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Studentenleben

Das Leben als Student. Zwischen Billigbier und Unibibliothek.
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Keine Flashmobs in Braunschweig [Update]

Wie ich gerade über Gulli erfahren habe, dürfen keine Flashmobs mehr in Braunschweig stattfinden. Anlass hierzu war der mittlerweile dritte Aufruf eines Braunschweigers in einer StudiVZ Gruppe Anfang August auf dem Schlossplatz ein Picknick abzuhalten. Irgendwie schien das dem Ordnungsamt dieses Jahr nicht zu passen. Mit einigem Aufwand machten sie den Gruppengründer aus und überbrachten im folgende frohe Botschaft: "Jegliche öffentliche Flashmobs in Braunschweig sind illegal und werden notfalls mit einer Allgemeinverfügung verboten und polizeilich aufgelöst."

Begründet wird dies dadurch, dass "Öffentliches Eigentum gefährdet" sei: "Auf meine Frage, was denn gefährdet sei, antwortete mir Herr Heidelberg vom Fachbereich Öffentliche Sicherheit, dass das Sandsteinpflaster vorm Schloss teuer sei. Die Frage, inwiefern dieses Pflaster, über das tagtäglich Tausende von Frauen in High-Heels stolzieren, durch samtene Decke von Picknickern gefährdet sei, wurde mir leider nicht beantwortet."

Deshalb bittet der Gruppengründer nun alle Leute dies weiterzutragen:

"Aus diesem Grund ist mir wichtig, alle Braunschweiger Bürgerinnen und Bürger darauf hinzuweisen, dass am 8.8. von 16 bis 18 Uhr KEIN Picknick auf dem Braunschweiger Schlossplatz stattfinden wird. Jeder Braunschweiger, der am 8.8. auf dem Schlossplatz eine Decke ausbreitet, Speis und Trank zu sich nimmt, mit Freunden plaudert, lacht, singt oder Tango tanzt, wird voraussichtlich mit Polizeigewalt daran gehindert.

UPDATE:Mittlerweile wird nicht mehr zum Beenden der Aktion aufgerufen sondern zum Anschluss an die Demo: "Wir sind die Picknicker - Sitzdemonstration mit gemeinsamen Essen für Versammlungs- und Meinungfreiheit und gegen das Verbot von Flashmobs in Braunschweig."

Mike Siedersleben

[via Gulli]
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Give me reason, but don’t give me hope

Morgen ist Englischklausur. Tolle Wurst. Mir fehlt die Motivation um zu lernen, ich hab Kopfschmerzen, die Themen gefallen mir nicht und außerdem habe ich “Die Ambler Warnung” von Robert Ludlum hier rumliegen und will es lesen. Wieso ist diese Klausur überhaupt auf einen Samstag gelegt? Welcher unfaire Dozent lässt sich sowas den bitte einfallen? Welcher? Das ist doch einfach unfair, Samstags eine Klausur, das ist ja so als wäre Montags Bundestagswahl! Unfassbar!

Mittlerweile ist es Samstagmorgen. Ich bin müde, ich habe keine Lust, ich hasse Englisch gerade und trotzdem, oder vermutlich deswegen (um nicht zu lernen) schreibe ich diesen Beitrag. Um halb Zwölf fängt der Rotz an, zwei Stunden geht das ganze dann! Zwei Stunden, hallo? Gehts noch? Ich meine, in Soziologie oder Politik meinen Hauptfächern dauern die Klausuren auch nur eine Stunde. Wieso muss dann ein Fach wie Englisch, welches ohne Frage wichtig ist ZWEI volle Stunden dauern? Bildungsauftrag hin oder her, aber was zu weit geht geht zu weit. Ich werd mich mal fertig machen, Klausur geht gleich los…

UPDATE:
So Klausur ist gelaufen und ich muss sagen, dafür das die so total schwierig und überhaupt total unmöglich angekündigt wurde, war es vollkommen okay! Ich hatte ja nun nicht wirklich viel gelernt, aber konnte trotzdem so gut wie alles bearbeiten. Interessant! JA!

