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Studentenleben

Das Leben als Student. Zwischen Billigbier und Unibibliothek.
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12 CP und zwei WPK’s

Gestern durften wir uns in der Universität die Informationsveranstaltung zum 3. Studienjahr anhören. Genauso wie schon am Anfang des Studiums und als wir ins 2. Studienjahr kamen. Manch einer mag jetzt denken was der Schwachsinn denn soll jedes Jahr eine Infoveranstaltung für das gleiche Studium anzubieten. HAHA! Das selbe dachte ich bis nach der zweiten Veranstaltung auch. Allerdings ist es mir damals und auch gestern wieder aufgefallen, das wir praktisch immer wieder in andere Studiengänge geworfen werden. Es ändern sich ständig irgendwelche Dinge.

Im ersten Jahr gab es keine Nebenfächer außer VWL. Im zweiten sind Nebenfächer dann Pflicht und im dritten können sie sogar schon die Basismodule zum Teil ersetzen. Das nenn ich mal eine Top Evolution. Aber jetzt wird es harig und die Dozenten fangen an mit CPs um uns zuwerfen und sagen das müsst ihr machen und das und das. Achja das Praktika solltet ihr auch fertig haben und ihr müsst WPKs wählen. Bitte was, WPKs? Hallo? Das kenn ich aus der Realschule, aber an einer Uni? Das ist echtmal sehr strange.

Zum Schluss heißt es dann im sechsten Semester wird die Bachelorarbeit abgegeben, welche 12 CP zählt.. Alter die zählt ganze 12 CP. Weniger als ein Seminar aus dem fünften Semster. Find ich ja schon irgendwie lächerlich, da zählten ja sogar die Abiturprüfungen im Abitur mehr. Irgendwie wirkt das aber auch alles noch nicht wirklich 100% durchdacht. Evtl. haben die neuen 1. Semster mehr Glück, als die 3. Generation an Versuchskanninchen.

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Zehn Minuten Urlaub am Meer

Der Sekundenzeiger auf meiner Digitaluhr bewegt sich im Minutentakt weiter. Die Stimmen um mich herum werden zu einem Rauschen. Ich schließe die Augen und hoffe das ich heimlich schlafen kann. Referate die keine Spannung haben sind ungefähr das schlimmste was man einem Studenten bei 37° Celsius an einem Montagnachmittag zumuten kann. (Das ist kein Angriff auf das nette Referat von gestern!) In solchen Momenten will man einfach nur in den Urlaub flüchten. Berge, Seen oder ans Meer. Ich kann das Rauschen des Meeres praktisch direkt neben meinem Ohr hören.

Nur mit Badehose und Handtuch bewaffnet liege ich am Strand. Die Sonne brennt in einer angenehmen Temperatur und wird durch eine leichte Briese soweit abgekühlt das man es auch länger als 30 Minuten aushält liegen zu bleiben. Die Kühltruhe neben mir enthält angenehm temperiertes Bier. Ich hadere mit dem Gedanken jetzt schon eins zu trinken. Nein. Erst einmal ins Wasser. Vorsichtig taste ich mich voran bis ich mit den Knien im Wasser verschwunden bin. Die Temperatur ist perfekt. Angenehm kühl. Ich schwimme einige Runden durch den Pazifik und freue mich wie eine kleine Robbe über diesen perfekten Tag am Strand.

Als ich wieder aus dem Wasser komme, schaue ich auf die Uhr. Ist es schon nach vier? Darf ich ein Bier trinken? Aber irgendwie ist meine Uhr kaputt. Der Minutenzeiger bewegt sich in Sekundenschnelle und auf einmal rennt der Stundenzeiger hinterher. Die eben noch dagewesene Sonne verwandelt sich in einen grinsenden Mond, der lachend untergeht und mich in ein komplett schwarzes Loch wirft. Als ich die Augen wieder öffnen kann, sitzen um mich herum 20 Menschen und schauen “gespannt” an die Tafel. Der Beamer projiziert immer noch. Der zaghafte Blick auf die Uhr bringt mich zurück in die Realität. Zehn Minuten war ich im Urlaub.

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Die Uni, Den Haag und eine Exkursion

Urlaub. Ich will, entschuldigt Korrektur, wollte Urlaub. Jetzt fahr ich immerhin nach Den Haag. Zwar mit der Uni und mit Programm ab morgens um 09:00 Uhr, aber hey… I’m outta here.

Um 08:00 Uhr geht’s los. Über Osnabrück straight in Richtung Den Haag. Neben dem Internationalen Gerichtshof werden wir uns das Tribunal für die Kriegsverbrechen im ehemaligen Jugoslawien ansehen sowie die NGO zur Präventation (ist das überhaupt ein Wort?) vom Chemiewaffen. Unterwegs wird in Osnabrück natürlich noch der Friedenssaal von 1643 (zumindest in dem Jahrzehnt) besichtigt und natürlich fahren wir nach Amsterdam.

Ich wünsche euch allen eine angenehme (sofern es das bei euch gerade gibt) Exkursionswoche. Solltet ihr arbeiten und genervt sein, schaut einfach immer und immer wieder alle sechs Staffeln von LOST! Das lenkt ab. Oh oder besucht komische Internetseiten. Stuttmann.de oder Nichtlustig.de je nachdem ob ihr intelligent oder eher semi-intelligent seit. Wobei letzteres für beide Seiten eher semi-intelligent ist. =)

Ich mach mich auf zum Bahnhof. #kaffee #dringend

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Its got to be bad before it gets good

Halbzeit. 18 Monate sind vorbei. Ich kann mich an die ersten Tage erinnern, als wären sie gestern gewesen. Aber die Zeit so viel man sie auch genießt und probiert auszukosten bewegt sich nun unaufhaltsam auf das Ende zu. Das vorgesehene Ende. Evtl. kann ich ein Viertel evtl. sogar eine ganze Hälfte Nachspielzeit ergattern. Dann ist aber Ende! Schicht im Schacht! Aus die Maus! Danach bin ich entweder Bachelor oder naja, Hartzer!

