Archive for the ‘Studentenleben’ Category

Its got to be bad before it gets good

Halbzeit. 18 Monate sind vorbei. Ich kann mich an die ersten Tage erinnern, als wären sie gestern gewesen. Aber die Zeit so viel man sie auch genießt und probiert auszukosten bewegt sich nun unaufhaltsam auf das Ende zu. Das vorgesehene Ende. Evtl. kann ich ein Viertel evtl. sogar eine ganze Hälfte Nachspielzeit ergattern. Dann ist aber Ende! Schicht im Schacht! Aus die Maus! Danach bin ich entweder Bachelor oder naja, Hartzer!

Unumgänglich mit dieser Tatsache kommen des Nachts so langsam auch diese Gedanken, diese kleinen Fetzen die immer größer werden. Erst war es nur ein Summen, ein Vibrieren meiner Neurosynapsen. Mittlerweile jedoch feiern die da oben eine ausgelassene Raverparty. Aber sowas von. Sie vermengen, berühren und verschmelzen meine Gedanken zu einem Orkan der mit lautem Getöse durch meinen Kopf rast und Ausziehen, Ausziehen schreit. Weg, sie wollen alle weg. Sie wollen raus aus dieser Stadt. Die Welt erkunden, Leute treffen und Pinguine klatschen.

Versteht mich nicht falsch, ich liebe Braunschweig. Es ist nicht zu klein, nicht zu groß, hier fühl ich mich richtig wohl. Danke F.R! Aber trotzdem will man nicht sein ganzes Leben in einer und jetzt müssen wir einfach mal Fakten nennen, Zonenrandgebietsmetropole leben. Ich würde sicherlich Braunschweig als Stadt für meinen Lebensabend in Erwägung ziehen, aber momentan möchte ich die Welt erkunden. Finnland, Portugal oder Rumänien. Egal wo, Hauptsache fremde Menschen, Kultur und andere Lebensarten.

Einfach weg! Ohne Blick zurück! Einmal um die Welt und zurück. Freunde mitnehmen und das Leben leben. Einfach mal das tun was man denkt ohne Klausur oder Hausarbeit. Der beste Bruch dafür wäre zwischen Bachelor und Master. Aber das ist noch so lange hin. Doch wie sagte schon Day One? Its got to be bad before it gets good!

Written on March 20th, 2010. 2 Comments

Heute ist der Spaß vorbei!

Heidewitzka, da isses doch schon wahrhaftig Ende Februar. Heute schreib ich Marketing! An einem Samstag! Mal sehen wie es wird. Aber das ist hier auch gar nicht das Thema. Also doch schon irgendwie, aber halt auch nicht direkt. Naja egal. Ich bin auf jeden Fall ab heute mit meinen Klausuren durch. Folgen: Ich werde euch wieder verstärkt mit Filmen, Serien und dem ganzen restlichen Shiat bombardieren. Freut euch auf einiges! Und jetzt brauch ich Erfolg! und Glück! >.<

Ab heute gilt wieder: GOA GOA MPU! ICh mag den Typen bei 5:08 im Hintergrund!

Written on February 27th, 2010. 0 Comments

Gesponserte Vorlesungen – Die Zukunft der Lehre?

Momentan haben wir die letzte Soziologie Vorlesung in unserem Themenmodul Zukunft der Arbeit! Dieses Modul war als Vorlesungsreihe mit unterschiedlichen Dozenten bzw. Dozentinnen aufgebaut worden, für ein breiteres Themenspektrum. Die Idee dahinter ist klasse. Man bekommt unterschiedliche Sichten auf die Dinge mit und lernt direkt aus dem Beruf. Leider war die Umsetzung eher mangelhaft.

Vorlesungen mit unterschiedlichen DozentInnen sind klasse. Sie fördern das Verständnis, schaffen neue Perspektiven auf alte Probleme und lassen Einblicke in das echte, richtige Arbeiten zu. Jedoch sollten auch immer möglichst alle Seiten mit einbezogen werden. Sonst verkommt das Ganze in vielen Fällen zu einer desaströsen Werbeveranstaltung in der sich Bürokollegen die Klinke in die Hand geben. Es kann natürlich sinnvoll sein, dass man eine Seite die sonst weniger Aufmerksamkeit erfährt in der Vorlesung stärker vertritt. Allerdings müssen die Verhältnisse gewahrt werden. Totale Einseitigkeit ist immer fatal.

Unsere Vorlesung z.B. wurde in Zusammenarbeit mit der “Kooperationsstelle Universität und Gewerkschaft” entwickelt und geplant. Das ist ja erst Mal nicht verkehrt, die Gewerkschaften werden ja meist nur erwähnt wenn wieder ein paar IGM’ler auf der Straße stehen und Schilder in die Luft halten. Aber wenn dann die ganze Vorlesung praktisch nur auf den Gewerkschaften beruht dann frage ich mich schon ob ich in einer Vorlesung oder auf einer Gewerkschaftstagung bin. Jetzt komm mir bitte keiner mit der Aussage das doch auch Betriebsräte da waren. Erstens stimmt das nur in zwei Fällen und zweitens würde ich gerne Mal ein Vorstandsmitglied als DozentIn haben.

Das eigentlich Problem ist aber die Tatsache, dass sobald eine bestimmte Seite Gelder oder Ähnliches zur Vorlesung beiträgt, kann diese auch bestimmen wer oder was dort Auftritt bzw. besprochen wird. Dies fördert dann auch wieder die durch den Bologna Prozess angestoßene Diskussionen über die Vielfalt in bestimmten Studiengängen. Deshalb sollten Vorlesungsreihen mit unterschiedlichen DozentInnen größtenteils aus Studiengebühren finanziert werden. Damit die Studenten aktiv mitbestimmen können wer einen Vortrag hält und über was.

Written on January 28th, 2010. 0 Comments

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