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	<title>roadeo.de &#187; Studentenleben</title>
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	<description>Zwischen Dekadenz und Armutsgrenze</description>
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		<title>Klausuraufsicht oder wie ich versuchte Menschen böse anzusehen!</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Mar 2012 15:36:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mike</dc:creator>
				<category><![CDATA[Studentenleben]]></category>
		<category><![CDATA[Aufsicht]]></category>
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		<description><![CDATA[<p class="post-absatz">Irgendwann ist man an einem Punkt im Leben, da muss man bestimmte Sachen machen. Ob man will oder nicht. Das erste Mal schwimmen gehen, das erste Mal einen Fehler eingestehen oder halt eine Klausur beaufsichtigen. Na und alter ist doch nicht so dramatisch! Werden einige von euch jetzt denken. So prinzipiell stimmt das auch. Aber irgendwie auch nicht. Ich mein', Freunde, Kollegen oder einfach nur Menschen die im gleichen Boot sitzen in die Pfanne zu hauen, ist immer etwas unsozial. Wobei cheaten das auch ist. Aber trotzdem ist das komisch.</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="post-absatz">Irgendwann ist man an einem Punkt im Leben, da muss man bestimmte Sachen machen. Ob man will oder nicht. Das erste Mal schwimmen gehen, das erste Mal einen Fehler eingestehen oder halt eine Klausur beaufsichtigen. Na und alter ist doch nicht so dramatisch! Werden einige von euch jetzt denken. So prinzipiell stimmt das auch. Aber irgendwie auch nicht. Ich mein', Freunde, Kollegen oder einfach nur Menschen die im gleichen Boot sitzen in die Pfanne zu hauen, ist immer etwas unsozial. Wobei cheaten das auch ist. Aber trotzdem ist das komisch.</p><span id="more-3261"></span>

<p class="post-absatz">Da sitzen dreißig Leute vor dir die dich angucken wie die Hyänen das kleine hilflose Lamm am Rande der Schlucht und warten darauf das du ihnen die Klausur in die Hand drückst. Von welcher sie glauben, dass du sie eigenhängig, mit unlösbaren Fragen aus der Vorhölle der Abstrusität gespickt, konzipiert hast. Dabei bist du vollkommen übermüdet zu spät zur Aufsicht gekommen und weißt nicht einmal welches Fach geschrieben wird. Interessiert die doch nicht. Sie suchen ein Opferlamm. Wer eignet sich da besser als der HIWI?</p>

<p class="post-absatz">Beim Austeilen nicken dir dann alle freundlich zu. Frei nach dem Motto: Wenn du mir sagst was bei Aufgabe 5c die Lösung ist, dann esse ich dich zuletzt. 5? C? Antwort? Ich kenne nicht einmal die verdammte Frage. <br/><br/> Selbstsicher grinse ich zurück und raune: 42.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Warum der Wecker immer dreimal klingelt</title>
		<link>http://www.roadeo.de/2012/02/02/warum-der-wecker-immer-dreimal-klingelt/</link>
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		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 05:35:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mike</dc:creator>
				<category><![CDATA[Studentenleben]]></category>
		<category><![CDATA[Abgabe]]></category>
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		<description><![CDATA[<p class="post-absatz">Die Uhrzeit die Windows in der Taskbar anzeigt ist dank meines Hintergrundbildes nicht zu entziffern. Nicht weiter schlimm. Ein Blick aus dem Fenster genügt um zu wissen wie spät es ist. Zu spät. Der Himmel wird bereits in ein freudiges Hellblau getaucht und auch die Sonne kitzelt die ersten Dachgiebel mit ihren warmen Strahlen. Mich kitzelt die Nervosität. Abgaben, Termine, Verpflichtungen und das Leben kloppen sich in meinem Gehirn um den ersten Platz des "Mit mir verbringst du aber heute die meiste Zeit" Preises. Heute. Eine lustige Definition. Bestimmt von Menschen im Ruhestand entwickelt. Sie trifft schon längst nicht mehr auf meinen Schlaf/Wach Rhythmus zu. Dafür sorgen die Universität und ziemlich viel Kaffee. Ich schlafe dann wenn ich umfalle. Nicht eher. Nervosität und so.</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="post-absatz">Die Uhrzeit die Windows in der Taskbar anzeigt ist dank meines Hintergrundbildes nicht zu entziffern. Nicht weiter schlimm. Ein Blick aus dem Fenster genügt um zu wissen wie spät es ist. Zu spät. Der Himmel wird bereits in ein freudiges Hellblau getaucht und auch die Sonne kitzelt die ersten Dachgiebel mit ihren warmen Strahlen. Mich kitzelt die Nervosität. Abgaben, Termine, Verpflichtungen und das Leben kloppen sich in meinem Gehirn um den ersten Platz des "Mit mir verbringst du aber heute die meiste Zeit" Preises. Heute. Eine lustige Definition. Bestimmt von Menschen im Ruhestand entwickelt. Sie trifft schon längst nicht mehr auf meinen Schlaf/Wach Rhythmus zu. Dafür sorgen die Universität und ziemlich viel Kaffee. Ich schlafe dann wenn ich umfalle. Nicht eher. Nervosität und so.</p><span id="more-3204"></span>