Unumgänglich mit dieser Tatsache kommen des Nachts so langsam auch diese Gedanken, diese kleinen Fetzen die immer größer werden. Erst war es nur ein Summen, ein Vibrieren meiner Neurosynapsen. Mittlerweile jedoch feiern die da oben eine ausgelassene Raverparty. Aber sowas von. Sie vermengen, berühren und verschmelzen meine Gedanken zu einem Orkan der mit lautem Getöse durch meinen Kopf rast und Ausziehen, Ausziehen schreit. Weg, sie wollen alle weg. Sie wollen raus aus dieser Stadt. Die Welt erkunden, Leute treffen und Pinguine klatschen.

Versteht mich nicht falsch, ich liebe Braunschweig. Es ist nicht zu klein, nicht zu groß, hier fühl ich mich richtig wohl. Danke F.R! Aber trotzdem will man nicht sein ganzes Leben in einer und jetzt müssen wir einfach mal Fakten nennen, Zonenrandgebietsmetropole leben. Ich würde sicherlich Braunschweig als Stadt für meinen Lebensabend in Erwägung ziehen, aber momentan möchte ich die Welt erkunden. Finnland, Portugal oder Rumänien. Egal wo, Hauptsache fremde Menschen, Kultur und andere Lebensarten.

Einfach weg! Ohne Blick zurück! Einmal um die Welt und zurück. Freunde mitnehmen und das Leben leben. Einfach mal das tun was man denkt ohne Klausur oder Hausarbeit. Der beste Bruch dafür wäre zwischen Bachelor und Master. Aber das ist noch so lange hin. Doch wie sagte schon Day One? Its got to be bad before it gets good!

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Heute ist der Spaß vorbei!

Heidewitzka, da isses doch schon wahrhaftig Ende Februar. Heute schreib ich Marketing! An einem Samstag! Mal sehen wie es wird. Aber das ist hier auch gar nicht das Thema. Also doch schon irgendwie, aber halt auch nicht direkt. Naja egal. Ich bin auf jeden Fall ab heute mit meinen Klausuren durch. Folgen: Ich werde euch wieder verstärkt mit Filmen, Serien und dem ganzen restlichen Shiat bombardieren. Freut euch auf einiges! Und jetzt brauch ich Erfolg! und Glück! >.<

Ab heute gilt wieder: GOA GOA MPU! ICh mag den Typen bei 5:08 im Hintergrund!

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Gesponserte Vorlesungen – Die Zukunft der Lehre?

Momentan haben wir die letzte Soziologie Vorlesung in unserem Themenmodul Zukunft der Arbeit! Dieses Modul war als Vorlesungsreihe mit unterschiedlichen Dozenten bzw. Dozentinnen aufgebaut worden, für ein breiteres Themenspektrum. Die Idee dahinter ist klasse. Man bekommt unterschiedliche Sichten auf die Dinge mit und lernt direkt aus dem Beruf. Leider war die Umsetzung eher mangelhaft.

Vorlesungen mit unterschiedlichen DozentInnen sind klasse. Sie fördern das Verständnis, schaffen neue Perspektiven auf alte Probleme und lassen Einblicke in das echte, richtige Arbeiten zu. Jedoch sollten auch immer möglichst alle Seiten mit einbezogen werden. Sonst verkommt das Ganze in vielen Fällen zu einer desaströsen Werbeveranstaltung in der sich Bürokollegen die Klinke in die Hand geben. Es kann natürlich sinnvoll sein, dass man eine Seite die sonst weniger Aufmerksamkeit erfährt in der Vorlesung stärker vertritt. Allerdings müssen die Verhältnisse gewahrt werden. Totale Einseitigkeit ist immer fatal.

Unsere Vorlesung z.B. wurde in Zusammenarbeit mit der “Kooperationsstelle Universität und Gewerkschaft” entwickelt und geplant. Das ist ja erst Mal nicht verkehrt, die Gewerkschaften werden ja meist nur erwähnt wenn wieder ein paar IGM’ler auf der Straße stehen und Schilder in die Luft halten. Aber wenn dann die ganze Vorlesung praktisch nur auf den Gewerkschaften beruht dann frage ich mich schon ob ich in einer Vorlesung oder auf einer Gewerkschaftstagung bin. Jetzt komm mir bitte keiner mit der Aussage das doch auch Betriebsräte da waren. Erstens stimmt das nur in zwei Fällen und zweitens würde ich gerne Mal ein Vorstandsmitglied als DozentIn haben.

Das eigentlich Problem ist aber die Tatsache, dass sobald eine bestimmte Seite Gelder oder Ähnliches zur Vorlesung beiträgt, kann diese auch bestimmen wer oder was dort Auftritt bzw. besprochen wird. Dies fördert dann auch wieder die durch den Bologna Prozess angestoßene Diskussionen über die Vielfalt in bestimmten Studiengängen. Deshalb sollten Vorlesungsreihen mit unterschiedlichen DozentInnen größtenteils aus Studiengebühren finanziert werden. Damit die Studenten aktiv mitbestimmen können wer einen Vortrag hält und über was.

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