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Projekte

Informationen über die laufenden Projekte. [WIWL] usw.
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Where I wanna live – Part 2 // Moebius House / Tony Owen Partners

Endlich ist es soweit. “Where I wanna live” wird weiter geführt. Ich hab mit Absicht etwas gewartet und erstmal einiges an Häusern raus gesucht damit die Reihe nicht sofort wieder stirbt. Ihr werdet in der folgenden Zeit einige wirklich faszinierende Häuser bestaunen können. So auch heute.

Dieses Schmuckstück habe ich vor kurzen erst gefunden. Es steht wohl irgendwo im Los Angeles County und seine Bewohner müssen unfassbar glücklich sein. Fast so wie der Nachbar dessen Strom lacht. Nicht die Schnepfe und der möchtegern Kurt mit dem Gas. Nein der Typ mit dem Licht. Alleine der Kamin im Wohnzimmer! Freischwebend, in der Mitte des Raumes, von der Decke hängend - wer macht sowas Geniales? Tony Owen Partners. Die Leute für realisierbare Architektur.

Aber nicht nur der Kamin,... öhm... ja auch das Schlafzimmer mit seiner unfassbar großen und überaus faszinierenden Glasfront bezaubert mich doch jedes Mal wieder von Neuem wenn ich sie sehe. Stellt euch vor ihr wacht auf und steht mit Bademantel, Kaffeetasse (oder Tee oder Milch oder Wasser oder laktosefreier Murksmilch) und einem frischen Croisant in den Händen auf euerem Balkon (oder [je nachdem obs regnet oder nicht] dahinter) und genießt die Sonne. Höhö, bei Regen. Toll formuliert. . Was mach dann jedoch entgültigt überzeugt hat, war der Gartenbereich. Die Möbel sind der Hammer! Die Terassenform auch! Der Balkon! Das Grün des Rasens, oh und die Küche und das Bad natürlich...

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Die Bloggeschichte

Vor einiger Zeit, eigentlich eher vor einigen Monaten hatte ich eine Idee die so gesehen vermutlich nicht neu oder besonders war, aber irgendwo doch interessant werden könnte. Eine Fortsetzungsgeschichte, nicht von mir alleine geschrieben, sondern mit anderen Bloggern zusammen. Also einfach mal das Netzwerk meines Vertrauens aufgerufen und alle die ich so kannte und die aktiv am bloggen waren angeschrieben. Die Resonanz war gar nicht so schlecht wie erwartet. Klar viele haben sich gar nicht erst die Mühe gemacht um zu antworten und einige sagten leider ab, aber am Ende fanden sich, mit mir eingerechnet, elf fertige Menschen die bereit waren die Aktion durchzuziehen.

Angefangen habe ich. Die restliche Reihenfolge der “Kapitel” wurde von Random.org festgelegt. Hier ist die tolle Ausgabe:

1. Natascha (http://www.vorstadtprinzessin.com/)
2. Maik (http://www.lordysweblog.net)
3. Hanna (http://www.unlogisch.org)
4. Sebastian (http://www.alsicheinhamsterwar.de)
5. Mareike (http://www.chaosmacherin.de)
6. Leo (http://wWw.vEnoMaZn.dE)
7. Marian (http://www.krueps.de)
8. Thang (http://www.electru.de/)
9. Lisa (http://www.maoandthewolf.blogspot.com)
10. Hannah (http://www.amypink.com)

Die Artikel selbst werde ich sowohl hier als auch unter meinem Artikel der Bloggeschichte verlinken.Nebenbei werde ich immer wieder mal über die handelsüblichen Kanäle darauf hinweisen.

