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Reisen

Malediven, Malibu oder Mannheim.
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March 24, 2011 Posted by Mike in Reisen

[USA Roadtrip 2011] Bilder sagen mehr als 1000 Worte...

Unser kleiner Brummbär Julian liegt mittlerweile im Bett, Kevin dönert sich Fruchtcocktails weil er McDonalds, BurgerKing, IN n' Out, I-HOP und Taco Bell (waren wir nie, ist Mist) nicht mehr sehen kann und da dachten wir was kommt besser als ein Beitrag aus... Mi.. Maa... Morro Bay. 1 2 3. 1 Raum, 2 Betten, 3 Männer auf dem härtesten Trip ihres Lebens. Mit einem vollklimatisierten, automatikgetriebenen und auch sonst vollelektronischem Ford Edge 2011 (oder auch 2010) ging es vor mittlerweile sieben Tagen aus San Diego in Richtung ausrasten, Roadtripfeeling und Schokolade essen.

Eindrücke im Einzelnen zu schildern ist, aufgrund der Größe, Vielfalt und Faszination dieses Landes, einfach nicht möglich. Da würden wir morgen noch schreiben. Allerdings sei soviel gesagt: Es ist mega, eine Millionen Mal sehr geil. Kevin sagt: In die Wüste pinkeln macht richtig Laune. Ich find ja eher das Coffee to go gute Laune macht. Aber jeder hat da so seine Vorlieben. Julian zum Beispiel ist nach dem Niesen immer im Fahrtwind am glücklichsten. Wau.

Wenn ihr jetzt denkt das wir nach einem Liter (aus einer einzelnen Flasche) Smirnoff Ice schon total GAGA sind, solltet ihr uns mal erleben, wenn im Auto Übermüdung, Hunger und schlechte Musik vorherrscht. Da hilft auch in die Wüste pinkeln nicht. Da ist dann einfach mal Endgegnerstimmung. Aber bisher hat uns Ronald McDonald immer wieder glücklich machen können. Sei es mit Burgern, Getränken oder einfach nur einem diabolischem Grinsen auf den Lippen. Wir haben doch immer wieder gute Laune gefunden im Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Because you know: It's America.

Upsi. Kevin ist eingeschlafen. Julian atmet schwer und ich leg mich jetzt zwischen die beiden. Sandwiches sind hier ganz groß. Hab ich gehört.

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January 17, 2011 Posted by Kev in Reisen

California Here We Come ...

Die Tage vergehen wie im Flug. Nur noch wenige Wochen liegen vor uns, ehe Mike und ich uns auf das Abenteuer unseres Lebens begeben. Ausgerüstet mit einem halbleeren Koffer, einer Menge Geld und einem (hoffentlich) funktionierendem Mietwagen geht es zusammen mit unserem ausgebüxtem Freund Julian (der in diesem Moment wahrscheinlich bei 26,8°Grad am Strand von San Diego liegt) ab auf die Straße entlang der Westküste Amerikas. 2 ½ Wochen, 9298.78 km entfernt von zu Hause und ohne Unterkünfte völlig auf uns allein gestellt. Das nenne ich einen wahren Roadtrip! San Diego – San Fransisco – Yosemite – Las Vegas – Los Angeles – San Diego. Na wenn das mal kein volles Programm für fast 3 Wochen ist!?

Obwohl das Reisen ein großes Hobby von mir geworden ist und ich auch schon viele wunderschöne Länder und Orte sehen durfte, konnte ich bis jetzt aus finanziellen Mitteln nie die großen Ozeane überqueren (Mittelmeer zähle ich jetzt nicht dazu!). Daher ist Amerika natürlich ein besonderes Highlight für mich - Immerhin bin ich auf einmal am anderen Ende der Welt. Ein Taxi nach Braunschweig ist in diesem Fall äußerst schlecht. Well, es werden unglaubliche viele neue Eindrücke versuchen sich in mein Hirn zu quetschen und es sich dort bequem zu machen. Das lasse ich natürlich zu, aber meine Kinnlade und meine Augen werden wohl dauerhaft offen stehen und es wird sich in mir ein Gefühl aufbauen vor Freude dauerhaft auszurasten. Aus REWE und Aldi werden auf einmal riesige Wal Marts, aus grauen und schmalen Autobahnen auf einmal riesige, mehrspurige Highways.

