Odyssee – Bloggeschichte Teil 1

Irgendetwas ließ ihn aufwachen. Er konnte das Gefühl nicht sofort zuordnen. Je länger er jedoch darüber nachdachte, umso klarer wurde es ihm vor seinen immer noch verschlossenen Augen. Der nächste Tag hatte begonnen.  Die Sonne kitzelte unerbittlich an seiner Nase und zwang ihn zu einem entnervten Stöhnen. Wiederwillig stützte er sich auf seine Ellenbogen und versucht durch seine vom Schlaf verklebten Augen irgendetwas zu erkennen, musste sie aber aufgrund der Helligkeit sofort wieder schließen. Der alte Tag hatte doch erst vor einer gefühlten Stunde aufgehört. Entnervt ließ er sich in seine Kissen zurück fallen und registrierte wie sein Kopf langsam zu arbeiten begann. Mit der einsetzenden Arbeit kamen auch die Kopfschmerzen. Wie eine unermüdliche Dampflokomotive zogen sie ihre Kreise. Von der linken Schläfe über die Stirn zur rechten Schläfe und retour. Nicht das Kopfschmerzen alleine nicht schon schlimm genug wären, nein, zusätzliche hatte er das Gefühl, dass die Lokomotive mit jeden Pulsschlag an Fahrt zunahm.

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Get yourself a car and ride it on the wind

Die Idee alles stehen und liegen zu lassen. Der Gedanke von Freiheit. Die Luft einer neuen Umgebung. Dieser Traum, dieses eine Gedankenspiel, es setzt sich zu gerne wie ein Parasit in den eigenen Kopf. Besonders dann, wenn man es eigentlich gar nicht braucht. In Stresssituationen in der Uni, der Schule, der Arbeit oder auch im Kindergarten ist diese Reaktion nur verständlich. Allerdings tendieren wir dazu immer dann das Weite suchen zu wollen, wenn Menschen denen wir Nahe stehen, nerven, streiten oder einfach nur den neu gekauften Pullover von KIK kritisieren.

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