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Studentenleben Archives - roadeo.de
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Coursera – Lernen in der Freizeit

Gehört ihr zu der Sorte Mensch die immer lernen wollen? Die grundsätzlich was neues lernen wollen? Selbst in den Semesterferien Ferienkurse, Crashkurse oder sonstige VHS Kurse besuchen? Ich auch nicht. Trotzdem bin ich seit einem Semester stark verliebt in die Seite Coursera | Lernen in der Freizeit und deren Kursangebot. Ihr findet zu so gut wie jedem Fachbereich Kurse unterschiedlichster Schwierigkeiten und Längen. Momentan sind es größtenteils US Universitäten, aber auch asiatische oder europäische Universitäten finden sich unter den mittlerweile über 40 mitmachenden Hochschulen. Der Clou an der ganzen Sache ist jedoch der Preis: Alles für Umme. Nichts. Kostenlos. Ihr bekommt zum Teil Kurse von den renommiertesten Universitäten der Welt verständlich dargestellt und modern über das Internet verpackt ohne auch nur einen Cent zu zahlen. So muss Bildung sein.

Aber wie funktioniert der ganze Spaß jetzt eigentlich konkret? Ziemlich simpel! Ihr registriert euch auf Coursera.com und sucht dann dort aus der Fülle der über 300 angebotenen Kurse die raus die euch gefallen. Meldet euch für diese an und zack seit ihr in dem Kurs drin. Ich hatte mich letztes Semester für “Peer Group Studies” eingeschrieben, konnte aber auf Grund meiner universitären Verpflichtungen an der Uni Landau leider nicht groß am Kurs teilnehmen. Das solltet ihr also auch immer einkalkulieren. Habt ihr genug Zeit für so einen zusätzlichen Kurs oder seit ihr eh schon komplett überlaufen mit Aufgaben!

Die Kurse selbst sind unterschiedlich aufgebaut. Manche Dozenten halten Live-Seminare ab, andere laden die Vorlesungen komplett hoch und wieder andere bieten kleine Lernhäppchen a 20 Minuten an. Auf jeden Fall müsst ihr hin und wieder Quizes lösen, Hausaufgaben abgeben oder einen Test schreiben. Plus eine Abschlussprüfung – aber das ist ja logisch. Solltet ihr diese bestanden haben, bekommt ihr von der jeweiligen Universität ein Zertifikat über eure Leistung. Besser gehts nichts.

Ich hab mich jetzt für Human-Computer Interaction – Interface Design Introduction und Maps and the Geospatial Revolution eingeschrieben und ihr?

Studieren in der Toskana Deutschlands | Landau

Studieren in der “Toskana Deutschlands”

Über die großartigen Bewerbungsseiten der verschiedenen Universitäten für einen Masterstudienplatz habe ich mich ja bereits hier ausgekotzt. Aber oh wunder, oh wunder, ich habe einen Platz bekommen. An einer Campus Universität – und ich Schussel dachte jede Universität hat einen Campus. Dafür ist meiner in der Toskana von Deutschland! Mit 20°C und Sonne mitten im Oktober. Aber Kinder wie die Zeit vergeht. Gerade hab ich noch im Norden in meinem Baum gesessen und Eukalyptus gesnacked und jetzt wohne ich schon einen Monat im Süden. Was hab ich nicht alles vorher gehört. “Süden und dann noch Landau? Bist du verrückt – da verstehst du doch niemanden!” “Gibt es da schon Strom?” “Oh Gott nur alte Menschen!” und der gute Herr Schmidt und seine Serie über meine neue Heimatstadt wurden sowieso immer zitiert. Man merkt: Alles war hin und weg von meinem neuen Zuhause. Allen voran ich. Es gibt hier ja Wein. Sagte man mir.

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Universitätswebseiten

Schlechte Uniwebseiten

Momentan verbringe ich meine Tage damit Kaffee zu trinken, mittelmäßige neue Musik zu entdecken und bis zum erbrechen SimCity Social zu spielen (ADD ME!), da ich krankheitsbedingt an den PC gefesselt bin. Zwar “erst” seit vier Tagen, aber davor hatte ich ja auch gar keine Zeit für solche Dinge. Die letzten zwei Wochen habe ich nämlich damit verbracht mich an den verschiedensten deutschen Universitäten für einen Masterstudienplatz zu bewerben. Muss ja. BÄTSCHELOHR ist irgendwie nur so semi-geil. Mit einem Master hat man doch schon bessere berufliche Chancen – man kann Doktor werden. Aber dahin muss man erst einmal kommen. Die erste Hürde nach dem Bachelorstudium ist wahrlich die Bewerbung um einen Masterstudienplatz. Nein, ich möchte jetzt nicht auf den manchmal echt krass komischen Bewerbungsrichtlinien mancher Universitäten rumreiten. Wobei eine Sache muss ich los werden. Wie kann es sein, das die Bachelorarbeit als Bewertungskriterium zählt, wenn vermutlich über die Hälfte der Bewerber nicht mal eine Bachelorarbeit vorzuweisen haben. Das ist doch nicht gerecht. Lässt man die unter Vorbehalt zu, um dann zu sagen: «Ach wissen sie, ihre Bachelorarbeit, also die war nicht so der Hit, tut uns leid! Aber viel Spaß in Castrop-Rauxel beim BWL Studium.» Voll geil! Ne, danke auch. Aber wie gesagt, darum soll es hier nicht gehen. Es sind nämlich nicht nur die Bewerbungsprozeduren eine echte Qual, nein auch das Design von Hochschulseiten ist grauenhaft und Userunfreundlich.

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Klausuraufsicht

Klausuraufsicht oder wie ich versuchte Menschen böse anzusehen!

Irgendwann ist man an einem Punkt im Leben, da muss man bestimmte Sachen machen. Ob man will oder nicht. Das erste Mal schwimmen gehen, das erste Mal einen Fehler eingestehen oder halt eine Klausur beaufsichtigen. Na und alter ist doch nicht so dramatisch! Werden einige von euch jetzt denken. So prinzipiell stimmt das auch. Aber irgendwie auch nicht. Ich mein’, Freunde, Kollegen oder einfach nur Menschen die im gleichen Boot sitzen in die Pfanne zu hauen, ist immer etwas unsozial. Wobei cheaten das auch ist. Aber trotzdem ist das komisch.

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