You drive along every day

Das monotone Brummen unter seinem Hintern veränderte sich in ein angenehmes Vibrieren. Während die Musik in seinen Ohren von einem pumpenden Bass zu einem schnellen Gitarrenstück wechselte setzte sich der Bus langsam in Bewegung. Ein Blick auf die Uhr. Dreißig Minuten noch. Er rutschte etwas tiefer in den Sitz und machte es sich bequem. So bequem wie es halt ging in einem Linienbus. Die Stadt zog wie ein zu lang gezogenes Kaugummi an seinen Augen vorbei. Vereinzelt blieben seine Blicke wahllos an Bäumen, Autos oder Häusern hängen.

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Schlüsselreize

Den ganzen Tag über bin ich durch die Stadt gegangen, habe Leute beobachtet, Kaffee getrunken, Leute beobachtet, Klamotten gesucht, MediaMarkt und Saturn nach Perlen längst vergangener Jahre durchsucht und war gegebenenfalls auch ein bis zehn Mal auf dem Klo. Kaffee und so. All das pumpt mein Gehirn stündlich, minütlich ja eigentlich in jeder Sekunde mit Reizen zu. Die Dame in dem knappen roten Oberteil. Das Lied aus meinen Kopfhörern. Der MeraLuna Aufkleber auf der Familienkutsche oder das sich mit Eis bekleckernde Baby. Alles wird irgendwie verarbeitet und abgespeichert für eine eventuelle spätere Evaluation bzw. Auseinandersetzung.

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Es war Sommerschlussverkauf!

Lange ist der letzte Beitrag her. Aber ich hab auch nicht untätlich rumgesessen und mir die Fußnägel abgekaut. Nein, nein, nein. Ich war fleißig. Ich hab gesucht und probiert und neu gesucht und neu probiert und ausgewechselt und Code geändert und und und. Naja und jetzt ist es da. Ein neues Design. Wieso schon wieder? Weil ichs kann. Simple as it is.

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