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Kurzgeschichten

Alles was fiktionaler Natur ist.
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Die Tür

Die Tür die immer offen stand,
sie führte in dein Leben.
Doch von einem auf den anderen Tag,
ist mir der Eintritt dort verwehrt.

Ich klopfe und ich schlage,
mit beiden Fäusten an dir Tür.
Ich schreie und ich flehe,
doch drin bleibt es stumm und leer.

Die andere Seite dieser Tür,
sie ist nicht mehr belebt.
Ich kann es nicht begreifen,
dass du nun von uns gehst.

Und bleibt sie auch verschlossen,
mein ganzes Leben lang.
Am Ende meiner Tage,
werde ich sie öffnen könn.

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Wenn der Besenstiel die letzte Rettung ist

Eins vorweg, ich greife niemanden an! Wäre das also schon Mal geklärt! Als Student haben sich meine Tageszyklen doch etwas verschoben. War ich während des Zivildienstes meist schon gegen eins im Bett, ist das mittlerweile zur Ausnahme geworden. Standardmäßig bin ich gegen zwei oder drei Uhr morgens im Bett und stehe dann irgendwann zwischen 8:30 und 15 Uhr auf. Je nachdem was anliegt. Mir gefällt das auch super und ich komm klasse damit klar, mein Nachbar allerdings nicht.

Noch einmal, fühle dich nicht angegriffen! Solltest du meinen Blog überhaupt lesen! Sei’s drum, das Problem liegt gar nicht so stark an ihm, als viel mehr an der Bausubstanz meines Bodens. Mitte 2000 wurde hier der Dachboden ausgebaut um Platz für drei neue Wohnungen zu schaffen. Sind alles drei wirklich schöne und gut geschnittene ein bis zwei Zimmer Wohnungen um die 50qm. Jedoch ist der Boden bzw. die Decke der Leute im dritten Stock mehr als dürftig. Am Anfang habe ich mich ja gewundert wie sich eine Person Mitte Zwanzig über Schritte in der Wohnung über ihr aufregen kann. Die Vormieter um die Vierzig hatten damit keine Probleme, war ja aber auch ihr Wohnzimmer.

Dann war ich mal unten 'nen Schreibtisch verrücken und in meiner Wohnung ist jemand auf Toilette gegangen. Bagdad im Kampf gegen die Achse des Bösen war nichts dagegen. Heilige Scheiße ist das Laut. Ich glaube die haben einfach mal konsequent die Schalisolation in meinem Boden vergessen. Nun seitdem höre ich den Besenstiel nur noch selten gegen meine Decke klopfen. Hin und wieder Mal, wenn jemand auf seinen Hacken durch die Gegend geht und es nach zwölf oder eins ist, kommt das vertraute “Tok-Tok.” Doch damit kann ich leben, aber kann er das auch?

Vielleicht sollte ich den Vermieter da mal drauf aufmerksam machen! Doch das würde bedeuten das dann Handwerker dort arbeiten. Die arbeiten immer so früh am Morgen. So gegen 7:00 Uhr oder so! Das kann man doch nicht aushalten - nach drei oder vier Stunden Schlaf. Ich glaub dann würd ich aber zum Besenstiel greifen, kann ja nicht angehen, dass das dann so laut ist unter mir. Irgendwann will ich ja schließlich auch mal schlafen.

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Willst du wirklich tauschen?

Manchmal in kleinen Momenten, wenn ich alleine bin, ertappe ich mich dabei wie ich abschweife. Ich träume in diesen Momenten oft von den kleinen, unscheinbaren Dingen die das Leben einfacher machen würden. Ich träume von den großen Dingen wie Erfolg, Geld und Beziehungen. Ich träume einfach vom Glück. Oder von dem was gemein hin als Glück bezeichnet wird.

