Instinkt

Krachend fiel das Telefon zu Boden. Verständnislosigkeit machte sich breit. Nicht über ihn. Nicht über sie. Die Situation war es die ihn verrückt machte. Diese Unfähigkeit das richtige zu tun. Instinktiv. So etwas wie der natürliche Instinkt, sofern es den für diese Situationen gab, hatte sich hier schon lange verzogen. Geblieben war eine Weisprungmeisterschaft über ein Minenfeld voller alter Erinnerungen, Fehler und Falschinterpretation auf beiden Seiten.

Egomanie machte sich breit. Beidseitig. Zwei Wochen waren vergangen und immer noch fühlten sich beide vom anderen betrogen. Eingefahre Muster von vier Jahren Freundschaft nagten an der Wand der gewollten Veränderung. Beide sehnten sich nach Frieden, Spaß und Versöhnung, doch das Schicksal hielt dies scheinbar für überflüssig. Viel lieber schubste es einen zum sich im “Sauer auf den anderen sein” suhlen in der eigenen sonst so kleinen perfekten Welt.

Man schob alles auf den anderen, suchte Ausflüchte und war sofort auf 180 obwohl beide immer mit dem Gedanken eigentlich alles besser, schöner, angenehmer und irgendwie freundschaftlicher zu machen mit einander kommunizierten. Instinktiv würden beide vermutlich nach so einem Streit die Freundschaft mit jeder beliebigen anderen Person an den Nagel hängen. Doch hat sich der Instinkt zum Glück ja bereits vor langer Zeit in Richtung Sonne aufgemacht.

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100.

roadeo1

100! In Worten: Einhundert! Einhundert Beiträge habe ich nun schon verfasst auf Roadeo. Mehr Beiträge als ich jemals zu träumen gewagt hätte, als ich vor drei Jahren mit diesem Blog anfing. Klar hatte ich auch schon andere Blogs, aber dieser hier war der erste auf eigenem Server und mit eigener Domain. Hier sind nun also 100 Meinungen von mir für immer in der Datenkrake des Internets gefangen und warten nur darauf entdeckt zu werden.

Ich hatte schon ein wenig überlegt was ich zum 100. schreibe, mein erster Gedanke war es einhundert Top100 –Listen zu verlinken. War mir dann doch etwas zu stumpf. Die nächste Idee, die ich für eine lange Zeit war die einfach nur 100 Mal Einhundert zu schreiben, aber so Sinn frei sollte der Beitrag dann doch nicht werden. Schlussendlich entschied ich mich dazu das wohl sinnvollste zu tun. Hatten ja auch fast alle Blogger vor mir. Naja die Katze muss das essen selbst finden. Oder so. Fragt da mal am besten Caro. Egal. Auf jeden Fall nutze ich diesen Beitrag nun für etwas Reflexion und die Philosophie über Blogzukunft.

Das ganze Projekt hier ist vor Ewigkeiten kurz nach dem Jahreswechsel 02/03 in mienem Kopf entstanden. Damals wollte ich unbedingt noch der Weltgrößte GTA Modder werden und überhaupt ne fette Downloadbase haben. Da meine Ideen aber leider schon immer größer waren als mein Tatendrang, wurde die Seite dann auch ein voller Erfolg. Bis ins Jahr 2007 schlug ich mich dann irgendwie über Blogger, MySpace und DeviantArt Notes mehr schlecht als recht durch die Welt des Bloggens. Bis mir dann im besagten Jahr eine Domain gekauft habe.

2007 also ist der mehr oder weniger offizielle Startschuss für Roadeo.de gewesen. Damals noch auf Kilu bzw. beplaced gehostet, stammt der Name eigentlich von einem Roman, den ich immer noch entwickele. Die Seite sollte rein dem Roman dienen. So Fortsetzungsgeschichte im Netz. Wie Stadthunger. Nur anders. Tatendrang! Über mehrere Themswitches und  ähnliches hinweg, zog ich Anfang/Mitte 2008 auf einen eigenen Server und habe das Projekt dort noch einmal komplett überdacht. Ältere Beiträge gelöscht. Neues Theme (mal wieder!) und dann fing der Spaß erst richtig an.

