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	<title>roadeo.de &#187; Reisen</title>
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	<description>Zwischen Dekadenz und Armutsgrenze</description>
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		<title>Den Haag, zwei Heineken und ein Platz des Lebens</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Jun 2010 16:56:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mike</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>16:45. Der erste Tag neigt sich zu Ende und ich sitze immer noch im Zug. Der dritte an diesem Tag. Gott sei Dank aber schon in Holland. Den Haag ist mittlerweile in greifbare Nähe gerückt. Deutschland haben wir bereits vor gut einer Stunde verlassen. Der Bahnhof in Amersfoort, wo wir in den Regionalzug nach Den Haag umstiegen hatte keinen besonderen Niederländischen Charme. Gibt es sowas überhaupt? Allerdings waren wir auch nur zwei Minuten da. Der Regionalzug von Amersfoort nach Den Haag allerdings hat ein “Silence” Abteil. Da darf man nicht reden. Holländer. Komisches Völkchen. </p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="post-absatz"   style="text-align:justify;font-family:Arial;text-align:justify;font-family:Arial;">16:45. Der erste Tag neigt sich zu Ende und ich sitze immer noch im Zug. Der dritte an diesem Tag. Gott sei Dank aber schon in Holland. Den Haag ist mittlerweile in greifbare Nähe gerückt. Deutschland haben wir bereits vor gut einer Stunde verlassen. Der Bahnhof in Amersfoort, wo wir in den Regionalzug nach Den Haag umstiegen hatte keinen besonderen Niederländischen Charme. Gibt es sowas überhaupt? Allerdings waren wir auch nur zwei Minuten da. Der Regionalzug von Amersfoort nach Den Haag allerdings hat ein “Silence” Abteil. Da darf man nicht reden. Holländer. Komisches Völkchen. </p>
<p class="post-absatz"   style="text-align:justify;font-family:Arial;text-align:justify;font-family:Arial;">Der zweite Zug an diesem Tag, der IC von Osnabrück nach Amersfoort war total überhitzt und die zweite Klasse scheinbar noch aus Vorkriegszeiten. Knapp zwei Stunden dauerte die Fahrt. unterbrochen von nicht funktionierenden Klimaanlagen und rauchenden Schaffnern. Als ich, gepeinigt durch Sonne, Schlafentzug und wenig Essen, diese Hölle der modernen Technik endlich verlassen durfte, war ich der glücklichste Mensch in den ganzen Niederlanden.</p>
<p class="post-absatz"   style="text-align:justify;font-family:Arial;text-align:justify;font-family:Arial;">Ankunft. Den Haag. Sonne. Im Gegensatz zu Braunschweig haben wir hier immerhin noch so etwas wie Sonnenstrahlen. Der Schock kam dann an der frischen Luft. Kälte. Nicht eisig, aber kalt genug. Schon hat man sich wieder wie in Deutschland geführt. Verspätete Straßenbahnen die irgendwann in den 60ern modern waren und einfach viel zu klein sind für 35 Personen nebst Koffer. In der Jugendherberge angekommen ist das Gesamturteil gut aber nicht so gut wie in Wien letztes Jahr.</p>
<p class="post-absatz"   style="text-align:justify;font-family:Arial;text-align:justify;font-family:Arial;">Eine Stunde später, gerade mal geduscht und frisch angezogen, geht es los in Richtung Strand. Gemeinsames Abendessen mit der Gruppe. Das Esen im “Molligen Hahn” ist lecker aber viel zu teuer. Außerdem kann die Bedienung kein Englisch und schreibt sich Bestellungen nicht auf. Ist ja so kein Ding, aber vergessene Getränke, falsche Hauptgerichte und seltsame Nachspeisen zeugen von einer suboptimalen Bestellstrategie.</p>
<p class="post-absatz"   style="text-align:justify;font-family:Arial;text-align:justify;font-family:Arial;">Der Rest des Abends verläuft ruhig. Zu ruhig auf der drei Stündigen Odyssee durch Den Haag suchen wir verzweifelt ein Lokal das noch geöffnet hat und trinken weit mehr als zwei Dosen Heineken während der Zeit. Aber dann, mit unseren Kräften schon am Ende und längst vom Mut verlassen, gingen wir um die letzte Ecke die wir als würdig auserkoren hatten. Was uns dort Erwartete hätten wir im Leben nicht gedacht. </p>
<p class="post-absatz"   style="text-align:justify;font-family:Arial;text-align:justify;font-family:Arial;">Fünf oder zehn Kneipen um einen großen Platz angelegt. Sitzgelegenheiten in der Mitte und ein pulsierendes “Partyleben!” Gott war uns gnädig. Wir tranken noch genüsslich ein Bier und gingen dann, am Rotlichtviertel vorbei zurück ins Bett.</p>
<p class="copyright"   style="margin-top:-12px !important;align:right;text-align:right !important;font-family:Arial;font-size:0.8em !important;margin-top:-12px !important;align:right;text-align:right !important;font-family:Arial;font-size:0.8em !important;">Ende Teil 1</p>
