Willst du wirklich tauschen?
Manchmal in kleinen Momenten, wenn ich alleine bin, ertappe ich mich dabei wie ich abschweife. Ich träume in diesen Momenten oft von den kleinen, unscheinbaren Dingen die das Leben einfacher machen würden. Ich träume von den großen Dingen wie Erfolg, Geld und Beziehungen. Ich träume einfach vom Glück. Oder von dem was gemein hin als Glück bezeichnet wird.
Doch diese allgemeine mittlerweile schon inflationär aufgeblasene Definition von Glück ist doch vielerorts nichts weiter als die Überspielung von Neid! Wer kann denn ernsthaft behaupten, dass viel Geld oder Erfolg wirklich glücklich macht? Wieso nehmen den so viele Menschen mit viel Geld Drogen? Weil es Spaß macht, weil sie nicht wissen was sie tun sollen? Schwachsinn! Glückliche Menschen brauchen keine Drogen. Drogen sollen dich aus deiner Miesere, deiner Trauer, deiner Einsamkeit, deiner eigenen kleinen, traurigen, schmutzigen Welt heraus tragen und dir diese eine kleine Sekunde Glück verschaffen. Die Sekunde in der alles egal ist! Diese schmutzige Sekunde in der du träumst!
Genau das ist Glück, die Fähigkeit zu träumen! Das Verlangen nach bestimmten Dingen, die Möglichkeit sich Wünsche zu erfüllen. Aber nicht von jetzt auf gleich sondern durch arbeiten, durch harte, manchmal verdammt beschissene Arbeit. Die Art von Arbeit, wo du Abends nach Hause kommst und am liebsten nur noch alles hinwerfen würdest. Doch genau diese Art von Arbeit verschafft dir auch am Ende des Tages, der Woche oder des Monats die Fähigkeit sich über eine neue Bluse oder eine neue DVD so zu freuen, als wäre es die Erste die du dir in deinem Leben gekauft hast.
Glück ist nicht der Erfolg oder das Geld, sondern die Fähigkeit sich Träume so zu erfüllen, dass sie noch eine Bedeutung haben. Sie zeigen dir das du lebst, dass du das alles für etwas Sinnvolles, aber vor allem für dich und deine Familie tust. Glück ist Leben! Glück ist träumen! Glück das bist du selbst! Denn am Ende bist du tot, da hilft auch Geld, Erfolg oder geiler Sex nicht.
Wie war dein Wochenende?
Es mutet in gewisser Weise schon seltsam an, wenn man bereits am Samstag Nachmittag gefragt wird wie denn das Wochenende war! Man hat gerade mal irgendwie den Freitagabend überstanden, sei es indem man geschlafen hat *höhö* oder betrunken probiert hat die vermeidlich gut aussehende Dame hinterm Tressen mit 5Cent Trinkgeld auf eine Safari im eigenen Bett einzuladen. Irgendwann wacht man dann auf und tappst in der Dunkelheit, die Sonne ist ja schon längst wieder irgendwohin abgehauen, in Richtung PC!
Hochgefahren. Internet. ICQ, Facebook, StudiVZ und schon geht sie los! Die Fragerei wie das Wochenende war, nicht wie das Wochenende denn ist, sondern ernsthaft wie es war. Ist das Wochenende am Samstag schon wieder vorbei? Hab ich irgendwas verpasst? Also klar ist das eine Kleinigkeit, aber irgendwie finde ich das seltsam. Damals, als ich noch ein junger Hüpfen (ja das ist nicht das richtige Wort, aber ich finde es passt) war, habe ich meine Freunde noch gefragt was man heute macht, habe mich gefreut das es noch den Sonntag gibt und man Samstag richtig ausrasten kann!
Natürlich raste ich weiterhin Samstags aus, bin ja toll und so! Aber die Jugend von heute verpulvert ihre ganze Energie am Freitag, so ist es auch nicht verwunderlich, dass die einzige Großraumdisko hier in unserer Kleinstadtidylle freitags ab 16 und samstags ab 18 Jahren Einlass gewährt. Sonntags ist dann für alle asozialen Studenten ab 21 richtig rumhuren. Aber ich schweife ab.
So oder so ähnlich sollte es sein!
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