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Tag: Film

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[Kritik] Predators 2010

Originaltitel: Predators
Herstellungsland: USA 2010
Regie: Nimród Antal
Darsteller: Adrien Brody, Topher Grace, Danny Trejo, Laurence Fishburne, Walton Goggins, Alice Braga, Derek Mears, Brian Steele

Als ich den Saal betrete ist es bereits Dunkel. Die Sitze scheinen neu zu sein. Kann mich aber auch täuschen. Während ich noch die Flauschigkeit der Sitzlehne evaluiere, beginnen bereits die Trailer. Inception, Knight and Day, The Expandables, da scheint ja schonmal die Trailer Auswahl gelungen. Das lässt hoffen. So schnell wie die Hoffnung kam, so ging sie auch wieder. Letzter Trailer war Kiss and Kill. Heigl und Kutcher. Also bitte, Predators ist ab 18 nicht ab 6.

Film geht los. Troublemaker Sudios Production. Billiges Logo aber okay, das haben andere Firmen auch. Die erste Einstellung. Man wird praktisch in den Film hineingeworfen. Ein Adrenalin Spike. Das wars dann erstmal für eine lange Zeit. Eigentlich, um ehrlich zu sein, für den Rest des Filmes. Der Film hat keine Handlung. Ich hab auch keine erwartet. Allerdings hätte er gern eine. Die Idee einer Handlung zerplatzt zum Leidwesen vieler Zuschauer so schnell wie Laurence Fishburnes Charaker. Immerhin ist dort ein netter Goreeffekt zu sehen. Bei Laurence jetzt, nicht beim Zerplatzen der Handlung.

Die Figuren sind allesamt total oberflächlich. Was in so einem Film nicht schlimm wäre. Ich bin ja wegen der Action und dem Goregehalt drin. Nicht um eine Art Forrest Gump zu sehen. Allerdings probiert auch hier der Film eindimensionale Charaktere durch coole oder intelligente Sprüche dreidimensional zu machen. Scheitert kläglich. Der beste Charakter ist immer noch der Predator. Der sieht wenigstens scheiße aus und benimmt sich auch so. Der beste menschliche Schauspieler stirbt direkt am Anfang. Allenfalls dem Russen könnte man wegen seiner lustigen Art noch Bonuspunkte einräumen. Ich hätte auch den Japaner vorgeschlagen, aber durch seine Samurainummer hat er sich das verdorben.

Insagesamt war der Film für mich sogar schlechter als AvP:2 und bei dem hab ich schon praktisch nichts gesehen. Der Film ist also schlechter als Schwarzbild. Allerdings hat er auch seine positiven Seiten. Er kann als Mahnmal benutzt werden, um späteren Generationen zu zeigen wie man per Trailer hunderte Menschen verarscht. Die Filmfehler, die mir beim ersten Mal direkt aufgefallen sind, die erwähne ich nun einfach mal nicht.

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July 4, 2010 Posted by Mike in Musik

SafeTripHome – The Movies

Wer mich kennt oder einfach mal auf der “Über mich” Seite dieses Blogs nachsieht wird wissen, das ich ein großer Dido Fan bin. Sie ist eine der wenigen Künstler bzw. Künstlerinnen deren Alben ich mir als CD und nicht als mp3-Download bei Amazon kaufe. Gestern Nacht war ich dann mal wieder auf der Homepage der Schwester von Faithless Frontsänger Rollo Armstrong und was habe ich da gefunden? Was gar wundertolles.

Dido hatte sich zum Start ihres dritten Studio Albums "Safe Trip Home" im Herbst 2008 etwas ganz besonderes ausgedacht. Also Promotion hatte sie mit ihrem Label zusammen bei insgesamt 11 Regisseuren angefragt ob diese ihr jeweils einen Kurzfilm drehen können. Also 11 Filme für 11 Songs insgesamt auf dem Album. Bisher sind 9 Filme auf der Page verfügbar. Einen habe ich hier mal eingefügt. Viel Spaß damit

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Independence Day 2 // 3, Bad Boys 3, Men in Black 3 & Will Smith, ganz viel Will Smith

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Da ist man einen Tag mal nicht in der Lage die Feeds den Tag über verteilt zu lesen und schon erschlagen einen die Meldungen. Will Smith dreht scheinbar dies, Will Smith hat das unterzeichnet, Will Smith spielt Film über Will Smith. Will Smith… ach ne, die Meldung hier ist über Martin Lawrence.