Mike Siedersleben

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Ein gewisses Understatement

Seit heute ist nun wieder offiziell Prüfungszeit. Das bedeutet theoretisch lernen, lernen, lernen und ach ja lernen. Praktisch heißt das aber meistens Selbstbetrug ausüben. Man fängt irgendwann (meist erst kurz vor der Prüfung) an sich die Unterlagen zusammen zu suchen und kriegt dann erst mal einen Schock, bedingt durch die Menge an Material das bis zur Klausur gelernt werden muss. In anderen Fällen sieht es dann eher so aus, das man zwar wenig Material hat und deswegen auch weniger lernen muss, dieses Material aber in einer Form vorliegt, die einfach in einer modernen Technischen Universität einfach nicht dem Standard entsprechen kann. Da werden noch Zettelkästen geführt, anderswo wird zwar kopiert, aber mal auf dem Kopf, mal Schräg und dann in einer Auflösung, die jedes vernünftige Lernen zu einer Farce macht. Wenn die Dozenten, entschuldigt Professoren, dies noch selbst machen würden, würde ich es in einigen Vorlesungen ja durchaus verstehen, aber diese Tätigkeiten werden ja zu 99,9% von HIWIs übernommen. Das sind Menschen, die am PC groß geworden sind und damit umgehen können müssten. Leider ist dem nicht so.

Hat man sich dann selbst in die Bibliothek bemüht und ist das Buch dann nicht entliehen, kopiert man sich die benötigten Texte also selbst und fragt sich wieso man eigentlich nicht schon mal vor drei Wochen in dieses Onlinetextearchiv geschaut hat, dann könnte man jetzt nämlich wunderbar lernen. Der ganze Spaß kostet einen dann auch nur ein bis fünf Tage, je nachdem wer das Buch hat oder auch nicht hat. Bibliothekssoftware ist in solchen Sachen auch nicht immer so 100%ig ernstzunehmen. Dann hat man also erfolgreich alle Texte auf dem Schreibtisch liegen und fängt an zu lesen. Überschrift, 1. Absatz, 2. Absatz, ("Was?") 2. Absatz, ("öhm ja?!") Pause (Essen oder sonstiges) und dann wieder von vorne. Man regt sich über sich selbst auf, das man nicht genug aufgepasst hat in den Vorlesungen und Seminaren, das man doch mal überhaupt hätte hingehen sollen zu den Veranstaltungen und warum man denn eigentlich studiert. Ausbildungsberufe sind doch eh viel cooler!

Hat man die Unterlagen dann einmal halbwegs durch, kommt das richtige arbeiten, durchlesen, raus schreiben, sekundär Literatur (wenn man richtig toll sein will) hinzuziehen und sich ein gefährliches Halbwissen anlegen, mit dem man hofft in irgendeiner Art und Weise durch diese vermaledeite Klausur zu kommen. Am Tage der Klausur steht man dann schon wieder 500 Stunden zu früh auf und kann kaum was essen, weil einem die Problematik doch bewusst ist, die in wenigen Stunden dezent anklopfen wird und fragen "Ehy du! Ist hier noch was frei?" Irgendwann muss man dann plötzlich wahnsinnig schnell in die Uni, weil man doch wieder zu spät los ist. Man kommt dann mit abgehetztem total verschwitztem Kopf in die Klausur, denkt sich um Gotteswillen, besteht gerade so mit 4.0 und sagt sich "Nächstes Jahr wird alles anders..."

Mike Siedersleben

TU Braunschweig Altgebäude
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Wolfgang Schäuble kommt an die TU Braunschweig

60 Jahre Grundgesetz

Gestern wurde das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland 60 Jahre alt. Wie schnell die Zeit vergeht. Heftig! Vor nunmehr 60 Jahren also haben die an eine bessere Zukunft glaubenden Gründerväter unserer wunderbaren Demokratie ein Gesetz verabschiedet, welches Deutschland heute zu einem der sozialsten und menschenrechtsfreundlichsten Staaten der ganzen Welt macht. Doch ist das Grundgesetz immer noch aktuell oder muss es möglicherweise überarbeitet werden? Sind alle Passagen, Artikel, Abschnitte und Absätze auch heute noch so vertretbar oder hat das Internet wohlmöglich dazu geführt, dass das Grundgesetz an einigen Stellen überarbeitet werden muss?

