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Das Klimahaus in Bremerhaven

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Letztes Haus an Grenze stehen. Oder besser: Großes Haus an Küste steht. Vor einigen Jahren war ich mal in Cuxhaven. Einfach mal ein Wochenende entspannen, Seele baumeln lassen und die Nordseeküstenregion genießen. Damals verschlug es uns auch nach Bremerhaven. Auswandererhaus, Schifffahrtsmuseum, Shoppingmeile, alles hatten wir uns angesehen. Aber leider nicht das Klimahaus. Warum? Es stand nur der Rohbau und dazu ein alter Bahntransportwagen, der über den Baufortschritt informierte. Der steht da immer noch. Alles andere auch. Aber das nur am Rande.

Mittlerweile ist aus dem Rohbau aber ein semi-hübsches Bauwerk entstanden, welches genau auf dem 8. Längengrad gebaut ist. Genauer 8° 34 Sekunden Ost, aber wen juckt das schon?! 8. Längengrad und fertig ist die Laube.. Ähh, das Anfassmuseum. Der Eingang liegt leicht versteckt in einem Glaskasten, der direkte Anbindung an das nahe gelegene Einkaufszentrum bietet. Lohnt aber nicht. Allerdings hat man schon von da 'ne klasse Aussicht über den Hafen bzw. die Bucht (ist das da eine Bucht bei Bremerhaven?), sofern das Wetter einigermaßen mitspielt.

Im Klimahaus selbst hat man dann die Wahl zwischen fünf verschiedenen Bereichen (Die Reise, Die Elemente, Die Risiken, Die Chancen und dem [! nicht die (haha)] Wetterdienst). Wir haben selbstverständlich mit der Reise begonnen, der Hauptattraktion des Klimahauses. Wobei, erst einmal war ich noch auf dem Klo. Da war ne Schulklasse. Höchstens sechste Klasse. Ich kenne ja einige stumpfe Witze über Fäkalien. Aber die, also die waren echt der Hammer. So etwas hab ich selten gesehen. Aber gut, die heutige Jugend sprach ich schon an - könnte es aber mal wieder tun, wir waren also auf Reisen.

Die einzelnen Stationen möchte ich hier nicht verraten (es soll ja spannend bleiben). Nur soviel sei gesagt: Es wird heiß und kalt und trocken und feucht (Ihr werdet es zum Teil in den Bildern sehen)! Die Reise führt einen durch die verschiedenen Klimazonen der Welt, einmal um diese herum. Und zwar, wer hätte das gedacht, auf dem 8. Längengrad – jaja, 8° 34 Sekunden Ost. Insgesamt dauert die Reise knapp vier Stunden. Allerdings ist es möglich, nach der Hälfte zu pausieren oder ganz abzubrechen. Es gibt jedoch kein Zurück.

Ich kann jedem, der nur annähernd klima-/umweltinteressiert ist oder einfach nur Fernweh hat, diesen Ausflug aufs Derbste empfehlen. Man lernt unglaublich viel über die einzelnen Länder, die man besucht, darf sogut wie alles anfassen (was NICHT mehr lebt) und hat auch sonst sehr viel Spaß. Wann kann man schon mal die Himmelstreppe hinaufsteigen!? Ich auf jeden Fall würde gerne noch einmal hinfahren und freue mich schon jetzt darauf.

Hier noch einige Impressionen von meinem Mobilfunktelefon (Wer meckert wegen der Qualität, kriegt ‘n Ei an' Kopp, damit das klar ist):


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