Es wird eine überwältigende Reise mit aufregenden Abenteuern und vielen Eindrücken. Ein Trip ins Land der unbegrenzten Möglichkeiten, eine Tour geschmückt von Adrenalin und dem Duft von grenzenloser Freiheit. Die Motoren starten, die Triebwerke heulen laut auf. Der Pilot sendet den letzten Funkspruch „Ready for TakeOff“, ehe wir in unsere Sitze gedrückt werden und plötzlich den Boden unter den Füßen verlieren.

We've been on the run Driving in the sun Looking out for Number One California here we come Right back where we started from

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Das Klimahaus in Bremerhaven

klimahausinbremerhaven

Letztes Haus an Grenze stehen. Oder besser: Großes Haus an Küste steht. Vor einigen Jahren war ich mal in Cuxhaven. Einfach mal ein Wochenende entspannen, Seele baumeln lassen und die Nordseeküstenregion genießen. Damals verschlug es uns auch nach Bremerhaven. Auswandererhaus, Schifffahrtsmuseum, Shoppingmeile, alles hatten wir uns angesehen. Aber leider nicht das Klimahaus. Warum? Es stand nur der Rohbau und dazu ein alter Bahntransportwagen, der über den Baufortschritt informierte. Der steht da immer noch. Alles andere auch. Aber das nur am Rande.

Mittlerweile ist aus dem Rohbau aber ein semi-hübsches Bauwerk entstanden, welches genau auf dem 8. Längengrad gebaut ist. Genauer 8° 34 Sekunden Ost, aber wen juckt das schon?! 8. Längengrad und fertig ist die Laube.. Ähh, das Anfassmuseum. Der Eingang liegt leicht versteckt in einem Glaskasten, der direkte Anbindung an das nahe gelegene Einkaufszentrum bietet. Lohnt aber nicht. Allerdings hat man schon von da 'ne klasse Aussicht über den Hafen bzw. die Bucht (ist das da eine Bucht bei Bremerhaven?), sofern das Wetter einigermaßen mitspielt.

Im Klimahaus selbst hat man dann die Wahl zwischen fünf verschiedenen Bereichen (Die Reise, Die Elemente, Die Risiken, Die Chancen und dem [! nicht die (haha)] Wetterdienst). Wir haben selbstverständlich mit der Reise begonnen, der Hauptattraktion des Klimahauses. Wobei, erst einmal war ich noch auf dem Klo. Da war ne Schulklasse. Höchstens sechste Klasse. Ich kenne ja einige stumpfe Witze über Fäkalien. Aber die, also die waren echt der Hammer. So etwas hab ich selten gesehen. Aber gut, die heutige Jugend sprach ich schon an - könnte es aber mal wieder tun, wir waren also auf Reisen.

Die einzelnen Stationen möchte ich hier nicht verraten (es soll ja spannend bleiben). Nur soviel sei gesagt: Es wird heiß und kalt und trocken und feucht (Ihr werdet es zum Teil in den Bildern sehen)! Die Reise führt einen durch die verschiedenen Klimazonen der Welt, einmal um diese herum. Und zwar, wer hätte das gedacht, auf dem 8. Längengrad – jaja, 8° 34 Sekunden Ost. Insgesamt dauert die Reise knapp vier Stunden. Allerdings ist es möglich, nach der Hälfte zu pausieren oder ganz abzubrechen. Es gibt jedoch kein Zurück.

Ich kann jedem, der nur annähernd klima-/umweltinteressiert ist oder einfach nur Fernweh hat, diesen Ausflug aufs Derbste empfehlen. Man lernt unglaublich viel über die einzelnen Länder, die man besucht, darf sogut wie alles anfassen (was NICHT mehr lebt) und hat auch sonst sehr viel Spaß. Wann kann man schon mal die Himmelstreppe hinaufsteigen!? Ich auf jeden Fall würde gerne noch einmal hinfahren und freue mich schon jetzt darauf.

Hier noch einige Impressionen von meinem Mobilfunktelefon (Wer meckert wegen der Qualität, kriegt ‘n Ei an' Kopp, damit das klar ist):


[youtube uAgYOgEWzcY 547]

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June 11, 2010 Posted by Mike in Reisen

Den Haag, zwei Heineken und ein Platz des Lebens

16:45. Der erste Tag neigt sich zu Ende und ich sitze immer noch im Zug. Der dritte an diesem Tag. Gott sei Dank aber schon in Holland. Den Haag ist mittlerweile in greifbare Nähe gerückt. Deutschland haben wir bereits vor gut einer Stunde verlassen. Der Bahnhof in Amersfoort, wo wir in den Regionalzug nach Den Haag umstiegen hatte keinen besonderen Niederländischen Charme. Gibt es sowas überhaupt? Allerdings waren wir auch nur zwei Minuten da. Der Regionalzug von Amersfoort nach Den Haag allerdings hat ein “Silence” Abteil. Da darf man nicht reden. Holländer. Komisches Völkchen.

