einfach mal die Wohnung eine Woche lang nicht verlassen. Einfach mal wieder in eine Pfütze springen. Einfach mal falsch parken. Einfach mal Lachs kaufen. Einfach mal die Polizei an Hupen. Einfach mal Rüdiger anrufen. Einfach mal wegfahren. Einfach mal wieder Honig mit Gurke essen.

Einfach mal in die Kirche gehen. Einfach mal die eigene Meinung sagen. Einfach mal tanzen wie man will. Einfach mal des Nachts aus dem Fenster schreien. Einfach mal dem Kellner 12€ Trinkgeld geben. Einfach mal Rückwärts über den Uniparkplatz heizen. Einfach mal die Handynummer an fremde Leute verteilen. Einfach mal Fish&Chips im Dönerladen bestellen. Einfach mal wahllos das Handy durch simsen.

Einfach mal Bier anstelle von Apfelschorle in die Uni mitnehmen. Einfach mal die Seele baumeln lassen. Einfach mal vordrängeln. Einfach mal in den falschen Film gehen. Einfach mal Getränke bestellen und dann gehen. Einfach mal die Klotür offen lassen. Einfach mal den Busfahrer fragen ob man auch mal fahren darf. Einfach mal eine Essensschlacht veranstalten. Einfach mal beim nachbarn klingeln und ‘nen Guten Tag wünschen. Einfach mal wieder machen was man will.

Photocam
1

Hey du, danke, dass du da bist!

Hey du, also ich weiß es ist etwas unfreundlich um diese Uhrzeit so reinzuplatzen, aber ich musste einfach mit dir reden. Seit längerem schon liegen mir diese Worte auf der Zunge und irgendwie habe ich jetzt das Gefühl, dass in diesem Moment der richtige Augenblick ist, dir zu sagen, was mir seit Tagen nicht mehr aus dem Kopf geht. So, here it goes:

Ich wollte eigentlich nur Danke sagen. Du glaubst mir nicht? War klar! Aber lass mich, mich erklären. Ich weiß, ich weiß… in letzter Zeit harmonieren wir erstaunlich gut und sind auch sonst mit unserer Beziehung soweit im Reinen, aber das war ja, bei Gott, nicht immer so. Die Zeiten die wir durchlebten waren oftmals Sturm gepeitscht und undurchsichtig. Zu oft standen wir Seite an Seite um die Probleme der Welt gemeinsam von uns abzuwenden nur um kurz danach wieder im unbändigen Hass aufeinander los zu gehen und darauf zu hoffen der Andere würde sich einfach verziehen. Für immer.

Haben wir beide nicht. Wie auch. Wie sind von einander abhängig. Immer. Tag für Tag. Monat für Monat. Jahr für Jahr. Wir sind wie Romeo und Julia. Sonne und Mond. George und Dick. Trotz der Streits, sei es wegen irgendwelchen Frauen die einer von uns beiden attraktiv fand, wegen unserer Eltern die wenn überhaupt nur mit mir geredet haben oder wegen meiner Freunde die sich oft genug über uns beide lustig gemacht haben, trotz all dieser Anschläge auf uns oder unsere Beziehung haben wir immer wieder zu einander gefunden.

Ich habe lange Zeit darüber nach gedacht dir das zu sagen. Ich hab Nächte lang meinen Schlaf damit vertan unsere Beziehung, unsere Abhängigkeit und unsere unerschütterliche Freundschaft, aber auch unseren Hass, unseren manchmal schon mit Todesdrohungen erfüllten Hass zu verstehen. Aber es half alles nichts, ich kam zu keinem logischen Schluss. Aber dann, eines Nachts vor ein paar Tagen wurde es mir klar. Früher dachte ich wahre Liebe wäre eine Erfindung der Industrie um Schokolade zu verkaufen. Heute kenne ich die Wahrheit. Dich! Dich in deiner ganzen Größe.

Danke das es dich gibt Herz.

Dein Verstand.

2

Das ist vielleicht die beste Zeit in unserem Leben…

Die Sonne verbrennt mir meinen Nacken … Ich will aber O-Saft … Jetzt muss ich da auch noch Hausaufgaben machen … Sind wir endlich da … Verdammte scheiße, ich hasse dieses Drecksleben!

Jeder von uns gibt mehrere dieser Aussagen täglich von sich. Wir haben generell etwas zu meckern. Wir bemängeln das Wetter, sei es zum warm oder zu kalt. Wir mokieren uns über die Kleidung anderer, trauen uns aber selbst nicht in ausgefallenen Klamotten rumzulaufen. Wir sind ständig gereizt und innerhalb von einer Sekunde auf der Palme. Sind wir einmal nicht ganz so genervt sind wir von der Arbeit gestresst und meckern über diese, über das, die Kollegen oder den Chef. Egal, Hauptsache Frust!

Selbst wenn alles gerade irgendwie super läuft wird gemeckert und sei es nur über das Fernsehprogramm. Wieso können wir die Zeit die wir haben nicht genießen? Wieso ist es den Menschen, es gibt natürlich Ausnahmen, nicht vergönnt einfach nur glücklich zu sein? Wie erreichen wir dieses Glück? Muss man es suchen? Muss es einen finden? Kann man es überhaupt erreichen? Besser, ist dieses perfekte, religiös gesprochen himmlische, Leben wirklich erreichbar?