Geschichte in Reihenfolge: 1. Mike 2. Natascha 3. Maik 4. Hanna

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Odyssee – Bloggeschichte Teil 1

odyssee-bloggeschichteteil1

Irgendetwas ließ ihn aufwachen. Er konnte das Gefühl nicht sofort zuordnen. Je länger er jedoch darüber nachdachte, umso klarer wurde es ihm vor seinen immer noch verschlossenen Augen. Der nächste Tag hatte begonnen.  Die Sonne kitzelte unerbittlich an seiner Nase und zwang ihn zu einem entnervten Stöhnen. Wiederwillig stützte er sich auf seine Ellenbogen und versucht durch seine vom Schlaf verklebten Augen irgendetwas zu erkennen, musste sie aber aufgrund der Helligkeit sofort wieder schließen. Der alte Tag hatte doch erst vor einer gefühlten Stunde aufgehört. Entnervt ließ er sich in seine Kissen zurück fallen und registrierte wie sein Kopf langsam zu arbeiten begann. Mit der einsetzenden Arbeit kamen auch die Kopfschmerzen. Wie eine unermüdliche Dampflokomotive zogen sie ihre Kreise. Von der linken Schläfe über die Stirn zur rechten Schläfe und retour. Nicht das Kopfschmerzen alleine nicht schon schlimm genug wären, nein, zusätzliche hatte er das Gefühl, dass die Lokomotive mit jeden Pulsschlag an Fahrt zunahm.

Von den Kopfschmerzen, der Sonne und der allgemeinen Helligkeit komplett genervt griff er, die Augen immer noch geschlossen, sehnsüchtig nach links um sich von seinem Nachttisch das obligatorische Glass Wasser und die Aspirin Tablette zu nehmen. Plötzlich war er hellwach. Kein Glas Wasser. Keine Aspirin Tablette. Aber vor allem, kein Nachttisch. Sein Nachttisch war weg. Er riss die Augen auf und stieß einen Schmerzensschrei aus. Helligkeit. Viel zu viel Helligkeit. Irgendwann, es kam ihm wie Stunden vor, hatten sich seine Augen an das Licht gewöhnt und er konnte sich umsehen. Dies war nicht sein Haus, sein Schlafzimmer oder sein Bett. Verdammt noch nicht einmal die Bettdecke war seine. So ein Muster hätte er sich garantiert nicht gekauft. Wie kam er hier her und vor allem wo war dieses hier? Er probierte sich daran zu erinnern wo er die letzte Nacht verbracht hatte, aber außer der Dampflokomotive befand sich in seinem Kopf nur eine labbrige Maße funktionsunfähiger Synapsen.

Wie jeder vom Kater geplagte Mensch stand er langsam und ziemlich tatterig auf, nur um danach direkt wieder auf nicht sein, wie er sich in Erinnerung rufen musste, sondern auf irgendein ihm gänzlich unbekanntes Bett zu fallen. Er trug einen Schlafanzug. Wieso zur Hölle trug er einen Schlafanzug. Dazu auch noch in Braun. Welcher Mensch kaufte sich einen braunen Schlafanzug. Ohne einen weiteren Gedanken daran zu verlieren, denken konnte er eh nicht vernünftig in seinem aktuellen Zustand, stand er auf und beschloss die Küche zu suchen. Hätte er gewusst was für eine Odyssee er sich damit aufgehalst hatte, wäre er vermutlich einfach liegen geblieben. So aber öffnete er die Schlafzimmertür und betrat den dahinter liegenden Flur.

Weiterführend in Reihenfolge: 2. Natascha 3. Maik 4. Hanna

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Das Kind in Dir – Abschnitt 5: Urlaub mit den Eltern

Den letzten Abschnitt über Hörspiele habe ich ausgelassen, weil ich als Kind keine Hörspiele hatte. Aber Urlaub hab ich gemacht. Viel. Oft. Exotisch. Macht euch auf eine lustige und spannende Reise gefasst. Und ja ich bin wieder zu spät.

Ich werde hier nicht alle Reisen erwähnen die ich mit meinen Eltern gemacht habe, sondern einige wenige die mir besonders im Kopf geblieben sind. Das wären zum einen die Reisen nach Brasilien und auf die Philippinen und zum anderen die Reisen nach Frankreich und Bonair. Wir haben noch einige andere Europäische Länder besucht, aber da kann ich mich nicht mehr so gut dran erinnern.