Doch diese allgemeine mittlerweile schon inflationär aufgeblasene Definition von Glück ist doch vielerorts nichts weiter als die Überspielung von Neid! Wer kann denn ernsthaft behaupten, dass viel Geld oder Erfolg wirklich glücklich macht? Wieso nehmen den so viele Menschen mit viel Geld Drogen? Weil es Spaß macht, weil sie nicht wissen was sie tun sollen? Schwachsinn! Glückliche Menschen brauchen keine Drogen. Drogen sollen dich aus deiner Miesere, deiner Trauer, deiner Einsamkeit, deiner eigenen kleinen, traurigen, schmutzigen Welt heraus tragen und dir diese eine kleine Sekunde Glück verschaffen. Die Sekunde in der alles egal ist! Diese schmutzige Sekunde in der du träumst!

Genau das ist Glück, die Fähigkeit zu träumen! Das Verlangen nach bestimmten Dingen, die Möglichkeit sich Wünsche zu erfüllen. Aber nicht von jetzt auf gleich sondern durch arbeiten, durch harte, manchmal verdammt beschissene Arbeit. Die Art von Arbeit, wo du Abends nach Hause kommst und am liebsten nur noch alles hinwerfen würdest. Doch genau diese Art von Arbeit verschafft dir auch am Ende des Tages, der Woche oder des Monats die Fähigkeit sich über eine neue Bluse oder eine neue DVD so zu freuen, als wäre es die Erste die du dir in deinem Leben gekauft hast.

Glück ist nicht der Erfolg oder das Geld, sondern die Fähigkeit sich Träume so zu erfüllen, dass sie noch eine Bedeutung haben. Sie zeigen dir das du lebst, dass du das alles für etwas Sinnvolles, aber vor allem für dich und deine Familie tust. Glück ist Leben! Glück ist träumen! Glück das bist du selbst! Denn am Ende bist du tot, da hilft auch Geld, Erfolg oder geiler Sex nicht. 

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Am Ende steht immer die Null!

Am Ende steht immer die Null

Das Supertalent. Die RTL Atzen sollten eventuell mal aufhören Sänger und Supertalente in den Pseudopromistatus zu erheben und stattdessen Moderatoren casten. Was dieser Kai Pflaume Verschnitt da beim Supertalent gerade abzieht ist unfassbar. Nicht nur sieht sein Sakko unfassbar scheiße aus, nein seine Moderation ist auch selten dümmlich. Wie kann man bei Bruce Darnell vom schwarzen Peter reden? Aber was der Moderator beim Supertalent an Talent vermissen ließ, gaben die “Besten Comediens Deutschlands” zum Teil zumindest zurück.

Marco Schreyl betritt die Bühne. Für einen kurzen Moment schweift man ab und denkt an die wunderbaren Moderationen zurück die Kai Pflaume, Schwiegermamasliebling und Gesichtszwilling von Marco Schreyl, im Laufe seiner Kariere den Bundesbürgern vorgetragen hat. Marco Schreyl macht den Mund auf. Als wäre sein schlecht kopierter Thomas “Ich ziehe abscheuliche Sakkos an” Gottschalk Style nicht schon schlimm genug, wirkt er auf der Bühne von Das Supertalent noch schlechter als sonst.  Nicht nur die verbale Entgleisung Bruce Darnell gegenüber, nein auch die Abschlussmoderation wirkt desaströs. Da werden von Dr. “Fleischi” Fleischhauer die Ergebnisse des Telefonspieles gebracht und Marco braucht erst Mal gefühlte 10 Minuten bis er langsam mit einer Siegerehrung ohne Pfiff und Witz beginnt. Trotzdem dauert der Spaß noch fast 20 Minuten. Da fällt der dümmliche Witz über “Brokeback Mountain” schon gar nicht mehr auf.

Aber nicht alles an das Supertalent war schlecht Marco Schreyl Kollege Daniel Hartwich machte seinen Job wie immer gut. Sah aber auch besser aus. Seine Witze kamen Punktgenau und waren zwar manchmal etwas hart aber nicht beleidigend. Weder als er einen Kandidaten nach GummiZell am See verabschiedete noch als er über Bohlen herzog. Leider war er bei der Schlussmoderation nicht dabei. Schade eigentlich auch das es Achtung! Hartwich nicht mehr gibt, war eine coole LateNight Sendung. Wie auch immer. Es wird kurz vor eins, das Supertalent macht die Schotten dicht, RTL zeigt fix ein paar Nutten fürs Handy und schon kommt die Wiederholung von Mario Barths “Die Besten Comediens Deutschlands.”

