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Its got to be bad before it gets good

Halbzeit. 18 Monate sind vorbei. Ich kann mich an die ersten Tage erinnern, als wären sie gestern gewesen. Aber die Zeit so viel man sie auch genießt und probiert auszukosten bewegt sich nun unaufhaltsam auf das Ende zu. Das vorgesehene Ende. Evtl. kann ich ein Viertel evtl. sogar eine ganze Hälfte Nachspielzeit ergattern. Dann ist aber Ende! Schicht im Schacht! Aus die Maus! Danach bin ich entweder Bachelor oder naja, Hartzer!

Unumgänglich mit dieser Tatsache kommen des Nachts so langsam auch diese Gedanken, diese kleinen Fetzen die immer größer werden. Erst war es nur ein Summen, ein Vibrieren meiner Neurosynapsen. Mittlerweile jedoch feiern die da oben eine ausgelassene Raverparty. Aber sowas von. Sie vermengen, berühren und verschmelzen meine Gedanken zu einem Orkan der mit lautem Getöse durch meinen Kopf rast und Ausziehen, Ausziehen schreit. Weg, sie wollen alle weg. Sie wollen raus aus dieser Stadt. Die Welt erkunden, Leute treffen und Pinguine klatschen.

Versteht mich nicht falsch, ich liebe Braunschweig. Es ist nicht zu klein, nicht zu groß, hier fühl ich mich richtig wohl. Danke F.R! Aber trotzdem will man nicht sein ganzes Leben in einer und jetzt müssen wir einfach mal Fakten nennen, Zonenrandgebietsmetropole leben. Ich würde sicherlich Braunschweig als Stadt für meinen Lebensabend in Erwägung ziehen, aber momentan möchte ich die Welt erkunden. Finnland, Portugal oder Rumänien. Egal wo, Hauptsache fremde Menschen, Kultur und andere Lebensarten.

Einfach weg! Ohne Blick zurück! Einmal um die Welt und zurück. Freunde mitnehmen und das Leben leben. Einfach mal das tun was man denkt ohne Klausur oder Hausarbeit. Der beste Bruch dafür wäre zwischen Bachelor und Master. Aber das ist noch so lange hin. Doch wie sagte schon Day One? Its got to be bad before it gets good!

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