Ich fühl mich gerade mal wieder wie vor dem Trip nach Hamburg. Sequels, Sequels, Sequels… nichts als Sequels. Ok das war gelogen. Prequels oder Remakes gibt es auch noch in Hollywood. Aber wann war die Filmmetropole das letzte Mal so wirklich innovativ? Mit einem Blockbuster? Also so richtig? Anregungen in die Kommentare bitte!

Momentan überschlagen sich die Gerüchte, das Fox sich bereit erklärt hat, Will Smith für einen zweiten und… lol jetzt kommt es, wohl auch einen möglichen dritten Ableger von “Independence Day” zu verpflichten. Das war die 14 Jahre davor ein  massives Problem für Fox, da Will Smith als einziger(?) Schauspieler 20 Millionen Dollar vorab erhält plus einen Anteil an den Einnahmen, ab dem ersten Dollar (first-dollar-gross). BÄM! Das ist mal ein Brett! Und das bei der Wirtschaftslage. Aber man hat bei FOX momentan ja noch zwei Milliarden von Avatar einfach so rumfliegen. Nichts davon ist bisher 100% bestätigt!

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Allerdings wurde der gute Will Smith nicht nur für einen scheinbar zweiten und evtl dritten Independence Day gecastet, sondern so wie es aussieht auch für “Men in Black 3”. Das einzige was nicht sicher ist scheint die Frage zu sein, ob “Men in Black 3” oder “The City that sailed” der nächste Film von Will Smith ist. /Film hat da ein relativ gutes Ausschlussverfahren angewendet:

More than likely it'll be MiB3 that will take precedence as Sony recently lost Spider-M4n as their big Memorial Day 2011 movie, and this threequel would fit in there nicely

Das man gerne zum Independence Day 2011 einen Blockbuster in den Kinos hätte der dann auch noch Independence Day 2 heißt und das Sequel von einem 1 Milliarden Dollar Franchise ist, das ja das verstehe sogar ich als BWL Banause. Achja Tommy Lee Jones hat auch unterzeichnet und in 3D kommt er auch.

Nachdem ich jetzt den zweiten Namen in den Raum warf, kommt hier noch schnell eine kurz Meldung von Will Smith seinem Busenfreund Martin Lawrence. Dieser hatte in letzter Zeit ja nie so wirklich Glück bei der Wahl seiner Rollen. Bad Boys 1 und 2 waren so wie ich das sehe, seine bisher größten Erfolge. Ok! Der Diamanten Cop evtl. noch, das war es dann aber auch. Auf jeden Fall sagte Martin Lawrence vor kurzem in einem Interview und ich zitiere hier nur.

Ich hatte vor kurzem Besuch von “Big Willie” und wir haben über Bad Boys 3 geredet und was Bay davon hält. Wir sind alle dafür, also der Film ist “real”. Aber wir müssen warten bis Bruckheimer das okay gibt. Dann ist er “really real”

Na dann ist ja soweit alles klar. Aber ich glaub das nur wenn er mit “Big Willie darüber in Big Mamas House geredet hat. Weil da dürfen keine Lügen erzählt werden. Außer die, das dort eine übergewichtige, ältere Frau lebt.

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Up in the Air

Ryan Bingham ist der Mann fürs Grobe. Hat der Chef einer Firma nicht die Eier in der Hose seine Angestellten zu feuern, heuert er Ryan Bingham (George Clooney) an. Wie Ryan selbst stolz verkündet, war er im letzten Jahr 322 Tage “Up in the Air” bzw. in Motels oder auf der Straße. Sein Lebensinhalt besteht daraus Leute zu feuern und Bonusmeilen zu sammeln. 10 Millionen will er haben. Doch dann kommen ziemlich plötzlich und für Ryan relativ unerwartet einige Turbulenzen (Wortspiel!) auf ihn und sein Einsiedlerleben zu.