Der zweite Zug an diesem Tag, der IC von Osnabrück nach Amersfoort war total überhitzt und die zweite Klasse scheinbar noch aus Vorkriegszeiten. Knapp zwei Stunden dauerte die Fahrt. unterbrochen von nicht funktionierenden Klimaanlagen und rauchenden Schaffnern. Als ich, gepeinigt durch Sonne, Schlafentzug und wenig Essen, diese Hölle der modernen Technik endlich verlassen durfte, war ich der glücklichste Mensch in den ganzen Niederlanden.

Ankunft. Den Haag. Sonne. Im Gegensatz zu Braunschweig haben wir hier immerhin noch so etwas wie Sonnenstrahlen. Der Schock kam dann an der frischen Luft. Kälte. Nicht eisig, aber kalt genug. Schon hat man sich wieder wie in Deutschland geführt. Verspätete Straßenbahnen die irgendwann in den 60ern modern waren und einfach viel zu klein sind für 35 Personen nebst Koffer. In der Jugendherberge angekommen ist das Gesamturteil gut aber nicht so gut wie in Wien letztes Jahr.

Eine Stunde später, gerade mal geduscht und frisch angezogen, geht es los in Richtung Strand. Gemeinsames Abendessen mit der Gruppe. Das Esen im “Molligen Hahn” ist lecker aber viel zu teuer. Außerdem kann die Bedienung kein Englisch und schreibt sich Bestellungen nicht auf. Ist ja so kein Ding, aber vergessene Getränke, falsche Hauptgerichte und seltsame Nachspeisen zeugen von einer suboptimalen Bestellstrategie.

Der Rest des Abends verläuft ruhig. Zu ruhig auf der drei Stündigen Odyssee durch Den Haag suchen wir verzweifelt ein Lokal das noch geöffnet hat und trinken weit mehr als zwei Dosen Heineken während der Zeit. Aber dann, mit unseren Kräften schon am Ende und längst vom Mut verlassen, gingen wir um die letzte Ecke die wir als würdig auserkoren hatten. Was uns dort Erwartete hätten wir im Leben nicht gedacht.

Fünf oder zehn Kneipen um einen großen Platz angelegt. Sitzgelegenheiten in der Mitte und ein pulsierendes “Partyleben!” Gott war uns gnädig. Wir tranken noch genüsslich ein Bier und gingen dann, am Rotlichtviertel vorbei zurück ins Bett.



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April 14, 2010 Posted by Mike in Reisen

Hamburg meine Perle

hamburgmeineperle

Nach HH kommt man nur über Uelzen. Von Braunschweig per Zug versteht sich. Sonst nimmt man logischerweise die A7 bzw. die A2. Oder nen anderen Zug. Oder ein Flugzeug. Aber wer will schon Autofahren wenn man in HH Junggesellenabschied feiert? Ich nicht.

Bereits Tage vor dem Ausflug hatte ich abwechselnd orgasmusartige Glücksgefühle und dann wieder eine totale Abneigung gegen den Trip. Die Abneigung rührt aus der Tatsache heraus, dass in der Regionalbahn, zumindest bei meinem letzten HH-Trip, mal nur Checker, Alkoholiker oder sonstige Gestallten saßen auf die ich gerne verzichten kann, wenn ich zwei Stunden in einem knapp 3,5m mal 20m Raum gefangen bin. Besonders wenn dann auch noch das Klo mit Fäkalien und Erbrochenem neu gestrichen wurde. Zum Glück war die Fahrt dieses Mal anders. Der Zug sah nicht aus, als wäre er gerade aus einem geheimen WWII Bahndepot gemopst worden und auch das Abteil war leer, erhellt und die Toilette verhältnismäßig sauber. Leider ist Alkohol jetzt in Zügen verboten oder nennt man das Glück? =)

Hamburger Hbf, erster Schock. Cheeseburger bzw. Chickenburger 1,30? Bitte WTF? Die kosten doch 1€ oder nicht? McDonalds SMS? Naja irgendwie brauchten wir ja etwas zum Essen, da uns das Maredo doch geringfügig zu teuer erschien. Burger und Alkohol im Gepäck ging es auf zum nächsten Taxi. Richtung: Rotlichtviertel! Party! Alkohol! Junggeselle! Der Taxifahrer war ungefähr genau so lustig wie Guido Cantz am gleichen Tag in Halle und kannte sich nach eigener Aussage nicht auf dem Kiez aus. Lölchen. Entweder war der vor zwei Tagen zugezogen, seine Frau war verdammt dominant oder er hatte einfach eine Abneigung gegen Taxikunden. Wäre er an dem Abend nicht der einzige Taxifahrer gewesen. Gab aber trotzdem noch Trinkgeld von uns, immerhin hat er danach den Mund gehalten und es lief gute Musik.

