DGS Kongress in Frankfurt

Momentan findet in Frankfurt der Jubiläumskongress zum 100 Jährigen Bestehen der Deutschen Gesellschaft für Soziologie (DGS) statt. Die Hinfahrt mit der Bahn gestern war ziemlich entspannt und verlief ohne Probleme, Verspätungen oder sonstige Unannehmlichkeiten. Die Jugendherberge, das Haus der Jugend (HDJ), muss hier kurz gelobt werden. Modern, gut ausgestattet und erstklassige Zimmer. Besser als alles wo ich sonst so war.
Relativ kurz nachdem wir angekommen waren begann dann auch schon der erste Tag des Kongresses mit Begrüßungsreden, Vorlesungen und Preisverleihungen. Einer der Höhepunkte war sicherlich die Rede von Peter L. Berger, einem deutschen Soziologen der mittlerweile in den USA lehrt und eine Vorlesung zum Thema Religion im Zeichen der Transnationalen Vergesellschaftung hielt. Welches auch das Leitthema des diesjährigen Kongresses ist. Nicht die Religion sondern die Transnationale Vergesellschaftung. Wer mich leider enttäuscht hat war Martina Löw, eine Stadt und Raumsoziologin. Ihre Art zu reden ist sehr, sagen wir gewöhnungsbedürftig. Jedoch wurde Loriot Ehrenmitglied der DGS, was durch einen sehr amüsanten Zusammenschnitt seiner gesammelten Werke untermalt wurde.
An die offizielle Begrüßung anschließend gab es noch eine Kongressparty im Living XXL unter der Europäischen Zentralbank. Die Party hatte um 20 Uhr begonnen, durch die obligatorischen Verspätungen während einer drei Stündigen Begrüßung, waren die meisten Teilnehmer jedoch erst gegen 20:45 im Living XXL. Dies hatte für ebenjene Teilnehmer zur Folge, dass das angekündigte Buffet bereits leer war. Dafür das es überall angekündigte wurde, dass das Essen im Preis inbegriffen ist, war das schon eine ziemliche Unverschämtheit. Nicht das ich unbedingt was Essen wollte, aber von solch einem Kongress sollte man erwarten, das die Verantwortlichen in der Lage sind zu planen wie viel Essen man braucht. Naja wir waren dann im Vapiano.
Später sind wir dann in den Dreikönigskeller in der Nähe der Jugendherberge weitergezogen, was ein echter Geheimtipp ist. Es wurde kostenlos Blues von einer Liveband gespielt und auch die Preise sind sehr günstig. Wer mal in Frankfurt ist, sollte dort unbedingt hin.





