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Tag: Hamburg

museum - midwinter
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"traces of" museum in Hamburg

Heute hab ich eine Email erhalten. WOW! Echt jetzt? Eine Email? Wieso passiert immer mir so ein derber Shice und euch nicht? Ich könnte drauf wetten, dass ihr genau das gerade gedacht habt… nicht! Also worauf ich hinaus wollte ist Folgendes: in dieser Email Leute, da stand was drin. Echt jetzt! Also da stand etwas drin, etwas das mich seit Langem (das neue neuen Prinz PI Album ausgenommen) mal wieder dazu gebracht hat, außerhalb von horizontalen Aktivitäten einen Orgasmus zu bekommen. Ich rede jetzt nicht von den komischen Selfmadedingern, nein so richtig mit Schwindel, Herzstillstand, Augenverdrehen und dem ganzen Zeug.

Was ist aber nun der Grund warum ich mich Gefühkal so dermaßen durchgenudelt fühle? Simple Sache: “museum” haben ihr verdammtes erstes Studio Album announced. Ein Album auf das ich seit mehr als drei, ach quatsch fünf, Jahren warte. Oder waren es vier? Keine Ahnung, auf jeden Fall war die Wartezeit viel viel viel zu lang. Alles was ich jemals hatte waren die Free-Tracks der “Exit Wounds EP!” Sachen wie “for the very first” time oder auch “to have or to be.” Alles großartige Musik, aber leider zu wenig auf Dauer. Also so drei Songs in der Dauerschleife. Aber damit ist jetzt Schluss. Es gibt bereits zwei Songs auf last.fm zum Download: "The Law" und "Midwinter"
Achja im Feed leider nicht zu sehen, haben wir noch ein Video in den Beitrag eingebaut.

Wer aber ist dieses museum? museum ist eine Indie-Rock-Band aus Hamburg. Das Gründungsdatum ist leider nirgends zu finden, nicht mal auf ihrer Homepage, alledings haben wir hier die Mitgliederliste (evtl findet ihr ja Freunde):

  • Tobias Hermes - vocals, guitar
  • Söhnke Grothusen - guitar
  • Hagen Hamm - bass
  • Florian Bolzau - drums

So mehr Infos gibt es leider nicht. Weder als Wiki noch sonst irgendwo. Allerdings scheinen sie am 09.03.2011 in Hildesheim zu spielen. Ich bin auf jeden Fall gespannt und freue mich auf das Album wie ein kleines Kind im Spieleladen.

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April 14, 2010 Posted by Mike in Reisen

Hamburg meine Perle

hamburgmeineperle

Nach HH kommt man nur über Uelzen. Von Braunschweig per Zug versteht sich. Sonst nimmt man logischerweise die A7 bzw. die A2. Oder nen anderen Zug. Oder ein Flugzeug. Aber wer will schon Autofahren wenn man in HH Junggesellenabschied feiert? Ich nicht.

Bereits Tage vor dem Ausflug hatte ich abwechselnd orgasmusartige Glücksgefühle und dann wieder eine totale Abneigung gegen den Trip. Die Abneigung rührt aus der Tatsache heraus, dass in der Regionalbahn, zumindest bei meinem letzten HH-Trip, mal nur Checker, Alkoholiker oder sonstige Gestallten saßen auf die ich gerne verzichten kann, wenn ich zwei Stunden in einem knapp 3,5m mal 20m Raum gefangen bin. Besonders wenn dann auch noch das Klo mit Fäkalien und Erbrochenem neu gestrichen wurde. Zum Glück war die Fahrt dieses Mal anders. Der Zug sah nicht aus, als wäre er gerade aus einem geheimen WWII Bahndepot gemopst worden und auch das Abteil war leer, erhellt und die Toilette verhältnismäßig sauber. Leider ist Alkohol jetzt in Zügen verboten oder nennt man das Glück? =)

Hamburger Hbf, erster Schock. Cheeseburger bzw. Chickenburger 1,30? Bitte WTF? Die kosten doch 1€ oder nicht? McDonalds SMS? Naja irgendwie brauchten wir ja etwas zum Essen, da uns das Maredo doch geringfügig zu teuer erschien. Burger und Alkohol im Gepäck ging es auf zum nächsten Taxi. Richtung: Rotlichtviertel! Party! Alkohol! Junggeselle! Der Taxifahrer war ungefähr genau so lustig wie Guido Cantz am gleichen Tag in Halle und kannte sich nach eigener Aussage nicht auf dem Kiez aus. Lölchen. Entweder war der vor zwei Tagen zugezogen, seine Frau war verdammt dominant oder er hatte einfach eine Abneigung gegen Taxikunden. Wäre er an dem Abend nicht der einzige Taxifahrer gewesen. Gab aber trotzdem noch Trinkgeld von uns, immerhin hat er danach den Mund gehalten und es lief gute Musik.

10€ später standen wir mit nen Pils in der Hand am Eingang der Reeperbahn und freuten uns auf den geilsten Abend des Jahres. Wir sollten nicht enttäuscht werden. Neben netten jungen Hamburgerinnen haben wir auch die Schlagfertigkeit der Damen auf der Herbertstraße sowie die Nervereien der Kober kennen gelernt. Das Dollhouse zeigte uns imposant, wie man nicht mit Türstehern reden sollte und die nette Kioskdame (kurz neben dem ersten Dollhouse auf der Großen Freiheit) hat uns doch wahrhaftig eine Dose Astra für den Junggesellen geschenkt. Um fünf Uhr in der früh ging es dann noch in Richtung Fischmarkt. Vorbei am Drum and Bass Schuppen aka Drogenvilla aka besetztes Haus. Der Fischmarkt hatte gerade erst begonnen und war demnach noch relativ leer. Kauft euch bei dem Schuppen mit dem Fisch als Markenzeichen auf jeden Fall ein Krabbenbrötchen! Höhöhö! =)

Glücklich, Zufrieden, Erleichtert und ohne einen Cent für nen Kaffee in der Tasche ging es über Uelzen und/oder Hannover nach Hause. Wo ich auch so gleich brav bubu machte. Danke Stefan!

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