roadeo.de Zwischen Dekadenz und Armutsgrenze

Die Tür

Gedicht | Dezember 2009

Die Tür die immer offen stand,
sie führte in dein Leben.
Doch von einem auf den anderen Tag,
ist mir der Eintritt dort verwehrt.

Ich klopfe und ich schlage,
mit beiden Fäusten an dir Tür.
Ich schreie und ich flehe,
doch drin bleibt es stumm und leer.

Die andere Seite dieser Tür,
sie ist nicht mehr belebt.
Ich kann es nicht begreifen,
dass du nun von uns gehst.

Und bleibt sie auch verschlossen,
mein ganzes Leben lang.
Am Ende meiner Tage,
werde ich sie öffnen könn.

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