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Tag: Regen

James Blunt @ Volksbank BraWo Bühne Braunschweig 13.07.2011
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July 14, 2011 Posted by Mike in Events

[Konzert] James Blunt – 13.07.11 BS Volksbank BraWo Bühne

Der gute Kevin macht ja ab und an mal bei Gewinnspielen mit. Ab und an gewinnt er dann auch mal. Mal ein Skyabo, mal ne Reise nach Hamburg oder auch Konzertkarten für James Blunt. Den Letzteren haben wir uns heute in Braunschweig auf der Volksbank BraWo Bühne angesehen. Vorband war Wakey! Wakey! aus den USA. Aber dazu kommen wir in ein paar Tagen. Hier und heute geht es erst mal um das Konzert von James Blunt.

James Blunt war also zu Besuch in Deutschland. War er ja schon mal. Dieses Jahr im Frühjahr bei Wetten Dass…?, da war ich ja auch. Auch wegen Kevin. Ich mach eigentlich alles was cool ist mit Kevin. Kevin ist cool. Nun gut. Wie auch immer. Dort hat James Stay the Night gesungen. Das Video dazu ist unter diesem Beitrag. Heute hat er auf seiner neuenSome Kind of Trouble Tour (Die Tour zum gleichnamigen Album) ein paar mehr Lieder zum Besten gegeben. Dabei waren alte Lieder wie Goodbye my Lover oder Wiseman aber auch neue Lieder wie Dangerous oder So Far Gone. Insgesamt eine sehr gute Mischung aus alt und neu.

Der Sound war durchweg sehr sehr gut. Man konnte ihn, sowie alle Instrument einwandfrei verstehen und hin und wieder sogar das Publikum singen hören. Allerdings kommt sogar das Publikum im Gänsehautfaktor nicht gegen seine Stimme an, die ist einfach immer noch eine der Besten die ich überhaupt kenne. Es war eine großartige Atmosphäre, wirklich gigantisch, wenn da nicht der Regen gewesen wäre. Es hat gegossen wie sonst nirgendswo. Kevin und ich waren bis auf die Haut komplett durchnässt. Aber hey, das war es wirklich wert. James Blunt in Concert? Always worth it!

Video - James Blunt Live bei Wetten Dass...?!

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Retrodingsda - Bloggertreffen 12.09.2010 in Köln

Wie bereits vor einiger Zeit angekündigt war ich am 12.09. in Köln um ein paar andere lustige Bloggerkollegen, die ich praktisch alle nicht kannte, endlich mal in echt zu sehen. Wie immer wenn ich nach Kölle fahre, hab ich erst mal die Tickets der Deutschen Bahn gecheckt. HAHA! Teurer als Sprit hin und zurück. Schade, da hat die Umwelt Pech gehabt. Ab mit der Musik und dann Vollgas, 120 KM\H, in Richtung Regenbogencity. Letztes Mal brauchte ich wegen der scheiß Baustellen auf der A1 8 Stunden. Diesmal war ich in 4 Stunden da! YippieYeah. Hab dann erst mal ‘ne Nacht in Portz verbracht und alte Bekannte, Plural steht hier für Singular, besucht.

Am nächsten hab ich mich dann, mit Taschen voller Sonnenschein, in Richtung Bahnhof Köln Deutz-Messe begeben. Hab sogar nen kostenlosen Parkplatz gefunden. Sach nochmal einer was gegen meine Parkplatzfindungsfähikeiten. Im Bahnhof angekommen, sah ich sie schon, eine wilde Meute, einem Flashmob gleichend, standen sie da. Alle acht Mann und Frau. Kamen allerdings noch einige hinzu und als wir uns der magischen, weil ich das sage,  Fünfzehn näherten gingen wir los. Alle in einer zweier Reihe und Händchen haltend gingen wir unter der strengen Aufsicht unserer Führerin Sumi, die keinen Dunst hatte wo wir lang sollten, in Richtung Köln Jugendpark.

Vorbei an Bahnschienen, verrosteten Fahrrädern und eingestürzten Häusern, waren wir eine halbe Ewigkeit später auch endlich da. Da es regnete fiel der Plan schön in der Spätsommersonne auf dem Rasen zu grillen in Wasser und wir machten das Sprichwort zu unserem Motto. Auf ging es in schönster Landstreichermannier unter eine Brücke. Regengeschützt und mit einem Grill ausgestattet, warteten wir so lange auf den Sponsor der Würstchen und des Bieres. Den 3GStore – Der vertickert IPhones ohne Vertrag. Nette Leute, unbedingt vorbeischauen. Die Wartezeit vertrieben wir uns mit lustigen Kennlernspielchen – Speeddating in Neudeutsch – und wussten bald mehr über uns als unsere Lebensabschnittsgefährten oder wir selber. War aber nett. Informativ eher weniger… liegt aber an mir, kann mir so etwas nicht merken.

