Where are the fuckin’ Twinkies?

Was macht ein Teenager der sein Leben lang ein Nerd war, wenn die kompletten Vereinigten Staaten von Amerika zu Zombieland werden und selbst die geile Nachbarin eher auf das Blut als auf die Hose des jungen Mannes scharf ist? Richtig! Wegrennen, abknallen, auf Toilette gehen. Nebenbei schreibt er ein Überlebenshandbuch und lernt per Zufall neue Leute kennen. Zombieland glänzt mit gutem Humor, ein wenig Tiefgang und perfekt gezeichneten Charakteren.

Originaltitel: Zombieland
DE Titel: Zombieland
Herstellungsland: USA 2009
Regie: Ruben Fleischer
Drehbuch: Rhett Reese / Paul Wernick
Darsteller: Jesse Eisenberg, Woody Harrelson, Emma Stone, Abigail Breslin, Amber Heard, Bill Murray
Zombieland, und gerade das macht den Film aus, probiert sich nicht allzu ernst zu nehmen. Wie eine Mischung aus Shawn of the Dead und Hangover bietet dieser etwas über 90 Minuten lange Film ein kurzweiliges aber dafür umso besseres Kinoerlebnis. Ehemals als Serie geplant, wurden die beiden Pilotfolgen umgeschrieben und zu einem Film verarbeitet. Entscheidend für das gelingen dieses Filmes ist jedoch der Cast. Bis auf einen Cameo-Auftritt in Hollywood gibt es effektiv nur vier Schauspieler in den ganzen 90 Minuten, die mehr tun, als als Zombies durch die Gegend zu rennen.
Die wirklich liebevoll gezeichneten Figuren bringen speziell in der Mitte des Filmes, wo über weite Strecken kein einziger Zombie stirbt, eine gewisse Tiefe in den Film. Es werden, zum Glück nicht im übertriebenen Maße, die Beziehungen der vier Überlebenden genauer beleuchtet und den Schauspielern die Möglichkeit gegeben zu beweisen das sie mehr können als nur auf Untoten rum zu Prügeln.
Am Anfang ist unser Hauptprotagonist Columbus (Jeder heißt so wieder Ort wo man hin will) noch alleine unterwegs, lernt aber sehr schnell den etwas verrückten und immer auf der Suche nach einem Twinkie, Tallahassee kennen.
Dieser spielt übrigens eine sehr gelungene Parodie auf seine Rolle in Natural Born Killer (Danke für die Erinnerung).
Kurze Zeit später treffen beide auf die anfangs etwas problematischen Schwester Little Rock und Wichita. Aber nachdem die Anfänglichen Schwierigkeiten beseitigt sind, machen sich Schluss endlich alle auf zu einem Freizeitpark in der Nähe von Los Angeles. Dort legen sie dann auch noch einen Zwischenstopp ein, der wohl einen der besten Cameo-Auftritte beinhaltet, den ich je gesehen habe. Am Ende, welches in genanntem Freizeitpark spielt, kann Zombieland dann leider nicht darüber hinweg täuschen, dass es eine Serie werden sollte . Auch die Ankündigung eines Sequels, bevor der erste Teil in DE anlief, war jetzt nicht unbedingt von Vorteil, trotzdem ein lustiges und spannendes Ende. Hoffen wir, dass das Sequel genauso gut wird.






Ich hab den Film gesehen und muss ganz ehrlich sagen das er mir besser als Avatar gefallen hat. Das Ende von Zombieland fand ich etwas zu schwach, allerdings wurde ich durchweg gut unterhalten.
Ich freu mich schon auf die Filme 2010. Ich glaube das es ein ganz besonderes Kinojahr sein wird.
Ja ich glaube 2010 wird ganz nice! Besonders auf – Books of Eli // Takers // The Boys are back // Youth in Revolt – werde ich mich freuen und natürlich noch viele viele andere! :)