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Tag: Facebook

Facebook Timeline Design
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Facebook “Timeline”

Auch wenn Google+ noch in den Kinderschuhen steckt, hat man doch gemerkt das in diesem sozialen Netzwerk ein großes Potenzial steckt. Auch Facebook scheint das gemerkt zu haben und überschlug sich in den letzten Wochen mit Neuerungen. Top Storys, neuer Chat, Videochat, Newsticker und neue Smartlists/Sharing Optionen. Nicht alles war optimal und vieles erinnerte an Google+. Einige riefen schon den langsamen Untergang von Facebook aus, motzen wegen schlechter Kopien und halbgaren Umsetzungen und auch ich war irgendwie enttäuscht von Facebook. Und dann hab ich heute bei Cashy vorbei geschaut.

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© Facebook | MoneyBlogNewz
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Gefällt mir!

Was für ein beschissener Tag! Erst versagt mir früh morgens die Karre auf halber Strecke, dann spuckt mir mein Chef eine Abmahnung wegen wiederholtem Zuspätkommen ins Gesicht und wäre das nicht schon genug gewesen bricht mir beim Öffnen meiner Haustür noch der Schlüssel ab. Wieder einmal hat mich der „Offline-Modus“ so richtig derbe „geOwned“! Ist doch alles scheiße, aber muss ja nicht jeder wissen. Eigentlich bist du doch der Checker vom Dienst. Solche Sachen wie heute Morgen würden Dir doch selbst im Traum nicht passieren! Auf Geht’s auf den Spielplatz der Selbstdarsteller für Ruhm und Aufmerksamkeit – Facebook.

Natürlich ist die Startseite des Browsers genau die Richtige – Man will ja keine Zeit verlieren, sondern jede Statusmeldung gründlich durchforsten, um wieder genügend Lästerstoff für die nächsten Parties zu haben – Denn Lästern macht Spaß! Besonders wenn man sonst nichts zu tun hat und nach Aufmerksamkeit strebt, weil das eigene Leben so trostlos ist. Oh mein Gott !!! Nur noch 106523 Freunde in meiner Freundesliste – Einer weniger! Wie kann das sein?! Ist mein Profil zu langweilig?! Wirke ich einschläfernd mit dem was ich schreibe?! Ist es jemand, den ich gut kenne oder einer von den 106467 Freunden, denen ich bisher nur einmal mittags in der Stadt zugewunken habe?!

„Leute können manchmal so scheiße und hinterfotzig sein!“

Zack! Und gleich nach 30 Sekunden drei „Likes“ und zwei zustimmende Kommentare. Herrlich! Ich bin wieder Mittelpunkt der Gesellschaft. Weiter geht’s. Aha – Peter war gerade Kacken und es roch ziemlich ungesund – „Gefällt mir“…

Leute, Leute, Leute. Wiedererkannt? Hoffentlich nicht! Ich will mich hier nicht aus der Affäre ziehen, denn ich nutze ja auch Zuckerberg’s farbenfrohe Spielwiese und stehe dazu. Aber was man manchmal so liest geht echt gar nicht mehr. Ich habe viel über das Thema nachgedacht, habe mich in diversen Spuren ab und zu selber wiedererkannt. Ist es nicht schlimm wie uns das soziale Netzwerk beherscht? Früher hat man sich gegenseitig angerufen, danach getroffen, gequatscht, Bilderalben zusammen angeschaut etc. Heute sind dafür wenige Knopfdrücke nötig und man muss dafür noch nicht einmal seinen festgesessenen Arsch heben. Wer nicht in einem sozialen Netzwerk ist, der ist automatisch weniger informiert und weniger gefragt. Beziehungskrisen werden öffentlich vor 500 Zuschauern geklärt und der neue Praktikant schildert vor den Augen seines Chefs, wie er letzte Nacht im Vollsuff die süße Blondine nach allen Künsten der Verführung vernascht hat. Wer hätte vor zehn Jahren gedacht, dass uns Wörter wie Facebook, Google+ und StudiVZ zu gläsernen Online-Usern machen. Neue Identitäten mit schauspielerischer Kunst werden geschaffen, die den trägen Alltag im realen Leben zu einer glamourösen Onlinescheinwelt verwandeln. Geht’s Dir vor dem Bildschirm scheiße, ist für Dich hinter der Flimmerkiste der schönste Tag der Woche. Die Suche nach Aufmerksamkeit verfällt desöfteren in eigene Untreue. Ich bin gespannt wie sich der Trend in den nächsten zehn Jahren weiter fortsetzt, ob dann die Öffentlichkeit die Farbe der eigenen Socken oder die Marke der benutzten Zahnpasta kennt. Jedoch muss man sich dabei immer selber die Frage stellen: Werde ich das weiterhin zulassen?! Irgendwann ist auch mal Schluss!