Frankreich

Die Reise die am längsten her ist, ist die Fahrt mit dem Wohnwagen nach Frankreich. Die Fahrt war soweit ganz in Ordnung. Der Campingplatz in Lyon war jetzt nicht so der Hit und die Küste auch nicht so der Renner. Allerdings sticht die Reise durch eine Sache hervor, die wir danach zum Glück nie wieder erlebten. Kurz nach einem Tunnel gerieten wir in eine Art Stau.

Da die andere Spur generell schneller ist, wie man Volkstümlich weiß, sind so einige Autos an uns vorbeigezogen. Manche Fahrer ganz normal, andere haben gehupt und wie blöd auf den Wohnwagen gezeigt. Wir auf die nächste Raststätte und den Wohnwagen kontrolliert. Dabei tritt mein Vater rein aus Gewohnheit gegen die Reifen (Reifendruckkontrolle). Was passiert. Es klimpert. Wir gucken. Ist die letzte (!) Mutter vom Rad abgefallen. Glück, aber heftigst!

Brasilien

Noch davor oder auch danach haben wir eine Reise nach Brasilien unternommen. Eine Reise von krassesten Gegensätzen und sehr sehr strangen  Flugzeugen. Zum einen haben wir uns an der Küste wunderbare niedliche Schildkröten und Delphine angesehen, haben in einem klasse Hotel gewohnt und es gut gehen lassen. Die Hotelanlage ist in meinen Erinnerungen monströs groß. Allerdings gingen die Fahrstühle nicht.

Zum Anderen hatten wir die einzigartige Möglichkeit als “reiche” Weiße unbeschadet in die Slumgebiete gehen zu können und uns das ganze reale unbeschreiblich schreckliche Elend aus der Nähe anzusehen. Es im Fernsehen zu sehen ist das eine. Live ist es unfassbar. Was mich aber fasziniert hat, war die Tatsache das die Menschen trotz der Tatsache, das sie Essen von der Müllhalde aßen immer noch ständig am lachen waren und “Glücklich” schienen.

Philippinen

Irgendwann kurz nach dem Millennium habe ich dann meine Eltern auf die Philippinen begleitet. Ein Traumurlaub wie er im Buche steht. Wir haben nicht in einem normalen Hotel gewohnt, sondern in Bambushütten. Echten philippinischen Bambushütten. Unfassbar geniale Erfahrung. Klar hatten wir auch fließend Wasser aber trotzdem. 10 Meter vom Strand entfernt wohnen hat schon etwas ganz besonderes.

Das Wasser war Blau, besser gesagt Türkis und der Strand einfach nur weiß. Das war Karibik pur. Das Wasser war auch noch glasklar, man konnte gut 20 Meter in die Tiefe sehen. In diesem Urlaub habe ich dann auch meinen Tauchschein gemacht. Das war mehr als Ultra. Das war schon pornös. Sollte ich jemals in meinem Leben Geld haben. Ich mein so richtig Geld. Ich werd mir da irgendwo ein Haus kaufen.

Bonair

Die letzte Reise die ich mit meinen Eltern unternahm (außerhalb Deutschlands) war nach Bonair. Bonair liegt in der Mitte der ABC Inseln. Auch genannt die Inseln unter dem Wind. Lange Zeit war Bonair holländisches Hoheitsgebiet. Mittlerweile aber ist Bonair  eigenständig. Trotzdem fliegt nur KLM dorthin und so gut wie alles was man im Supermarkt kaufen kann ist Niederländisch. Selbst das Bier. Damit kann man aber Leben.

Dies war mein zweiter übertrieben perfekter Tauchurlaub. Nicht nur habe ich zum ersten Mal ziemlich tödliche Fische gesehen, nein ich habe auch ein echtes Wrack gesehen. Ein Wrack. Irgendein kleineres Handelsschiff. Auf 40 Metern tiefe. Das war ein ganz besonderes Gefühl da dran vorbei zu tauchen. Erstens weil es ein gottverdammtes Wrack war und zweites war ich zum ersten Mal auf 40 Metern Tiefe. Phänomenal!