10€ später standen wir mit nen Pils in der Hand am Eingang der Reeperbahn und freuten uns auf den geilsten Abend des Jahres. Wir sollten nicht enttäuscht werden. Neben netten jungen Hamburgerinnen haben wir auch die Schlagfertigkeit der Damen auf der Herbertstraße sowie die Nervereien der Kober kennen gelernt. Das Dollhouse zeigte uns imposant, wie man nicht mit Türstehern reden sollte und die nette Kioskdame (kurz neben dem ersten Dollhouse auf der Großen Freiheit) hat uns doch wahrhaftig eine Dose Astra für den Junggesellen geschenkt. Um fünf Uhr in der früh ging es dann noch in Richtung Fischmarkt. Vorbei am Drum and Bass Schuppen aka Drogenvilla aka besetztes Haus. Der Fischmarkt hatte gerade erst begonnen und war demnach noch relativ leer. Kauft euch bei dem Schuppen mit dem Fisch als Markenzeichen auf jeden Fall ein Krabbenbrötchen! Höhöhö! =)

Glücklich, Zufrieden, Erleichtert und ohne einen Cent für nen Kaffee in der Tasche ging es über Uelzen und/oder Hannover nach Hause. Wo ich auch so gleich brav bubu machte. Danke Stefan!

Sivester in Amsterdam
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January 3, 2009 Posted by Mike in Reisen

Silvester in Amsterdam

Asterdam wir kommen! Achja war das schön, mit den Kindern unterm Regenbogen eine lustige Butterfahrt ins Nachbarland zu unternehmen. Auf ging es in das Land der Tulpen, Klocks (oder wie diese Schuh ähnlichen Holzdödel heißen), Windmühlen und natürlich des Käse.

Ausgeruht und munter ging es am 31.12.2008 morgens um 3:30 zu Hause los. Wer bis dahin nicht geschlafen hatte, hatte schonmal Pech gehabt! Etwas verschlafen aber gespannt auf das große Neue fuhr man gegen 05:00 in Richtung Hauptbahnhof um den Zug nach Hannover zu erwischen, wo man noch ca. 45min auf den Bus warten musste. Als man dann losgefahren war, machte man bereits nach 10 Minuten wieder Pause. Lenkzeiten und so! Safty first!

Wieder auf der Fahrt, konnte man sinnlose Quizes mitmachen, nicht vorhandene Treffpunkte auf Karten suchen oder einfach nur schlafen. Als man dann endlich gegen 13:00 Uhr in Amsterdam ankam, wurde man lautstark von einem seltsamen Quietschen geweckt. Der Busfahrer hatte seine fünf Minuten vorher gefallene Anmerkung über die Höhe des Buses scheinbar vergessen und war unter eine 10cm zu kleine Brücke gefahren. Nach 20 Minuten Wendeaction war man dann irgendwann auch am Aussteige/Einsteige Ort.

Amsterdam selbst war dann eigentlich ganz nett. Etwas verdreckt die Stadt, aber eigentlich schön. Das Anne Frank Huis war auch sehr sehenswert. Allerdings sollte man in der Eiseskälte seine Haschbrownies besser in den Coffeeshops genießen und nicht außerhalb. Die Kälte blockt den Kreislauf, ergo kommt nicht soviel THC ins Blut und man isst mehr. Kommt man dann aber in die Wärme geht der Kreislauf voll ab und man hat nen ordentlichen Tripp! Do not try this one at home! Silvester hab ich dann auch nicht mehr wirklich mitbekommen...

Irgendwann gegen halb vier morgens, haben sich dann alle Regenbogen Kinder dieser Welt an einer Bushlaltestelle einbefunden. Die wurden auch nacheinander abgeholt, nur irgendwie hat unser Busfahrer die Straße nicht wiederfinden können, sodas wir erst 15 Minuten später losfahren konnten. Nach drei nervigen Unterbrechungen und einer collen Taxifahrt, war man dann am nächsten Morgen, eher Mittag, wieder zu Hause. Mancheiner war somit "3 Tage Wach"

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