Wie es in Zukunft weiter gehen wird ist noch nicht wirklich raus. Momentan habe ich verschiedene Überlegungen wie ich den Blog führen will. Keine ist wirklich ausgereift. Bis auf die eine. Wobei die auch nicht wirklich. Seit kurzem ist eine zweite Person hier mit beteiligt. Der erste Beitrag von ihr wird in kürze erscheinen. Worüber der handelt oder was genau sie (die Person) überhaupt als Themen behandeln wird, ist nicht klar. Lassen wir uns überraschen. Auf die nächsten 100. Danke an alle die hier regelmäßig lesen und teilweise auch schreiben!

PS: Der Feed geht wieder!

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Prostitution zum Selbstzweck³

StudiAnfang des Monats hatte ich mich ja bei der Chaostante von nebenan für den “Sexist Blogger Alive” beworben. Naja gewonnen hab ich net. Will ich auch net. Der Ruhm steigt mir sonst eh nur zu Kopf. Außerdem war zu viel schreiben noch nie meins. Autogramme werdet ihr also nur in Ausnahmefällen erhalten. Aber wer will schon ein Autogramm von einem 12. Platzierten? Ich! Also Constanze, ich warte! Die Liste gibt es übrigens hier.

Und zu guter letzt noch der Kommentar von Kasumi zu meinem Bild! Obwohl ich fest der Meinung bin, dass ich drei Bilder hin schickte. Da war auch eins ohne Brille dabei. Naja egal!

Platz 12: Mike: Ja viel sieht man dank der Brille ja nicht, aber das was ich sehe sieht klasse aus. Die Frisur rockt, der Mund ist Sexy und ein Kinn das so Breit ist kann ja nur sexy sein.

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Prostitution zum Selbstzweck²

Studi

In irgendeiner Form wollen wir uns immer darstellen, wissen was andere von uns halten, bewundert werden, gesagt bekommen wir würden gut aussehen und überhaupt das wir die tollsten Menschen der Welt sind. Diese niederen Instinkte hat die Chaosmacherin jetzt ausgenutzt und einen Aufruf gestartet, in dem jeder Blogger mit machen kann. Worum geht es? Den subjetiv „Sexiest Blogger alive“. Also ran an die Bouletten

Genau wie I ♥ electru.de habe ich mich auch mal bei der Chaosmacherin beworben und meine Fotos per Mail eingeschickt! Danke nochmal an Muhnie für den Tipp. Möge es lustig werden, was ja die Hauptsache ist. Ergebnisse gibt es Ende des Monats, bis dahin müsst ihr noch warte um die tollen Bilder zu sehen die ich eingeschickt habe.

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Sonne

Schweigend sitz ich auf der Bank,
wie viele Stunden hab ich hier verbracht,
wo gestern noch die Sonne schien,
liegt heute nur ein Berg von Schnee.

Viel zu spät hab ich erkannt,
das der Weg den ich beschritt,
ohne Strahlen von der Sonne,
nur ein weit’rer Wunschtraum ist.

So sitz ich hier im Flockenwind,
minuten- oder stundenlang,
Gedanken kreisen um die gleiche Frage,
war sie jemals wirklich mein.

Ich stehe auf und schüttel mich,
wie ein Schneesturm in der Nacht,
die Spuren die ich hinterlasse,
sie werden bald schon nicht mehr sein.

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Die Tür

Die Tür die immer offen stand,
sie führte in dein Leben.
Doch von einem auf den anderen Tag,
ist mir der Eintritt dort verwehrt.

Ich klopfe und ich schlage,
mit beiden Fäusten an dir Tür.
Ich schreie und ich flehe,
doch drin bleibt es stumm und leer.

Die andere Seite dieser Tür,
sie ist nicht mehr belebt.
Ich kann es nicht begreifen,
dass du nun von uns gehst.

Und bleibt sie auch verschlossen,
mein ganzes Leben lang.
Am Ende meiner Tage,
werde ich sie öffnen könn.

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