In Gedanken noch bei Schreyl und den Handynutten, kommt Mario Barth auf die Bühne. Ich wiederstehe der Versuchung umzuschalten und erst einmal zu gucken wer den heute Mario humortechnisch überbieten wird. Wuhu! Dieter Nuhr und Oliver Pocher. Bleib ich halt noch ne Stunde wach. Dieter Nuhr redete über seine Probleme mit Verkäufern in Elektroläden und hatte auch später auf der Couch neben Paul Panzer die besten Argumente. Paul Panzer war schwach gestartet, okay seine Nummer war nett aber nicht Atemberaubend, jedoch seine spontanen Ideen auf der Couch, die waren grandios. Besonders seine Terrarium Nummer. Pocher war dann auch ganz nett mit seiner Dieter Bohlen Imitation, blieb aber leider hinter der Nummer des Gastgebers zurück. Frau Boese hab ich mir nicht mehr angeschaut. Dumme Frauen in Schlafanzügen. Ne dann mal lieber Gute Nacht.

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Wie war dein Wochenende?

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Es mutet in gewisser Weise schon seltsam an, wenn man bereits am Samstag Nachmittag gefragt wird wie denn das Wochenende war! Man hat gerade mal irgendwie den Freitagabend überstanden, sei es indem man geschlafen hat *höhö* oder betrunken probiert hat die vermeidlich gut aussehende Dame hinterm Tressen mit 5Cent Trinkgeld auf eine Safari im eigenen Bett einzuladen. Irgendwann wacht man dann auf und tappst in der Dunkelheit, die Sonne ist ja schon längst wieder irgendwohin abgehauen, in Richtung PC!

Hochgefahren. Internet. ICQ, Facebook, StudiVZ und schon geht sie los! Die Fragerei wie das Wochenende war, nicht wie das Wochenende denn ist, sondern ernsthaft wie es war. Ist das Wochenende am Samstag schon wieder vorbei? Hab ich irgendwas verpasst? Also klar ist das eine Kleinigkeit, aber irgendwie finde ich das seltsam. Damals, als ich noch ein junger Hüpfen (ja das ist nicht das richtige Wort, aber ich finde es passt) war, habe ich meine Freunde noch gefragt was man heute macht, habe mich gefreut das es noch den Sonntag gibt und man Samstag richtig ausrasten kann!

Natürlich raste ich weiterhin Samstags aus, bin ja toll und so! Aber die Jugend von heute verpulvert ihre ganze Energie am Freitag, so ist es auch nicht verwunderlich, dass die einzige Großraumdisko hier in unserer Kleinstadtidylle freitags ab 16 und samstags ab 18 Jahren Einlass gewährt. Sonntags ist dann für alle asozialen Studenten ab 21 richtig rumhuren. Aber ich schweife ab.

So oder so ähnlich sollte es sein!

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Die BILD muss weg?!
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[Essay] BILD - Dir (D)Eine Meinung

Kreatives Schreiben ist eins von vielen Wahlfächern, welches man für den erfolgreichen Abschluss des Bachlors of Arts in den Intigrierten Sozialwissenschaften belegen muss. Hierbei lernt man, wie man einen Essay schreibt, einen Kommantar verfasst oder eine wissenschaftliche Arbeit publiziert. Als Bewertungsgrundlage für das erfolgreiche Bestehen dieses Seminars dient ein Essay über ein frei wählbares Thema. Aufgrund der Tatsache, dass es besonders in der letzten Zeit wieder vermehrt zu Problemen damit gekommen ist, habe ich als Thema die BILD gewählt. Dies ist die Einleitung