<p class="copyright"   style="margin-top:-12px !important;align:right;text-align:right !important;font-family:Arial;font-size:0.8em !important;margin-top:-12px !important;align:right;text-align:right !important;font-family:Arial;font-size:0.8em !important;">[Image via <a href="http://www.flickr.com/photos/lukash15/467134117/"   style="color: #000; outline: none; text-decoration: none;color: #000; outline: none; text-decoration: none;">flickr.com</a> // <a href="http://www.flickr.com/photos/lukash15"   style="color: #000; outline: none; text-decoration: none;color: #000; outline: none; text-decoration: none;">lukash15</a> ]</p>
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		<title>Hamburg meine Perle</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Apr 2010 22:48:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mike</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reallife]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen]]></category>
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		<description><![CDATA[<img style="border-bottom: 0px; border-left: 0px; display: block; float: none; border-top: 0px; border-right: 0px" title="hamburgmeineperle" border="0" alt="hamburgmeineperle" src="http://www.roadeo.de/wp-content/uploads/2010/04/hamburgmeineperle.png" width="500" height="115" /><p class="post-absatz">Nach HH kommt man nur über Uelzen. Von Braunschweig per Zug versteht sich. Sonst nimmt man logischerweise die A7 bzw. die A2. Oder nen anderen Zug. Oder ein Flugzeug. Aber wer will schon Autofahren wenn man in HH Junggesellenabschied feiert? Ich nicht. </p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img border="0"  style="border-bottom: 0px; border-left: 0px; display: block; float: none; border-top: 0px; border-right: 0px"  title="hamburgmeineperle"  alt="hamburgmeineperle"  src="http://www.roadeo.de/wp-content/uploads/2010/04/hamburgmeineperle.png"  width="500"  height="115" />
<p class="post-absatz"   style="text-align:justify;font-family:Arial;text-align:justify;font-family:Arial;"><strong>Nach HH kommt man nur über Uelzen. Von Braunschweig per Zug versteht sich. Sonst nimmt man logischerweise die A7 bzw. die A2. Oder nen anderen Zug. Oder ein Flugzeug. Aber wer will schon Autofahren wenn man in HH Junggesellenabschied feiert? Ich nicht.</strong> </p>
<p class="post-absatz"   style="text-align:justify;font-family:Arial;text-align:justify;font-family:Arial;">Bereits Tage vor dem Ausflug hatte ich abwechselnd orgasmusartige Glücksgefühle und dann wieder eine totale Abneigung gegen den Trip. Die Abneigung rührt aus der Tatsache heraus, dass in der Regionalbahn, zumindest bei meinem letzten HH-Trip, mal nur Checker, Alkoholiker oder sonstige Gestallten saßen auf die ich gerne verzichten kann, wenn ich zwei Stunden in einem knapp 3,5m mal 20m Raum gefangen bin. Besonders wenn dann auch noch das Klo mit Fäkalien und Erbrochenem neu gestrichen wurde. Zum Glück war die Fahrt dieses Mal anders. Der Zug sah nicht aus, als wäre er gerade aus einem geheimen WWII Bahndepot gemopst worden und auch das Abteil war leer, erhellt und die Toilette verhältnismäßig sauber. Leider ist Alkohol jetzt in Zügen verboten oder nennt man das Glück? =)</p>
<p class="post-absatz"   style="text-align:justify;font-family:Arial;text-align:justify;font-family:Arial;">Hamburger Hbf, erster Schock. Cheeseburger bzw. Chickenburger 1,30? Bitte WTF? Die kosten doch 1€ oder nicht? McDonalds SMS? Naja irgendwie brauchten wir ja etwas zum Essen, da uns das Maredo doch geringfügig zu teuer erschien. Burger und Alkohol im Gepäck ging es auf zum nächsten Taxi. Richtung: Rotlichtviertel! Party! Alkohol! Junggeselle! Der Taxifahrer war ungefähr genau so lustig wie <a href="http://faz-community.faz.net/blogs/fernsehblog/archive/2010/04/11/premieren-wochenende-2-halle-ist-auch-draussen-schoen.aspx"   style="color: #000; outline: none; text-decoration: none;color: #000; outline: none; text-decoration: none;">Guido Cantz</a> am gleichen Tag in Halle und kannte sich nach eigener Aussage nicht auf dem Kiez aus. Lölchen. Entweder war der vor zwei Tagen zugezogen, seine Frau war verdammt dominant oder er hatte einfach eine Abneigung gegen Taxikunden. Wäre er an dem Abend nicht der einzige Taxifahrer gewesen. Gab aber trotzdem noch Trinkgeld von uns, immerhin hat er danach den Mund gehalten und es lief gute Musik. </p>
