Archive for the ‘Musik’ Category

Madsen – Labyrinth

madsenlabyrinth

Endlich. Eines der von mir mit am meisten erwarteten Alben hat heute das Licht der Welt erblickt. Seit heute steht das neue Album von Madsen – Labyrinth in den Musikläden Deutschlands.

Madsen habe ich richtig kennen und lieben gelernt, als ich Mitte 2008 auf einem N-Joy Geheimkonzert war. Ein Qualitätskriterium dieser Norddeutschen Indierock Band ist die Tatsache, dass der Sänger Live genauso klingt wie auf CD: Einfach nur groß! Diese Tatsache gepaart mit wunderbaren Texten machen Madsen zu einem echten Geheimtipp der deutschen Musikszene.

Madsen dreht mit der neusten Platte und dem damit 4. Studio Album nochmal neu auf und bringt dabei 12 wunderbare Lieder aufs Album. Ich hab’ mich lange gefragt, wie Madsen wohl ans letzte Album anknüpft und ob sie das Niveau halten können. Jetzt kann ich beruhigt sagen: Auf jeden Fall!

Der Türsteher lässt alle Menschen rein
der Politiker will nur noch ehrlich sein
wenn du glücklich bist
dann freue ich mich für dich

Aber das wohl beste an der Band ist der Fan Support. So wurde pünktlich zum Start der neuen CD eine Website von Universal Musik erstellt, auf der der geneigte Hörer jedes Lied mal anhören kann. Das ganze gibt es > hier < ! Anmachen, genießen, kaufen! Werd ich nachher auch noch machen!

Written on April 23rd, 2010. 2 Comments

Blumentopf – Taschen voller Sonnenschein

Blumentopf! Endlich wieder Blumentopf! Lange nicht mehr gehört von den Münchnern. Ich dachte schon die gibt es nicht mehr. Aber nein, auf Tape.tv gibt es den neuen Song von Blumentopf “Taschen voller Sonnenschein” zum Probehören. Ich hab ihn mal eingebunden.

Der Song ist die erste Singleauskopplung aus dem demnächst erscheinenden Album “WIR”! Für alle die keine Lust haben den Link zu klicken, nur mal rein hören wollen oder gerade den Feedreader anhaben, hier noch ein Teaser zu dem Video auf Vimeo. Dank an Electru für die Info.


Written on April 20th, 2010. 0 Comments

Blue October

blueoctober

Houston, Texas im Jahre 1995 – Justin Furstenfeld, sein Bruder Jeremy Furstenfeld, Ryan Delahoussaye, Matt Noveskey und Brant Coulter gründen die Post-Grunge Band Blue October, nicht zu verwechseln mit der gleichnamigen Electro Band aus dem UK. 1998 wird ihr erstes Album The Answere veröffentlicht.

Diese noch in einer Stückzahl von 5000 in eigen Regie produzierte Album fand so guten Anklang, dass sie kurz darauf, im Jahre 2000 einen Vertrag bei Universal unterzeichneten und ihr zweites Album Consent to Treatment veröffentlichten. Wegen schlechter Verkaufszahlen wurden sie kurz danach von Universal gedroped und nach dem sich ihr nächstes Album History for Sale gut verkaufte wieder gesigned. Seit dem sind noch zwei weitere Alben entstanden, zum einen Foild (2006) und zum anderen Approching Normal (2009).

Was aber macht Blue October nun so besonders? Ganz simple ihr Sound und ihre Texte. Haha wie jede andere Band. Nein! Nicht wie jede andere Band, sondern anders als jede Band. Blue October schaffen es auf ihren Alben Rock mit Pop mit Indie mit Britrock zu verbinden und das ganze in eine super stimmige Mischung zu verpacken die dann zum Beispiel als Foild oder Approching Normal in die weltweiten Musikläden geliefert wird. Eine andere Band die so eine grandiose musikalische Bandbreite besitzt ist mir nicht bekannt. Klar jede Band ändert hin und wieder ihren Style und probiert etwas neues aus, aber die Sachen sind in den meisten Fällen mehr schlecht als recht. Bestes Beispiel wäre hier limpbizkit mit New Old Songs. Blue October allerdings haben von Anfang an auf Vielfalt gesetzt und diesen Weg konsequent weiter entwickelt.

Doch nicht nur die Musik ist unübertroffen genial, auch die Texte sind es, die diese Band auszeichnen. Die Songs handeln zu großen Teilen von Suizid und Depressionen. Justin Furstenfeld der Sänger und auch Songschreiber von Blue October behandelt in vielen der Songs Dinge die er selbst erlebt hat. Die Trennung von seiner damaligen Freundin wird zum großen Teil auf dem Live Album Arguee with a tree, welches Songs aus allen vorhergehenden Alben vereint, verarbeitet. Der Song Hate Me aus dem Album Foild wiederum beschreibt das problematische Verhältnis zu seiner Mutter. Say it aus dem aktuellen Album Approching Normal ist eine persönliche Nachricht des Sängers in der er beschreibt, das er nicht mehr von seiner Seele gefangen sein will, sondern ein frei denkender und handelnder Menschen sein möchte.

Die beiden letzten Alben kann ich jedem der The Weakerthans, The Calling, +44 oder Angels and Airwaves mag empfehlen. Also auf nach Amazon und kauft dat Ding noch heute.

Written on December 14th, 2009. 0 Comments

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