Von Bildern und Buchstaben

Vier Großbuchstaben. Weiß auf rot. BILD. Für die einen ist es eine Zeitung, für die anderen das schlimmste legale Presseerzeugnis, das Deutschland je hervor ge-bracht hat. Die Geschichte beginnt mehr oder weniger unscheinbar im Jahre 1952 in Ham-burg: Axel Springer, der 1946 zusammen mit seinem Vater den Axel Springer Ver-lag gründete, hatte sich während der Besatzungszeit der Briten von deren Boule-vardpresse inspirieren lassen und wollte etwas Ähnliches auch in Deutschland aufbauen. „Mitarbeiter und Freunde beobachten, wie er [Axel Springer] auf dem Boden seines Wohnzimmers hockt, umgeben von Zeitungsausschnitten, Schlagzei-len, Fotos und Zeichnungen. Mit Papier, Schere und Kleister bastelt der Verleger am Layout für eine neuartige Zeitung“. Wenig später erscheint am 24. Juni 1952 die erste Ausgabe der BILD Zeitung. Diese wird kostenlos in der Hamburger Innenstadt verteilt und ist ab dem folgenden Tag für zehn Pfennig am Kiosk erhältlich. Gennantes brachte der Bild Zeitung einen langjährigen Spitznamen ein – Groschenblatt.

In den Anfangstagen macht die BILD ihrem Namen alle Ehre. Sie enthält zu dieser Zeit oft Artikel, die nur aus einem Bild und der dazugehörigen Unterschrift beste-hen. Die Definition einer Zeitung sieht allerdings anders aus: Eine Zeitung sei ein „in regelmäßiger Folge erscheinendes Presseerzeugnis, das durch öffentliche Zu-gänglichkeit, Zeitnähe und inhaltliche Vielfalt gekennzeichnet ist.” Nach meinem Verständnis sollte eine Zeitung zudem seriös, diffe-renziert, unparteiisch und weitestgehend objektiv sein oder zumindest aus ver-schiedenen Positionen über die aktuellen Geschehnisse in der Welt berichten.

Wenn ich aber an die BILD denke, fällt es mir schwer, dieser Zeitung die eingangs genannten Eigenschaften zuzuordnen. Vielleicht hat die BILD gerade deswegen im Laufe der Jahre auf den Untertitel „Zeitung“ verzichtet. Doch nicht nur mir geht es so: In der Gesellschaft ist die BILD auch eher negativ behaftet. Dies muss ich zu-mindest immer wieder feststellen, wenn ich mit Freunden oder Familie über ebendiese Zeitung diskutiere. Viele von ihnen kritisieren den Sensationsjournalismus und die unmenschlichen Recherchemethoden der BILD, welche ich später an einem Beispiel der Persönlichkeitsrechtsverletzung von Danny Freymark (Mitglied der Jungen Union) erläutern möchte. Die deutsche Punkband „Die Ärzte“ drückt es in ihrem Lied „Junge“ noch etwas deutlicher aus. Dort heißt es zum Ende des Liedes: „[…]die BILD besteht […] aus Angst, Hass, Titten und dem Wetterbericht[…].“

Doch gerade diese schon fast allgemein anerkannte negative Meinung über die BILD hat mich nachdenklich gestimmt: Folgen wir alle vielleicht einfach nur einer gigantischen Meinungsbildungsmaschinerie anderer großer Tageszeitungen, die gezielt in die negative Richtung manipulieren wollen, oder ist die BILD Zeitung wirklich so schlecht wie alle behaupten? Würde sich eine solche Zeitung nicht zwangsläufig irgendwann selbst in den Untergang reiten? Um diese Fragen zu be-antworten muss man sich nur einmal in die (Online)Archive der BILD begeben und sich die Überschriften und Aufmacher der letzten zwei bis drei Jahre ansehen. Dort wird man von einer gigantischen Masse an seltsamen, schlimmen und manchmal einfach nur amüsanten Texten nahezu überhäuft. Jedoch reicht es für den Anfang auch schon, wenn man sich einfach nur die, meiner Meinung nach kontroverse bzw. zweideutige, BILD Reklame ‘Bild dir deine Meinung‘ zu betrachten und einmal versucht genauer zu analysieren.

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