Während eines nächtlichen Aufenthalts in Dallas, begegnet Ryan in einer Hotelbar Alex (Vera Farmiga). Diese ist Geschäftlich fast genauso viel unterwegs wie er und so verwickeln sich die beiden schnell in ein Streitgespräch über die Vorzüge von Autovermietern, Hotels und Fluglinien. Das Gespräch endet in Ryans Bett und mit der Feststellung, das es äußerst Schade war das sie es zwar auf die Minibar aber nicht in der Schrank geschafft haben.Durch dieses Intermezzo schon ein wenig aufgewühlt, begibt sich Ryan in Richtung Firmenzentrale in Omaha, Nebraska. Nach Hause. Allerdings sieht Ryans Apartment eher aus wie ein schlechtes Motel.

In der Firmenzentrale angekommen, wird ihm und anderen Angestellten eröffnet wie man von nun an 85% aller Personalkosten einsparen könnte. Die Idee dazu kommt von der jungen Cornell Absolventin Natalie Keener (Anna Kendrick) und ist im ersten Moment der Weltuntergang für Ryan. Natalie schlägt vor, dass man von jetzt an alle Kündigungen per Internet und Webcam Chat durchführt. Dies spart Flugkosten. Ryan, sichtlich geschockt, das sein Traum, seine Welt, sein Einsiedlerleben in Gefahr schwebt, möchte ihr erst mal zeigen wie die Realität aussieht und nimmt sie mit auf Reisen.  Den weiteren Verlauf müsst ihr euch selber ansehen, ist ja keine Nacherzählung hier.

“Up in the Air” wurde von einem meiner Lieblingsautoren/-produzenten, Jason Reitman, geschrieben. Dieser hat nämlich auch “Juno” und “Thank You for Smoking” gedreht. Mit “Up in the Air” hat er sich der Buchvorlage von Walter Kirn angenommen und dessen gleichnamiges Buch in einen sehr erfolgreichen Film umgewandelt. 6 Oscar Nominierungen, Gewinner eines Writers Guild Award und super viele positive Kritiken machen “Up in the Air” zu einem der besten Filme des letzten Jahres.

Trailer:

[youtube 6MSJF1remz8 500]

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Nick und Nora – Soundtrack einer Nacht

Nick ist Gitarrist und Drummer, letzeres zumindest so halb. Nach sechs Monaten fand seine Ex-Freundin Trish das wohl irgendwie nicht mehr so anziehend. Sie hat Schluss gemacht, hat ihn eh nur betrogen. Das liegt nun schon einen Monat und unzählige “letzte” Mixtapes zurück. Aber heute Abend spielen “Where is Fluffy?” irgendwo in Manhatten und die Zusammenhänge mit diesem Konzert sollten Nicks Leben verändern. Oh und das von Nora natürlich auch.

Michael Cera spielt in diesem großartigen Indiefilm den Nick. Nick hat eigentlich keine Probleme. Außer Beziehungen. Tortzdem. Frauen mögen ihn, Kerle auch. Gut einige davon sind schwul. Zum Beispiel seine Bandkollegen, aber das sollte seinem Charme, als gefühlvoller Musiker keinen Abbruch tun. Nach einem mehr oder weniger erfolgreich absolvierten Konzert, ergibt es sich das Nick auf Nora trifft. Zusammen begeben sie sich auf die Suche nach dem Konzert von “Where is Fluffy?” Den Rest der Geschichte solltet ihr selber sehen. Aber soviel sei gesagt, der Film ist groß. Wer Michael Cera nicht mag, soll den Film trotzdem gucken. Danach mag man ihn. Oder zumindest den Soundtrack.

