Archive for the ‘Cinema’ Category

The Boys are back – Trailer

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Für mich war er schon immer einer der besten Schauspieler die Hollywood zu bieten hatte. Sei es nun vor der großen Kamera an der Seite von Denzel Washington oder in einem Independent Film. Clive Owen macht immer eine gute Figur. Sein neuester Film “The Boys are back” ist wieder einmal eher eine Independent  Produktion als ein großer Hollywood Film, dafür aber mit einer weitaus lebendigeren Geschichte als das Meiste was aus der Traumfabrik kommt.

In dem Drama  “The Boys are back” spielt Clive owen einen Sportreporter, der nach dem tragischen Tot seiner Frau plötzlich zum Hausmann wird. An seiner Seite spielt der junge englische Newcomer George MacKay seinen Sohn aus erster Ehe. Mit ihm und seinem Halbbruder aus zweiter Ehe probieren die drei zusammen ein normales Leben zu führen und erwachsen zu werden. Beides gestaltet sich für alle drei schwerer als erwartet und bringt immer wieder komische Momente in die sonst doch eher ruhige Gesamtstimmung des Filmes.

The Boys are back ist eine der Überraschungen der letzten Zeit gewesen. Schon lange hat mich kein Independent-Lebensweisheits-Drama so gefesselt. (Außer FishTank) Cilve Owen liefert in dem Film, zumindest dem Trailer nach, wieder einmal eine Glanzleistung als Schauspieler ab und auch George MacKay zeigt das er durchaus Potenzial hat. Aber nicht nur die Schauspieler wirken gut, auch die Dialoge scheinen toll zu sein. Eines der besten Beispiele ist meiner Meinung nach dieses hier.

“…your Shoes, you got them on the wrong feet. // But Dad, those are the only feet I got!”

Gedreht wurde der Film von 2008 bis 2009 in Australien von Scott Hicks. Dieser reiste sogar persönlich nach Ireland um die Erlaubnis von Sigur Rós zu erhalten, seine Musik im Film benutzen zu dürfen. Der Film ist seit gestern dem 28.01.2010 in den deutschen Kinos zu sehen.

Written on January 29th, 2010. 2 Comments

Whatever Works

In dieser tristen, falschen, verdorbenen und verdummten Gesellschaft müssen wir jedes bisschen Glück, jede noch so kleine Möglichkeit Liebe zu verspüren, jede Art der Hoffnung die wir bekommen mit nehmen, um das Leben zu genießen. Whatever Works.

Boris hat rausgefunden das er sterben wird. Nicht jetzt. Nicht demnächst. Irgendwann halt, wie jeder. Nach einem Glass Wodka und einer Panikattacke, welche seitdem Regelmäßig auftritt, trennt er sich von seiner Frau und lebt fortan alleine in einem kleinen Apartment in New York. Hin und wieder trifft er sich mit seinen Freunden im Cafe oder probiert, seiner Meinung nach, dummen und verkorksten Kindern Schach beizubringen. Allgemein hat er einen Hass auf die gesamte Menschheit, weil nur er das große Ganze sieht. Versteht sich von selbst. Bei einem IQ von 200. Doch dann tritt die ziemlich junge Frau Melodie in sein Leben und wie es so ist, ändert sich alles.

Whatever Works ist der neuste Geniestreich von Woody Allen und besticht durch bezaubernde Dialoge voller Witz und Charme. Auch die Charaktere sind allesamt großartig entworfen und werden von einem Cast verkörpert, der nicht besser hätte sein können. Besonders die Rolle des Boris ist großartig. Diese ständigen Hasstriaden gegen alles und jeden werden nie langweilig und haben einen eigenen Charme der nur schwer zu beschreiben ist. Abgerundet wird das ganze von einem ruhigen, meist klassischen Soundtrack. Am Besten hat mir die Version von Amazing Grace am Ende des Filmes gefallen.

Whatever Works ist jedem Filmfan zu empfehlen, der gerne und viel lacht, dabei aber auch auf eine gute Story aus ist. Für mich die Beste, wenn man es noch so nennen kann, Idieproduktion des letzten Jahres.

Written on January 7th, 2010. 0 Comments

Avatar – Aufbruch nach Pandora

Aufgepasst, sie waren in Venezuela? Nett! Irak? Süß!  Vergessen sie diese ganzen Kindergärten und willkommen auf Pandora. Hier leben verrückte Wilde die nur darauf aus sind sie zu töten, weil sie in ihr Heimatland eindringen. Achja noch was, außerdem fördern wir hier so ein komisches Silberfolien-aussehendes-etwas, was voll viel Geld einbringt. Das größte Vorkommen liegt genau unter dem Dorf der Wilden. Also Männer: Let’s Boogie, we’re not in Kansas anymore.

DE Titel: Avatar – Aufbruch nach Pandora
Originaltitel: Avatar
Herstellungsland: USA 2009
Regie: James Cameron
Drehbuch: James Cameron
Darsteller: Sam Worthington, Zoe Saldana, Michelle Rodriguez, Sigourney Weaver, Stephen Lang, Giovanni Ribisi, CCH Pounder, Joel Moore, Laz Alonso

Avatar, der neuste Epos von James Cameron erzählt Winnetou neu. Nebenbei setzt er außerdem Maßstäbe in Sachen CGI in einem Film und beweist, dass 3D Filme das Kino der Zukunft sind. Ansonsten allerdings hat der Film nicht viel zu bieten, leider auch musikalisch nicht. Damit meine ich nicht das der Film schlecht ist. Ganz im Gegenteil. Aber er überzeugt nicht durch die Story, was ich auch nicht erwartet habe, sondern eher durch die Atemberaubende Technik und unfassbare Detailverliebtheit von Pandoras Flora und Fauna.

Pandora ist mehr oder weniger komplett von einem Urwald bedeckt der im Dunkeln bei Berührung leuchtet. Die Idee klingt so dahergesagt, etwas LSD Trip mäßig, ich weiß. Aber, aber es sieht einfach total genial aus. Dann sind da noch die Tiere und wie sich die Eingeborenen mit diesen verbinden. Grandios. Einfach nur Grandios. Guck man den ganzen Spaß dann noch in 3D, will man gar nicht mehr aus dem Kino raus. So schön ist der Film. Auf die Kritik an der Story verzichte ich an dieser Stelle einmal und auch wie manche Charaktere gezeichnet werden, will ich hier nicht weiter erwähnen. Aber für mich zählte eh eher die Technik bei diesen Film.

Also reingehen, am besten 3D und OV.

Written on January 2nd, 2010. 0 Comments

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