Was? Wann? Wo?

Diesen Feiertag der deutschen Demokratie nimmt der CDU-Politiker Wolfgang Schäuble zum Anlass, Studenten über das Grundgesetz zu informieren. So besucht er zum Beispiel am kommenden Montag, also morgen (25. Mai 2009), das Audimax der Technische Universität Carolo Wilhelmina zu Braunschweig, um dort über die Bedeutung von 60 erfolgreichen Jahren Grundgesetz, sowie dessen spezielle Bedeutung in der Europäischen Union zu referieren. Besonderes Augenmerk ist hierbei auf die Tatsache zu legen, dass der Herr Schäuble, seines Zeichens Innenminister der Bundesrepublik Deutschland, mit der Vorratsdatenspeicherung womöglich direkt gegen das Grundgesetz verstößt. Man kann sich auf einen lebhaften Vortrag freuen, denke ich.

Datum: 25. Mai 2009
Beginn: 20:00
Ort: Audimax, TU Braunschweig

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Unimall und Office

Gestern ist dann auch endlich nach ca. 2 Wochen mein Officepaket von UNIMALL.de angekommen. Ich hatte aber bei der Bestellung auch übersehen, dass das mometan nur auf Vorbestellung geht. Somit musste ich dann halt die Zeit bis zur Lieferung noch ohne Office auskommen, war aber auch nicht wild, ich hab ja GTA IV!

Ups hat für die Lieferung dann auch nur knapp 12 Stunden gebraucht, was ich echt schnell finde, die Post hätte einen Tag länger gebraucht! So kam es dann aber, dass ich während der Zustellung nicht anwesend war, da ich mir eine wirklich interessante VWL Übung angehört habe. Abends fand ich dann natürlich den berühmten "Nicht Zustellbar" Zettel in meinem Briefkasten und rief sogleich, wie mir der Zettel befahl, die UPS Hotline an. Die kostet 12 Cent pro Minute und laberte mich per PC Stimme ersteinmal 2 Minuten mit Müll voll.

Als ich dann endlich mal durch war, wurde mein Anliegen aber schnell und kompetent bearbeitet und ich durfte noch am selben Tag zu unserem lokalem UPS-Lager und mir mein Päckchen abholen. *hach* Was war ich froh. Noch froher allerdings war oder bin ich eigentlich darüber, das ich die Office 2007 Standart Version gekauft habe (100€ | Unimall.de) aber die Professinal Plus von Office 2007 bekommen habe.

TU Braunschweig Altgebäude
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Die ersten beiden Wochen

Eine erste Woche wird ja bekanntlich, also zumindest in den meisten Fälen, dazu genutzt um unterschiedlichstes organisatorisches und allgemeines Wissen zu vermitteln. Diese Dinge konnte man und da muss ich die TU-Braunschweig insbesondere den ISW Bereich besonders loben, wir wurden und werden wirklich umfassend informiert.

Aber das will ich auch gar nicht kritisieren, eigentlich will ich garnicht kritiksieren. Vielmehr möchte ich mit dieser Kategorie meine Erfahrungen die ich im Studium sammele, in Bezug zu meinem vorherigen Lebensabschnitt Schule, darstellen. Dies ist auch nur der erste Beitrag einer losen Reihe, welche die nächsten drei Jahre auf euch zukommen wird. Also einfach immer mal wieder vorbei schauen. Lohnt sich sowieso immer.

Nun wie dem auch sei, die erste Woche, war nocheinmal stark von organisatorischen Dingen überlagert, da jeder Dozent einige Dinge mitteilen wollte und somit kaum Stoff durchgezogen wurde. Dies hat den Einstieg natürlich angenehmer gemacht und uns nicht sofort ins kalte Wasser geworfen. Naja zumidest nicht alle, so durfte meine Wenigkeit mit zwei äußerst kompetenten Marx Experten ein referat über besagte Person halten. Dies führte unweigerlich dazu, das man es vergas für die anderen Studienfächer etwas zu tun und somit liege ich nun einige Seiten im Rückstand! Macht aber nichts, wozu hat man schließlich VWL Vorlesungen.

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