Der Soundtrack ist wie der Titel schon vermuten lässt ein integraler Bestandteil dieser in New York angesiedelten Teeniekomödie. Neben Bands wie “The Submariners”, “We are Scientists” oder der “Band of Horses” steuerten auch “Richard Hawley” und “Paul Tiernan” Lieder zu diesem großartigen 60 Minuten Sampler bei. Das “Main Theme” des Filmes wurde von “Mark Motherbaugh” komponiert und könnte bei mir auf Dauerrotation laufen, wenn nicht alle Lieder so gut wären. Die CD hat schon fast "Gardenstate" Charakter. Viele der Bands haben mir vorher nichts gesagt, aber ich bin froh von ihnen gehört zuhaben. Solltet ihr auch, sofern ihr auf Indiemusik steht. Leider werden aber nicht alle Songs aus dem Film auf der CD gefeatured. Die grandiose Version von “Ten Naked Christmas Gays” war schon eine ganz spezielle Nummer.

Peter Sollett verfilmte mit Nick and Norah's Infinite Playlist bereits im Jahre 2008 den gleichnamigen Roman von Rachel Cohn. Neben Michael Cera spielen unter Anderen Kat Dennings als Nora und Alexis Dziena (die ja echt mal aussieht wie ein Ohlsen Twin) als Trish mit. Kleiner Einwurf für alle die “The Perfect Score” kennen: Roy ist hier nicht als schwules Bandmitglied unterwegs. Der Typ sieht nur genauso aus. Also nichts da mit Leonardo Nam, der Typ heißt Aaron Yoo.

Mir bleibt nicht mehr zusagen als ganz ganz ganz großes Independentkino! Achja und Trailer:

[youtube YNzzCN4dVFA 500]

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Männer die auf Ziegen starren

Donnerstag war ich mal wieder im Kino. Männer die auf Zeigen starren. Irgendwer hatte mir geflüstert, das der gut sei. So wie “Burn after Reading”, nur etwas skurriler. Trailer gesehen`? Nein! Einzig das George Clooney, Kevin Spacey, Ewan McGregor und Jeff Bridges mitspielen war mir mehr oder weniger bekannt. Das reichte mir aber auch. Ich mochte Burn after Reading und der Cast war ja sowieso ganz großes Kino. So begab ich mich also mal wieder in die Welt der US Army.

Dieses Mal jedoch erwarteten mich keine übertrieben explodierenden Kriegsschauplätze sondern ein George Clooney, der sich selbst als Jedi Ritter ansah, Kevin Spacey auf LSD und eine Ziege! Mit “Männer die auf Ziegen starren” verfilmt Grant Heslov (bekennender Coen Brüder Fan) lose das Sachbuch von Jon Ronson über eine US Spezialeinheit, die alternative Kampfmethoden durch sinneserweiternde Drogen erforschen und entwickeln sollte. Während der Vietnamkriegszeit. Alles natürlich von den Hippies und der “Freie Liebe” Zeit inspiriert.

Mit einer der besten Eröffnungsszenen der letzten Zeit zeigt “Männer die auf Zeigen starren” dem Zuschauer gleich wohin die Reise gehen wird. Der General aus Avatar rennt erst mal volles Brett gegen die Wand. Wieso er das tut und was eigentlich die Jedi Ritter der US Army sind erzählt Ewan McGregor während er zusammen mit George Clooney durch den Irak reißt. Was als Mutprobe geplant war, gerät immer mehr außer Kontrolle und wird für Ewan McGregor irgendwann durch eine Ladung LSD schließlich zur Selbstfindungsreise.

“Männer die auf Ziegen starren”, folgt den Coen Brüdern in vieler Hinsicht, schafft es aber auch sich durch die grandiose schauspielerische Leistungen von "Burn after Reading" abzuheben. So entsteht ein Film , den ich jedem nur wärmstens empfehlen kann. Der gelungene Mix aus Satire, Drama und ein wenig Action machen diesen Film zu einem wahrlich besonderen Erlebnis.

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