We’ll take you down the only road we have ever been down

Der Abrisskalender auf dem Schreibtisch ist bei letzten Blatt angekommen. Passte er am Anfang des Jahres nicht mal in die Hosentasche, so kann man in heute in das Geldfach seines Portemonnaies stecken. Ein ganzes Jahr passt auf einmal in die Hosentasche. Dort verstaut wirkt es auf einmal so unscheinbar, klein und kurz. Vermutlich wird es zerknicken. Stücke werden herausgerissen und mit anderen Informationen überschrieben. Irgendwann wird es ein Flickenteppich sein der im Papierkorb endet und somit in Vergessenheit gerät.

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The same procedure as every year …

Zweiter Weihnachtsfeiertag. Ich sitze noch voll verstrahlt vom Gintrinken mit meinen Eltern und der Besinnlichkeit eines Adventskranzes auf meinem Wohnzimmertisch in den eigenen vier Wänden, als mich eine Vibration in Hüftnähe fast aus dem Antiübelkeitskonzept und in Richtung Toilette wirft. “Altah, Weihnachten ist vorbei, was geht’n Silvester?” Wie soll man bitte mitten im Nebel die nächste Nebelwand vorhersagen?
*Summ Summ* Zweite Vibration. Selbe Frage, anderer Absender. Nach der dritten durch Alkohol leicht in Hieroglyphen verwandelten SMS kam sie dann endlich. Die alljährliche Panik kurz vor 12 …
Wo zum Teufel feiere ich dieses Jahr Silvester??!!

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Nachwuchs bei Roadeo – Neuer Co-Autor

Es gibt im Leben zahlreiche Positionen, in denen ein Mithelfer mittlerweile unverzichtbar ist. Piloten, Sporttrainer, Mafiabosse, Weihnachtsmänner – Alle haben Sie ihren kleinen, fleißigen Helferlein um sich herum, die sich nicht nur für den angestrebten Erfolg ihr hinteres Sprechorgan aufreißen, sondern sich auch liebevoll um ihre Vorgesetzten sorgen. Unser lieber Freund und Nachbar Mike dachte sich, so einen Hiwi brauchst du auch. Jemand, der für dich die Drecksarbeit macht. Kochen, Putzen, Saugen, Kaffee Kochen, Blog Bewachen und so weiter und so fort. Naja es kam wie es kommen musste – Kurze Zeit später heirateten wir.

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Die Bloggeschichte

Vor einiger Zeit, eigentlich eher vor einigen Monaten hatte ich eine Idee die  so gesehen vermutlich nicht neu oder besonders war, aber irgendwo doch interessant werden könnte. Eine Fortsetzungsgeschichte, nicht von mir alleine geschrieben, sondern mit anderen Bloggern zusammen. Also einfach mal das Netzwerk meines Vertrauens aufgerufen und alle die ich so kannte und die aktiv am bloggen waren angeschrieben. Die Resonanz war gar nicht so schlecht wie erwartet. Klar viele haben sich gar nicht erst die Mühe gemacht um zu antworten und einige sagten leider ab, aber am Ende fanden sich, mit mir eingerechnet, elf fertige Menschen die bereit waren die Aktion durchzuziehen.

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The only thing I want

Die Koffer standen bereits seit zwei Wochen in seinem Flur. Ungefähr. Wann er sie gepackt hatte war jedoch eine ganz andere Frage. Eine die selbst er nicht mehr beantworten konnte. Immerhin taugten sie als Staubfänger bzw. standen sie mittlerweile so im Eingangsbereich drapiert, dass man denken konnte sie wären moderne Kunst. Der heutige Tag sollte das ändern. Zum ersten Mal war er wirklich bereit. Die Entscheidung war während seines Guten-Morgen-Kaffees gefallen. Heute würde er die Stadt, das Land, ja sogar den Kontinent verlassen.

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Wir schreiben unser eigenes UTB

Unfassbar. Knapp drei Wochen ist das schon wieder her, das ich die Zeilen hier schreiben wollte. Wie ihr alle wisst, oder gelesen habt, war ich auf dem diesjährigen DGS Kongress in Frankfurt. Hab ich viel erlebt und viel gesehen. Aber darum soll es an dieser Stelle nicht gehen. Auf solchen Kongressen sind natürlich auch immer die obligatorischen Buchverkäufer anwesend. Keine fliegenden Bauchladen Ticker. Nein seriös und kompetent, aber vor allem scheißen richtig günstig, stellen sich die Verlage des jeweiligen Fachbereiches vor und überlassen einem das ein oder andere Buch gegen eine gewisse nicht näher definierte Summe.

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