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Tag: Sonne

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Odyssee – Bloggeschichte Teil 1

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Irgendetwas ließ ihn aufwachen. Er konnte das Gefühl nicht sofort zuordnen. Je länger er jedoch darüber nachdachte, umso klarer wurde es ihm vor seinen immer noch verschlossenen Augen. Der nächste Tag hatte begonnen.  Die Sonne kitzelte unerbittlich an seiner Nase und zwang ihn zu einem entnervten Stöhnen. Wiederwillig stützte er sich auf seine Ellenbogen und versucht durch seine vom Schlaf verklebten Augen irgendetwas zu erkennen, musste sie aber aufgrund der Helligkeit sofort wieder schließen. Der alte Tag hatte doch erst vor einer gefühlten Stunde aufgehört. Entnervt ließ er sich in seine Kissen zurück fallen und registrierte wie sein Kopf langsam zu arbeiten begann. Mit der einsetzenden Arbeit kamen auch die Kopfschmerzen. Wie eine unermüdliche Dampflokomotive zogen sie ihre Kreise. Von der linken Schläfe über die Stirn zur rechten Schläfe und retour. Nicht das Kopfschmerzen alleine nicht schon schlimm genug wären, nein, zusätzliche hatte er das Gefühl, dass die Lokomotive mit jeden Pulsschlag an Fahrt zunahm.

Von den Kopfschmerzen, der Sonne und der allgemeinen Helligkeit komplett genervt griff er, die Augen immer noch geschlossen, sehnsüchtig nach links um sich von seinem Nachttisch das obligatorische Glass Wasser und die Aspirin Tablette zu nehmen. Plötzlich war er hellwach. Kein Glas Wasser. Keine Aspirin Tablette. Aber vor allem, kein Nachttisch. Sein Nachttisch war weg. Er riss die Augen auf und stieß einen Schmerzensschrei aus. Helligkeit. Viel zu viel Helligkeit. Irgendwann, es kam ihm wie Stunden vor, hatten sich seine Augen an das Licht gewöhnt und er konnte sich umsehen. Dies war nicht sein Haus, sein Schlafzimmer oder sein Bett. Verdammt noch nicht einmal die Bettdecke war seine. So ein Muster hätte er sich garantiert nicht gekauft. Wie kam er hier her und vor allem wo war dieses hier? Er probierte sich daran zu erinnern wo er die letzte Nacht verbracht hatte, aber außer der Dampflokomotive befand sich in seinem Kopf nur eine labbrige Maße funktionsunfähiger Synapsen.

Wie jeder vom Kater geplagte Mensch stand er langsam und ziemlich tatterig auf, nur um danach direkt wieder auf nicht sein, wie er sich in Erinnerung rufen musste, sondern auf irgendein ihm gänzlich unbekanntes Bett zu fallen. Er trug einen Schlafanzug. Wieso zur Hölle trug er einen Schlafanzug. Dazu auch noch in Braun. Welcher Mensch kaufte sich einen braunen Schlafanzug. Ohne einen weiteren Gedanken daran zu verlieren, denken konnte er eh nicht vernünftig in seinem aktuellen Zustand, stand er auf und beschloss die Küche zu suchen. Hätte er gewusst was für eine Odyssee er sich damit aufgehalst hatte, wäre er vermutlich einfach liegen geblieben. So aber öffnete er die Schlafzimmertür und betrat den dahinter liegenden Flur.

Weiterführend in Reihenfolge: 2. Natascha 3. Maik 4. Hanna

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Und jetzt?

Nachmittag. Es wird langsam Dunkel. Auf meinem Schreibtisch drei Skripte und vier Staffeln “The West Wing”. Ich hocke in meinen kleinen überschaubaren 50qm und schaue geistesabwesend aus dem Fenster. Eigentlich sollte ich lernen, eigentlich sollte ich Psychologie lesen, eigentlich sollte ich meinen meinen verdammten Kopf nach unten neigen und lesen was auf den Unterlagen vor mir steht. Doch ich guck lieber aus dem Fenster.

Draußen erblicken zum ersten Mal in diesem Jahr Strahlen der Sonne für mehr als zwei Stunden hintereinander das Antlitz dieser Erde.  Es ist wunderschön entspannend. Die Kirchturmspitze, 100 Meter weiter, funkelt wie ein Diamant in den warmen Strahlen. Kurz bevor ich das Haus verlasse, tausche ich noch schnell im Bad die Brille gegen meine letzten Tageslinsen. Im Auto freue ich mich dann wie ein Schneekönig über die Möglichkeit meine Sonnenbrille endlich wieder aufsetzen zu können.

Die Idee meine Jacke zu Hause zu lassen, stellt sich in dem Moment als suboptimal heraus, in dem Hendrik beschließt noch eine zu Rauchen bevor wir wieder nach Hause fahren. In meinem wunderbaren vierten Stock angekommen mache ich als erstes alle Fenster auf und auch die restlichen Jalousien hoch. Es wird 13:00 Uhr. Meine Schicht fängt an. Den Laptop stelle ich so, dass ich aus dem Fenster gucken kann. Die Unterlagen liegen weiterhin vor mir. Die Stunden vergehen. Ich lese Berichte im Internet, beantworte eine Support-Anfrage und schaue immer wieder aus dem Fenster. Auf den langsam tauenden, traumhaft glitzernden Schnee.

Mittlerweile ist es dunkel. Der Schnee glitzert nicht mehr. Der besondere Moment, dieses Mystische, dieses simple einfache Winterglück, es ist vorbei. Meine Psychologie Unterlagen drängen sich stärker und stärker in mein von der Dunkelheit traurig gestimmtes Gedächtnis. Ich sollte lernen! Ich will nicht! Und jetzt?

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World Wide Firlefanz - 005

So es ist mal wieder Firlefanz Zeit und diesmal steht alles unter dem Motto “Geniales von dem MC Winkel sein Tumblr Account.” Dort findet man so einige nette und lustige Sachen. Sicher der AmyPink.com Tumblr ist auch klasse aber eher wenn man gerne Frauen mag.

018) Es gibt noch nette Leute auf der Welt ► [spoiler]
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019) Wer war wo im Urlaub ► [spoiler]
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020) She believed ► [spoiler]
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021) Wer hat da schon Lust auf Arbeit? ► [spoiler]
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