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Whatever Works

In dieser tristen, falschen, verdorbenen und verdummten Gesellschaft müssen wir jedes bisschen Glück, jede noch so kleine Möglichkeit Liebe zu verspüren, jede Art der Hoffnung die wir bekommen mit nehmen, um das Leben zu genießen. Whatever Works.

Boris hat rausgefunden das er sterben wird. Nicht jetzt. Nicht demnächst. Irgendwann halt, wie jeder. Nach einem Glass Wodka und einer Panikattacke, welche seitdem Regelmäßig auftritt, trennt er sich von seiner Frau und lebt fortan alleine in einem kleinen Apartment in New York. Hin und wieder trifft er sich mit seinen Freunden im Cafe oder probiert, seiner Meinung nach, dummen und verkorksten Kindern Schach beizubringen. Allgemein hat er einen Hass auf die gesamte Menschheit, weil nur er das große Ganze sieht. Versteht sich von selbst. Bei einem IQ von 200. Doch dann tritt die ziemlich junge Frau Melodie in sein Leben und wie es so ist, ändert sich alles.

Whatever Works ist der neuste Geniestreich von Woody Allen und besticht durch bezaubernde Dialoge voller Witz und Charme. Auch die Charaktere sind allesamt großartig entworfen und werden von einem Cast verkörpert, der nicht besser hätte sein können. Besonders die Rolle des Boris ist großartig. Diese ständigen Hasstriaden gegen alles und jeden werden nie langweilig und haben einen eigenen Charme der nur schwer zu beschreiben ist. Abgerundet wird das ganze von einem ruhigen, meist klassischen Soundtrack. Am Besten hat mir die Version von Amazing Grace am Ende des Filmes gefallen.

Whatever Works ist jedem Filmfan zu empfehlen, der gerne und viel lacht, dabei aber auch auf eine gute Story aus ist. Für mich die Beste, wenn man es noch so nennen kann, Idieproduktion des letzten Jahres.

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