Als dann endlich der Grill angemacht werden konnte, weil der Sponsor, die vertickern immer noch IPhones, mit Speis und Trank eintraf stieg die Stimmung schlagartig. Die “Rost”bratwürstchen waren vorzüglich und auch das Düsseldorfer? Dortmunder? Detmolder? Bier war klasse. Aber war halt kein Wolters. Nachdem wir dann drei Stunden lang am Rheinufer, gezittert, getrunken, gelacht und gegessen hatten, beschlossen wir noch in die Innenstadt zu ziehen. Aber wohin. Nach zäher, mehrmals wiederholter, Basisdemokratischer Abstimmung, ging es dann ins Brownies. Sehr sehr gutes Café mitten in Köln. Glaub ich zumindest. Hingekommen sind wir mit der Todesseilbahn. Zugig, kalt und rostig. Wie die Würstchen. HAHA! Scherz!

Ja im Brownies haben wir dann aufgrund eines offenen WLans erst mal nicht mehr miteinander geredet, sondern über Facebook und Twitter kommuniziert. Nein so schlimm war es nicht, aber alle mit Smartphone haben dieses dann auch gleich erst mal gezückt und wie blöd irgendwas gesucht und geschrieben usw. FYI,  hatten alle ein IPhone… wie ich das hasse. Mein XPERIA ist viel cooler. Word to your face – and your mother! Insgesamt war es aber ein geiler, ein richtig geiler Tag und ich bin dafür, das haben Sumi und ich schon klar gemacht, dass wir uns das nächste Mal in Hannover treffen.

Und jetzt “tada” kommt die vielfach geklaute Liste der Teilnehmer! Bilder gibt es in den jeweiligen Beiträgen, ich hab ja keine coole Kamera wie das IPhone. Deshalb hab ich auch keine Bilder.

Chaim von online-im-park.de + Günther
Chani von breitbildansicht.blogspot.com
Daniel von kotzendes-einhorn.de
Gökhan von kingg.de
Kerstin von biestchen.com + Benjamin
Marian und u-did von krueps.de
Leo von venomazn.de
Lisa von maoandthewolf.blogspot.com
Mareike von Chaosmacherin.de
Masi von khitos.wordpress.com
Natascha von vorstadtprinzessin.com + Nastassja
Sebastian von alsicheinhamsterwar.de
Verena von Verenas Welt

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Sie sieht es nicht

siesiehtesnicht

Durch den Nieselregen fallen ihr die blonden Haare scheinbar ungekämmt ins Gesicht. Sie lächelt verschmitzt, ihre funkelnden Augen faszinieren mich. Wir reden über das Leben, das Wetter und Gott und die Welt. Über alles. Über nichts. Zumindest nicht über das was für mich von Bedeutung ist. Über Sie.

Während sie spricht, bilden sich die Wörter in ihre Silben zurück und ergeben ein harmonisches Klangkonstrukt das meinen Puls steigen lässt. Irationalität macht sich breit. Die Bedeutung ihrer Worte verliert für mich in dieser Sekunde an Bedeutung und tritt hinter die Tatsache das sie redet, mit mir redet, zurück. Ich will ihr die Problematik, meine Problematik, die Problematik der Situation, das Verhängnisvolle erklären - aber ich kann es nicht.

Ich will sie in den Arm nehmen, einfach da sein. Sie halten, sie schützen, ein Lächeln auf ihre Lippen zaubern. Immer und immer wieder. Einfach die Welt vergessen - nur wir zwei. Kein Morgen, kein Gestern, nur das Hier und Jetzt. Während ich weiter träume, reißen mich ihre letzten Worte schlagartig zurück in die verregnete Realität dieser Nacht.

Wir sollten schlafen gehen, es ist schon spät. Obwohl meine Wohnung nur zwei Straßen weiter liegt, lasse ich sie nach Hause fahren. Fast viermal soweit. Während sie auf dem Fahrrad davon fährt, sehe ich ihrem vom Wind verspielten Haar hinterher. Sie sieht es nicht.

Sie sieht es nicht | Mai 2010

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