PS: Ja ich weiß ich bin wieder zu spät dran aber ich musste diesen Beitrag einfach schreiben. Danke Mama! Danke Papa!

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April 8, 2010 Posted by Mike in Projekte

Where I wanna live – Part 1 // Sebastopol Residence / Turnbull Griffin Haesloop

Whereiwannalivepart1

Ich bin Stadtkind! Durch und durch! In einer Stadt geboren, in einer Stadt aufgewachsen und lebe momentan in einer Stadt. Bisher dachte ich auch immer, dass das wohl so bleiben würde, aber die Sebastopol Residence hat mich da doch umgestimmt.

Turnbull Griffin Haesloop ist ein Architektenbüro aus San Francisco welches dafür bekannt ist, dass es kontinuierlich probiert möglichst Nachhaltig und Umweltbewusst zu planen und bauen. Diesen Anspruch erfüllen sie, wenn man sich dieses Prachtstück aus Holz und Glas einmal ansieht, wirklich perfekt. Ein großes, sich durch das ganze Haus ziehende Zimmer sorgt dafür, dass das Auge das Haus größer wahrnimmt, als es eigentlich ist. Sonnenterasse auf beiden Seiten. Ein Pool. Ein Studio und eine Garage komplettieren den ohnehin schon grandiosen Ersteindruck. Wer zieht mit mir ein?

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Das Kind in Dir – Abschnitt 3: Abenteuer draußen

Dieses Mal dachte ich eigentlich, dass ich mehr Zeit habe, um das Ganze mal etwas eher zu schreiben. Aber naja, es kommt, wie es kommen musste und ich bin einen ganzen Tag zu spät. Ausgewertet ist auch schon und so geht die dritte Runde offiziell ohne mich zu Ende. Ich wollte dennoch kurz über meine kindlichen Abenteuer in freier Wildbahn berichten.

Nachmittags 17 Uhr, Spätsommer. Zaghaft wird die Klingel gedrückt und mein bester Freund macht die Tür auf. "Kommst du noch raus spielen?" frag ich ihn und er schaut mich etwas erstaunt an. "Es ist doch schon nach fünf, da muss ich erst mal Mama fragen!” Er durfte. Also wurde sich bei mir in den Garten gesetzt und in irgendwelche alten Steinplatten Dinge hinein interpretiert, die jeder Erwachsene für paranormal gehalten hätte. Wir aber fanden es ziemlich logisch, dass wenn die Maiglöckchen nachts um 12 läuten, Geister auferstehen. In meinem Garten. Ich mein, wieso nicht?!

Zeitsprung. Meine Freunde hatten mittlerweile 'Bäumchen, wechsel dich!' gespielt und so waren einige neue dabei und alte nicht mehr. Auf jeden Fall zelteten wir zu der Zeit regelmäßig in den jeweiligen Gärten. Mutproben, fremde Gärten und die ersten Alkohol- bzw. Nikotinerfahrungen inklusive. Wir fanden ziemlich viele Schwimmbäder in unserer Straße und wurden von Flutlichtscheinwerfern entdeckt. Wir spielten nächtelang 'Spiel des Lebens' auf demjenigen, der zuerst einschlief, und probierten, in einen alten Bunker in einem nahe gelegenen Waldstück einzudringen.

Aber natürlich spielten wir auch Fußball, gingen auf Klettergerüste, küssten die ersten Mädchen hinter Bäumen oder ließen uns unsere Fahrräder im Ghetto klauen. Meine Jugend spielte sich zu einem großen Teil im Freien ab. Danke an alle dafür, auch wenn ich meist (sehr diplomatisch gesprochen) das Opfer war. Besonders dann, wenn wir mal wieder Wasserschlacht spielten, jemand meine Kuscheltiere in den Garten warf oder wir einfach nur im Gartenteich schwimmen waren.

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