<p class="post-absatz"   style="text-align:justify;font-family:Arial;text-align:justify;font-family:Arial;">10€ später standen wir mit nen Pils in der Hand am Eingang der Reeperbahn und freuten uns auf den geilsten Abend des Jahres. Wir sollten nicht enttäuscht werden. Neben netten jungen Hamburgerinnen haben wir auch die Schlagfertigkeit der Damen auf der Herbertstraße sowie die Nervereien der Kober kennen gelernt. Das Dollhouse zeigte uns imposant, wie man nicht mit Türstehern reden sollte und die nette Kioskdame (kurz neben dem ersten Dollhouse auf der Großen Freiheit) hat uns doch wahrhaftig eine Dose Astra für den Junggesellen geschenkt. Um fünf Uhr in der früh ging es dann noch in Richtung Fischmarkt. Vorbei am Drum and Bass Schuppen aka Drogenvilla aka besetztes Haus. Der Fischmarkt hatte gerade erst begonnen und war demnach noch relativ leer. Kauft euch bei dem Schuppen mit dem Fisch als Markenzeichen auf jeden Fall ein Krabbenbrötchen! Höhöhö! =) </p>
<p class="post-absatz"   style="text-align:justify;font-family:Arial;text-align:justify;font-family:Arial;">Glücklich, Zufrieden, Erleichtert und ohne einen Cent für nen Kaffee in der Tasche ging es über Uelzen und/oder Hannover nach Hause. Wo ich auch so gleich brav bubu machte. Danke Stefan! </p>
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		<title>Silvester in Amsterdam</title>
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		<pubDate>Sat, 03 Jan 2009 20:01:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mike</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Amsterdam]]></category>
		<category><![CDATA[Rainbow Tours]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Asterdam wir kommen! Achja war das schön, mit den Kindern unterm Regenbogen eine lustige Butterfahrt ins Nachbarland zu unternehmen. Auf ging es in das Land der Tulpen, Klocks (oder wie diese Schuh ähnlichen Holzdödel heißen), Windmühlen und natürlich des Käse.</p><p>Ausgeruht und munter ging es am 31.12.2008 morgens um 3:30 zu Hause los. Wer bis dahin nicht geschlafen hatte, hatte schonmal Pech gehabt! Etwas verschlafen aber gespannt auf das große Neue fuhr man gegen 05:00 in Richtung Hauptbahnhof um den Zug nach Hannover zu erwischen, wo man noch ca. 45min auf den Bus warten musste. Als man dann losgefahren war, machte man bereits nach 10 Minuten wieder Pause. Lenkzeiten und so! Safty first! <!--more-->]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Asterdam wir kommen! Achja war das schön, mit den Kindern unterm Regenbogen eine lustige Butterfahrt ins Nachbarland zu unternehmen. Auf ging es in das Land der Tulpen, Klocks (oder wie diese Schuh ähnlichen Holzdödel heißen), Windmühlen und natürlich des Käse.</p>
<p>Ausgeruht und munter ging es am 31.12.2008 morgens um 3:30 zu Hause los. Wer bis dahin nicht geschlafen hatte, hatte schonmal Pech gehabt! Etwas verschlafen aber gespannt auf das große Neue fuhr man gegen 05:00 in Richtung Hauptbahnhof um den Zug nach Hannover zu erwischen, wo man noch ca. 45min auf den Bus warten musste. Als man dann losgefahren war, machte man bereits nach 10 Minuten wieder Pause. Lenkzeiten und so! Safty first! </p>
<p>Wieder auf der Fahrt, konnte man sinnlose Quizes mitmachen, nicht vorhandene Treffpunkte auf Karten suchen oder einfach nur schlafen. Als man dann endlich gegen 13:00 Uhr in Amsterdam ankam, wurde man lautstark von einem seltsamen Quietschen geweckt. Der Busfahrer hatte seine fünf Minuten vorher gefallene Anmerkung über die Höhe des Buses scheinbar vergessen und war unter eine 10cm zu kleine Brücke gefahren. Nach 20 Minuten Wendeaction war man dann irgendwann auch am Aussteige/Einsteige Ort.</p>
<p>Amsterdam selbst war dann eigentlich ganz nett. Etwas verdreckt die Stadt, aber eigentlich schön. Das Anne Frank Huis war auch sehr sehenswert. Allerdings sollte man in der Eiseskälte seine Haschbrownies besser in den Coffeeshops genießen und nicht außerhalb. Die Kälte blockt den Kreislauf, ergo kommt nicht soviel THC ins Blut und man isst mehr. Kommt man dann aber in die Wärme geht der Kreislauf voll ab und man hat nen ordentlichen Tripp! Do not try this one at home! Silvester hab ich dann auch nicht mehr wirklich mitbekommen&#8230;</p>
<p>Irgendwann gegen halb vier morgens, haben sich dann alle Regenbogen Kinder dieser Welt an einer Bushlaltestelle einbefunden. Die wurden auch nacheinander abgeholt, nur irgendwie hat unser Busfahrer die Straße nicht wiederfinden können, sodas wir erst 15 Minuten später losfahren konnten. Nach drei nervigen Unterbrechungen und einer collen Taxifahrt, war man dann am nächsten Morgen, eher Mittag, wieder zu Hause. Mancheiner war somit &#8220;3 Tage Wach&#8221;</p>
<p>/m</p>
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