<p class="post-absatz">Das schlimmste an der ganzen Sache ist aber die Mischung aus nicht vorhandener Selbstdisziplin, nicht vorhandenen Abgabeterminen und der allgemeinen Erfindung von Alkohol. Immer wenn man es gerade geschafft hat seine sieben Sachen auf Reihe zu bekommen und endlich mal wieder im Zeitplan zu liegen, kommt der Captain und will mit dir 'ne Runde segeln. Selbstdisziplin? Adieu! Morgen ist auch noch ein Tag. Warum es im Wortschatz eines Studenten das Wort morgen gibt, das Wort heute aber praktisch nicht definierbar ist, entzieht sich meinen Fähigkeiten der Kombinatorik. Vermutlich hat es etwas mit dem Satz "Mach ich morgen!" zu tun. Eine vage Andeutung, eines nicht näher definierbaren Zeitraumes in den nächsten 12 bis 72 Stunden.</p>
<p class="post-absatz">Busse fahren. Autos fahren. Um mich herum ist die Zahl der arbeitenden Menschen über die der schlafenden hinausgewachsen. Heureka. Endlich. Die Hausarbeit ist fast fertig. Im Kopf. Konzeptmäßig. Erste zaghafte Tastendrücke werden unternommen. Wie ein Baby, das die ersten Schritte macht, schreibt man seine ersten Buchstaben. Irgendwann hat man das erste Mal die Strecke vom Sofa zum Fernseher geschafft. Man lehnt sich zurück. Genießt sein Werk. Endorphine. Das Leben ist schön. Die Finger machen sich zurück zur Tastatur auf. Man denkt noch einmal an die Gliederung. Ließt den nächsten Satz im Buch. Ernüchterung. Es passt nicht. Theorie zerstört. Ein Windzug hat das fragile Kartenhaus, der mehr schlecht als recht zusammengeklebten Theorie, umgestoßen. Nervosität. Schlaf? Morgen!</p>]]></content:encoded>
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		<title>&#8230;the next day sun will rise</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Sep 2011 06:00:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mike</dc:creator>
				<category><![CDATA[Studentenleben]]></category>
		<category><![CDATA[Abitur]]></category>
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		<category><![CDATA[Party]]></category>
		<category><![CDATA[Regelstudienzeit]]></category>
		<category><![CDATA[Studium]]></category>

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		<description><![CDATA[Das war es also nun. Irgendwie hatten wir es uns anders vorgestellt. Mehr TamTam, mehr Trara und vor allem, mehr Tränen, Rotz und Billigbier. Aber vor drei Jahren war es für jeden von uns ja schon einmal so gewesen. Wir hatten einen Zettel in der Hand. Schwarz auf Weiß stand für uns da drauf, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="post-absatz">Das war es also nun. Irgendwie hatten wir es uns anders vorgestellt. Mehr TamTam, mehr Trara und vor allem, mehr Tränen, Rotz und Billigbier. Aber vor drei Jahren war es für jeden von uns ja schon einmal so gewesen. Wir hatten einen Zettel in der Hand. Schwarz auf Weiß stand für uns da drauf, dass wir die Größten sind. Wir waren für einen Augenblick, für den einen Moment in der Vergangenheit die Könige und Königinnen der Welt. Kurz darauf war dieser Schlachtzug auch schon wieder vergessen und das Abi nur zu einer weiteren Station im Lebenslauf geworden. </p><span id="more-2864"></span><p class="post-absatz">Wir schworen uns, obwohl wir uns nur 5 Minuten kannten, dass das Studium die beste Zeit unseres Lebens werden sollte. Wir alle. Am Besten für immer. Wir hingen, Tag für Tag, Woche für Woche, Jahr für Jahr, zusammen. Vor der Uni. In der Uni. Nach der Uni. Wenn man was trinken ging, dann meist mit euch. Wenn man etwas unternahm, dann meistens mit euch. <strike>Wenn wir schliefen, dann meistens mit uns.</strike> Wir waren integraler Bestandteil der Leben des jeweils anderen geworden. Manche mehr – manche weniger. Aber doch irgendwo immer wir. Drei Jahre lang. Praktisch unzertrennlich. Und dann kam das Jetzt.</p>  <p class="post-absatz">Die Regelstudienzeit war rum.Ohne Ankündigung. Ohne Klingel. Pufff. Einfach so. Einige gingen ins Ausland. Andere gingen in andere Städte und manche gingen erst einmal nach Hause. Schlafen. Den längst erwarteten Schock abfedern. Vorbereiten. Kalkulieren. Nur - der Schock kam nicht.  Sozialwissenschaftler akzeptieren alles. Betrübt waren wir, natürlich, aber wir wussten das wir uns wiedersehen würden. Nicht morgen. Nicht übermorgen und auch nicht unbedingt nächstes Jahr. Aber wir würden uns wiedersehen. Spätestens im nächsten Semester. </p>  <p class="post-absatz">Danke für eine wunderbare Zeit an die, die gingen und danke für eine wunderbare Zeit an die, die bleiben.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Pläne. Das ist was für Anfänger.</title>