Gerade diese Fragen hindern uns vermutlich daran wirklich Glücklich zu sein. Gedanken über das Glück zerstören es. Wenn man über Glück nachdenkt stellt man es bereits indirekt in Frage. Immer wenn man über sein Glück nachdenkt rekapituliert man Situationen, versetzt sich an entscheidende Punkte in seinem Leben zurück und fragt sich ob das alles so richtig war, was man da getan hat. Aber das hilft einem nicht auf dem Weg in Paradies. Man muss die Zeit einfach genießen. Ohne wenn. Ohne aber. Frei nach Madsen:

“Das ist vielleicht die beste Zeit in unserem Leben! Und so will ich sie erleben!”

3
June 8, 2010 Posted by Mike in Musik

Music was my first love and it will be my last

Die Sonne ist schon lange untergegangen und auch der Nachbar aus der Spätschicht hat bereits das Licht ausgemacht. Die Noten steigen erst einzeln und gemächlich aus den Lautsprechern, dann immer öfter und kräftiger. Minuten werden zu Stunden und Momente werden zu einer Ewigkeiten andauernden Symbiose aus Gefühlen und Melodien.

Musik wird als Katalysator gebraucht. Als direkt Verbindung des Fremden in unser Herz. Die Hoffung, die Trauer, das Glück und der Frust einer fremden Person manifestieren sich in diesen Sekunden als Morphium für die Seele in unseren Körpern und sprechen, auch ohne Worte, das aus was der eigene Verstand nicht greifen kann.

Diese Symbiose entführt in längst vergessene Gedanken und manchmal auch in komplett neue Welten. Jede Textzeile bekommt in diesen Momenten eine Bedeutung. Lieder werden auch nach Jahren noch mit bestimmten Ereignissen verbunden. Bei jeder Strophe schießen uns Erinnerungen durch den Kopf. Es werden Hollywoodreife Filme im Kopfkino produziert und alles dies passiert in dem Bruchteil einer Sekunde. Aber nicht nur die Worte auch die Melodien verzaubern unsere Gedanken, nehmen uns mit, tragen uns und erlauben es uns in eine Welt einzutauchen in der Träume Realität sind und die Realität nur ein blasser Schimmer am Horizont.

In diesen Momenten wollen wir ewig leben. Wir genießen die Zeit alleine oder zu zweit oder mit 1000 anderen Gästen in einer ausverkauften Stadion Arena. Augen geschlossen, Hände in der Luft oder unter dem Kopf summen, singen oder tanzen wir mit den Künstlern um die Wette und hoffen das diese drei Minuten nie vergehen werden. Denn die Zeit danach ist zumeist schlimmer als die davor. Repeat unser einziger Freund. Stille unser Tod.

Musik ist eine Droge. Die einzige die zu leisten es sich wirklich lohnt.

0

Willst du wirklich tauschen?

Manchmal in kleinen Momenten, wenn ich alleine bin, ertappe ich mich dabei wie ich abschweife. Ich träume in diesen Momenten oft von den kleinen, unscheinbaren Dingen die das Leben einfacher machen würden. Ich träume von den großen Dingen wie Erfolg, Geld und Beziehungen. Ich träume einfach vom Glück. Oder von dem was gemein hin als Glück bezeichnet wird.

Doch diese allgemeine mittlerweile schon inflationär aufgeblasene Definition von Glück ist doch vielerorts nichts weiter als die Überspielung von Neid! Wer kann denn ernsthaft behaupten, dass viel Geld oder Erfolg wirklich glücklich macht? Wieso nehmen den so viele Menschen mit viel Geld Drogen? Weil es Spaß macht, weil sie nicht wissen was sie tun sollen? Schwachsinn! Glückliche Menschen brauchen keine Drogen. Drogen sollen dich aus deiner Miesere, deiner Trauer, deiner Einsamkeit, deiner eigenen kleinen, traurigen, schmutzigen Welt heraus tragen und dir diese eine kleine Sekunde Glück verschaffen. Die Sekunde in der alles egal ist! Diese schmutzige Sekunde in der du träumst!

Genau das ist Glück, die Fähigkeit zu träumen! Das Verlangen nach bestimmten Dingen, die Möglichkeit sich Wünsche zu erfüllen. Aber nicht von jetzt auf gleich sondern durch arbeiten, durch harte, manchmal verdammt beschissene Arbeit. Die Art von Arbeit, wo du Abends nach Hause kommst und am liebsten nur noch alles hinwerfen würdest. Doch genau diese Art von Arbeit verschafft dir auch am Ende des Tages, der Woche oder des Monats die Fähigkeit sich über eine neue Bluse oder eine neue DVD so zu freuen, als wäre es die Erste die du dir in deinem Leben gekauft hast.

Glück ist nicht der Erfolg oder das Geld, sondern die Fähigkeit sich Träume so zu erfüllen, dass sie noch eine Bedeutung haben. Sie zeigen dir das du lebst, dass du das alles für etwas Sinnvolles, aber vor allem für dich und deine Familie tust. Glück ist Leben! Glück ist träumen! Glück das bist du selbst! Denn am Ende bist du tot, da hilft auch Geld, Erfolg oder geiler Sex nicht. 

Page optimized by WP Minify WordPress Plugin