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May 10, 2010 Posted by Mike in roadeo.de

Roadeo.de - In eigener Sache IV

Nach längerer Zeit habe ich auch mal wieder was an meinem Blog geändert. Als Zuckerbergscher Jünger musste ich den Facebook I Like Button einbauen und habe im selben Atemzug noch die Gallery meiner schriftlichen Arbeiten überarbeitet.

Am Ende jedes Beitrages ist nun der Facebook I Like Button zu finden. Wer ist das und was macht der hier? Der Facebook I Like Button verbindet die eigene Website mit Facebook. Genauso wie dieses eine Facebook Applet dessen Name mir entfallen ist. Auf jeden Fall kann man damit nicht mehr nur die Seite sondern jeden einzelnen Beitrag separat “mögen” oder "nicht mögen”. Ich find das eine gute Sache. Wer es nicht machen will, muss nicht drauf klicken!

Die zweite Neuerung ist eher für mich und dem Interesse geschuldet, das ich gerne sehen würde, wie oft welches Gedicht oder welche Geschichte gelesen wird. Von daher ist jetzt jede schriftlicher Arbeit meinerseits auf einer separaten Unterseite untergebracht worden. Hat eine minal längere Ladezeit zur Folge, aber auch eine bessere SEO Kennung für die Seiten. Oh, ich hab einen Back Link Button vergessen. Doof. Bau ich noch ein.

Momentan überlege ich noch an weiteren Neuerungen, aber da müsste ich vieles um designen oder mir ein neues Template suchen, was ich bisher nicht wollte. Also schauen wir mal was daraus wird.

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Ein Protest in die falsche Richtung

Wir probieren uns im Internet von unserer besten, umgänglichsten Seite zu zeigen. Erzählen nur das was andere toll finden und stellen uns geheimnisvoll dar. Wir schreiben, posten, tweeten oder sharen nichts was auch nur annähernd als Kritik jeder Art oder Intelligenz durchgehen könnte. Wir posten lieber stumpfen Humor, unkreative Einzeiler und belanglose Statusupdates ala “Ich habe gedönert”. Zumindest meint das die Neon in der aktuellen Ausgabe unter dem Titel “Über-Ich!”

Wo die diese Weisheiten ausgegraben haben ist mir selbst jetzt, 24 Stunden nachdem lesen des Artikels, immer noch mehr als schleierhaft. Entweder hat sich der Redakteur ein Beispiel am Interview mit Beyonce genommen, die Freunde des Neonredakteurs sind größtenteils eher Semintelligent oder Deutschland geht echt zu Grunde. Auch die aufgeführten Aussagen von “Muskelkater, war aber nur im Bett” über “Wochenende!” bis hin zu “uhhhhhaaaaaa uhhhaa uha uhaa” sind mir in der Art noch nie untergekommen. Dabei gehe ich jetzt von Facebook und Twitter aus, nicht von StudiVZ.