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		<pubDate>Tue, 10 May 2011 06:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mike</dc:creator>
				<category><![CDATA[Studentenleben]]></category>
		<category><![CDATA[Bachelor]]></category>
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		<category><![CDATA[politische Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Soziologie]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtsoziologie]]></category>
		<category><![CDATA[Studium]]></category>

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		<description><![CDATA[Seltsam wie sich Dinge von einem Tag auf den anderen ändern können. Ich hatte einen Plan. Einen wirklich guten, schönen und ausgefeilten Plan. Ich wollte Soziologe werden. Ein großer Soziologe. Nicht in der Ungleicheitsforschung oder der Arbeitssoziologie. Nein. Der Bereich der Architektur bzw. Stadtsoziologie hatte es mir angetan. Läpple, Löw, Delitz und Dangschat. Ich richtete [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="post-absatz">Seltsam wie sich Dinge von einem Tag auf den anderen ändern können. Ich hatte einen Plan. Einen wirklich guten, schönen und ausgefeilten Plan. Ich wollte Soziologe werden. Ein großer Soziologe. Nicht in der Ungleicheitsforschung oder der Arbeitssoziologie. Nein. Der Bereich der Architektur bzw. Stadtsoziologie hatte es mir angetan. Läpple, Löw, Delitz und Dangschat. Ich richtete mein komplettes Studium darauf aus. Ich fuhr sogar auf den Soziologenkongress und nahm an einem Wettbewerb in diesem Bereich teil. Mein Bachelorarbeitsthema hatte ich mir auch schon überlegt… und dann? Dann war das Thema nicht im Bereich Stadtsoziologie sondern im Bereich politische Kommunikation angesiedelt. Scheiße war’s. Also alles auf Anfang. Die letzten drei Semester wurden praktisch egal. Alles was ich links liegen gelassen hatte wurde auf einmal wieder interessant. Trotzdem. Ich wollte darüber schreiben. Unbedingt. Mache ich jetzt auch. Die Entscheidung dazu hab ich in einer Sekunde auf die andere spontan getroffen. Nur war es auch die richtige?</p>  <p class="post-absatz">Ich denke ja. Ich hab das Studium ja angefangen um etwas in der Politik zu ändern. Ich bin dann zwar auf die andere Seite gezogen worden, aber dennoch war die politische Kommunikation immer noch eins meiner Lieblingsthemen. Abgeordnete, Berater und Lobbyismus. Ein Wirkungsfeld das verschriener nicht sein könnte. Sobald man nur Lobbyismus erwähnt, werden Skandale, Bestechungen und andere unschöne Dinge herangezogen um die Arbeit zu illustrieren. Allerdings immer von denen die sich nie groß damit beschäftigt haben. Hätten sie das, wüssten sie das das was sie da erzählen nicht stimmt. Die Realität ist anders. Schlimmer. *diabolisches grinsen bitte jetzt einfügen* Nein Scherz. Ich glaub “Thank you for Smoking” verleitet einen dazu alle Lobbyisten in einen Pott zu packen und zu stereotypisieren. Der gemeine Lobbyist ansich ist ein gesetztestreuer, Überstunden schiebender Klinkenputzer. Aber er kann Veränderungen herbeiführen. Positiv sowie negativ. Umwelt oder Atom? Sprit oder Elektroauto? Alles ist möglich. </p>  <p class="post-absatz">Werde ich mich für gut oder böse entscheiden? Weiß ich nicht. Momentan überlege ich gar nicht direkt in die Lobbyarbeit (Ein *höhö* an Konsi und Jay die eh an was anderes denken als ich in dieser Sekunde) zu gehen, sondern viel mehr auf der Seite der Politik zu arbeiten. Dort etwas zu bewirken, im Bereich Stadtplanung evtl. um dort dann wieder etwas mehr auch Architektur oder Stadtsoziologie zu praktizieren. Oder ich werde Professor. Oder ich schreib einfach erst einmal meine Bachelorarbeit und sehe dann weiter - weil Pläne sind was für Anfänger. </p>]]></content:encoded>
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