StudiVZ ist in der Hinsicht, besonders seit der Einführung des Buschfunks, die Brutstätte minderbemittelter Textkreationen geworden, die die Beschreibung Statusupdate nicht einmal ansatzweise verdienen. Mehr als 90% meiner “Freunde” beim Facebook-Klon empfinden den Buschfunk als zweiten Plauderkasten. Da schreibt man dann grenzdebile Beiträge wie “Ja. Find ich auch Jasse!”, “Nein. Fett nicht du Hure, komm mal klar!” oder einfach ein “LoL.” Allerdings ist StudiVZ mittlerweile, zumindest meiner Meinung nach, kein Maßstab mehr. Facebook hat sein erstes Deutschlandbüro eröffnet und immer mehr Menschen kehren dem Unikindergarten den Rücken zu.

Allerdings geht es in dem Beitrag der Neon nicht um StudiVZ sondern um Facebook und dort habe ich mir spontan einmal die Beiträge der letzen 10 Stunden angesehen. Abgesehen von dem ganzen Minispiele Schnodder finden sich dort zumeist Youtube Videoempfehlungen, Nachrichtenartikel oder Blogbeiträge. Selten findet sich ein wirkliches Statusupdate wie “Abi lernen. Ohne Lerngruppe geht das nicht!” oder “Sitze am Schloss, genieße das Wetter.” Klar haben auch diese Aussagen nicht wirklich einen sehr großen Mehrwert. Allerdings weiß ich nun, dass ich Person A nicht anrufen brauche, ist zwecklos, aber Person B am Schloss besuchen kann, sofern ich denn in der Stadt bin.

Eigentlich schreibt jeder der bei Facebook bzw. Twitter Statusupdates postet, zumindest in meinem Freundeskreis, mehr oder weniger wichtige Infos die ihn aber nicht nur 1-Dimensional darstellen, sondern in einer reichhaltigen Facettenstruktur.  Man erkennt, was die Person mag und was nicht. Man weiß wo sie feiern war und über was sie lacht. Man weiß aber auch was sie nicht mag, was sie zum Nachdenken anregt und welchen Film sie zuletzt gesehen hat. Das einzig schlimme daran ist das wir zu viel über die Person wissen könnten, nicht das dieses Wissen zu einseitig wird.

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Facebook.com Redesign Concept

fb-redesign-bh

Seit einiger Zeit postet Mashable Beiträge über ein mögliches Facebook Redesign. Scheinbar ist Facebook nicht wirklich zufrieden mit dem was sie momentan haben und/oder Zuckerberg will die Usebility erhöhen. HAHA guter Witz ich weiß. Auf jeden Fall haben sich ein paar schlaue Köpfe auf Behanced.net mal was richtig Ordentliches für Facebook ausgedacht, aber seht selbst.

Also das nenn ich erstens Mal Usebility und zweitens Ästhetik. Das ganze wirkt wesentlich moderner, ungezwungener und stylischer aber vor allen Dingen jünger.  Barton Smith der Entwickler und Mitarbeiter von TOL (Thinking out Loud) sagt auf Vimeo folgendes zum Design:

The Facebook Facelift is a self initiated project to challenge the form and functionality of Facebook. It's streamlined, structured, linear interface is more comprehendible, enhancing the user experience and absorbability of content.
The home page features many new benefits: the publisher toolbar enables users to post content from any page within Facebook, saving time in navigating needlessly through profiles; the streams' two-tiered filter (content type & content contributers) also creates a more coherent structure with the core elements retaining their position throughout most of the site; and the live feed displays a constant stream of all content posted in a users network, which expands upon mouse over.
Profiles also integrate with the system more seamlessly. Just as friend lists filter the stream by a select number of people, user profiles simply filter content to a single person, creating a clearer and more comprehendible layout.

Man kann nur hoffen Zuckerberg kriegt das zu sehen. Aber jetzt dürft ihr erst Mal was sehen.

[vimeo 6977587 500]



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