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January 2009 - roadeo.de

[Essay] BILD – Dir (D)Eine Meinung

Kreatives Schreiben ist eins von vielen Wahlfächern, welches man für den erfolgreichen Abschluss des Bachlors of Arts in den Intigrierten Sozialwissenschaften belegen muss. Hierbei lernt man, wie man einen Essay schreibt, einen Kommantar verfasst oder eine wissenschaftliche Arbeit publiziert. Als Bewertungsgrundlage für das erfolgreiche Bestehen dieses Seminars dient ein Essay über ein frei wählbares Thema. Aufgrund der Tatsache, dass es besonders in der letzten Zeit wieder vermehrt zu Problemen damit gekommen ist, habe ich als Thema die BILD gewählt. Dies ist die Einleitung

Von Bildern und Buchstaben

Vier Großbuchstaben. Weiß auf rot. BILD. Für die einen ist es eine Zeitung, für die anderen das schlimmste legale Presseerzeugnis, das Deutschland je hervor ge-bracht hat. Die Geschichte beginnt mehr oder weniger unscheinbar im Jahre 1952 in Ham-burg: Axel Springer, der 1946 zusammen mit seinem Vater den Axel Springer Ver-lag gründete, hatte sich während der Besatzungszeit der Briten von deren Boule-vardpresse inspirieren lassen und wollte etwas Ähnliches auch in Deutschland aufbauen. „Mitarbeiter und Freunde beobachten, wie er [Axel Springer] auf dem Boden seines Wohnzimmers hockt, umgeben von Zeitungsausschnitten, Schlagzei-len, Fotos und Zeichnungen. Mit Papier, Schere und Kleister bastelt der Verleger am Layout für eine neuartige Zeitung“. Wenig später erscheint am 24. Juni 1952 die erste Ausgabe der BILD Zeitung. Diese wird kostenlos in der Hamburger Innenstadt verteilt und ist ab dem folgenden Tag für zehn Pfennig am Kiosk erhältlich. Gennantes brachte der Bild Zeitung einen langjährigen Spitznamen ein – Groschenblatt.

In den Anfangstagen macht die BILD ihrem Namen alle Ehre. Sie enthält zu dieser Zeit oft Artikel, die nur aus einem Bild und der dazugehörigen Unterschrift beste-hen. Die Definition einer Zeitung sieht allerdings anders aus: Eine Zeitung sei ein „in regelmäßiger Folge erscheinendes Presseerzeugnis, das durch öffentliche Zu-gänglichkeit, Zeitnähe und inhaltliche Vielfalt gekennzeichnet ist.” Nach meinem Verständnis sollte eine Zeitung zudem seriös, diffe-renziert, unparteiisch und weitestgehend objektiv sein oder zumindest aus ver-schiedenen Positionen über die aktuellen Geschehnisse in der Welt berichten.

Wenn ich aber an die BILD denke, fällt es mir schwer, dieser Zeitung die eingangs genannten Eigenschaften zuzuordnen. Vielleicht hat die BILD gerade deswegen im Laufe der Jahre auf den Untertitel „Zeitung“ verzichtet. Doch nicht nur mir geht es so: In der Gesellschaft ist die BILD auch eher negativ behaftet. Dies muss ich zu-mindest immer wieder feststellen, wenn ich mit Freunden oder Familie über ebendiese Zeitung diskutiere. Viele von ihnen kritisieren den Sensationsjournalismus und die unmenschlichen Recherchemethoden der BILD, welche ich später an einem Beispiel der Persönlichkeitsrechtsverletzung von Danny Freymark (Mitglied der Jungen Union) erläutern möchte. Die deutsche Punkband „Die Ärzte“ drückt es in ihrem Lied „Junge“ noch etwas deutlicher aus. Dort heißt es zum Ende des Liedes: „[…]die BILD besteht […] aus Angst, Hass, Titten und dem Wetterbericht[…].“

Doch gerade diese schon fast allgemein anerkannte negative Meinung über die BILD hat mich nachdenklich gestimmt: Folgen wir alle vielleicht einfach nur einer gigantischen Meinungsbildungsmaschinerie anderer großer Tageszeitungen, die gezielt in die negative Richtung manipulieren wollen, oder ist die BILD Zeitung wirklich so schlecht wie alle behaupten? Würde sich eine solche Zeitung nicht zwangsläufig irgendwann selbst in den Untergang reiten? Um diese Fragen zu be-antworten muss man sich nur einmal in die (Online)Archive der BILD begeben und sich die Überschriften und Aufmacher der letzten zwei bis drei Jahre ansehen. Dort wird man von einer gigantischen Masse an seltsamen, schlimmen und manchmal einfach nur amüsanten Texten nahezu überhäuft. Jedoch reicht es für den Anfang auch schon, wenn man sich einfach nur die, meiner Meinung nach kontroverse bzw. zweideutige, BILD Reklame ‘Bild dir deine Meinung‘ zu betrachten und einmal versucht genauer zu analysieren.

Silvester in Amsterdam

Asterdam wir kommen! Achja war das schön, mit den Kindern unterm Regenbogen eine lustige Butterfahrt ins Nachbarland zu unternehmen. Auf ging es in das Land der Tulpen, Klocks (oder wie diese Schuh ähnlichen Holzdödel heißen), Windmühlen und natürlich des Käse.

Ausgeruht und munter ging es am 31.12.2008 morgens um 3:30 zu Hause los. Wer bis dahin nicht geschlafen hatte, hatte schonmal Pech gehabt! Etwas verschlafen aber gespannt auf das große Neue fuhr man gegen 05:00 in Richtung Hauptbahnhof um den Zug nach Hannover zu erwischen, wo man noch ca. 45min auf den Bus warten musste. Als man dann losgefahren war, machte man bereits nach 10 Minuten wieder Pause. Lenkzeiten und so! Safty first!

Wieder auf der Fahrt, konnte man sinnlose Quizes mitmachen, nicht vorhandene Treffpunkte auf Karten suchen oder einfach nur schlafen. Als man dann endlich gegen 13:00 Uhr in Amsterdam ankam, wurde man lautstark von einem seltsamen Quietschen geweckt. Der Busfahrer hatte seine fünf Minuten vorher gefallene Anmerkung über die Höhe des Buses scheinbar vergessen und war unter eine 10cm zu kleine Brücke gefahren. Nach 20 Minuten Wendeaction war man dann irgendwann auch am Aussteige/Einsteige Ort.

Amsterdam selbst war dann eigentlich ganz nett. Etwas verdreckt die Stadt, aber eigentlich schön. Das Anne Frank Huis war auch sehr sehenswert. Allerdings sollte man in der Eiseskälte seine Haschbrownies besser in den Coffeeshops genießen und nicht außerhalb. Die Kälte blockt den Kreislauf, ergo kommt nicht soviel THC ins Blut und man isst mehr. Kommt man dann aber in die Wärme geht der Kreislauf voll ab und man hat nen ordentlichen Tripp! Do not try this one at home! Silvester hab ich dann auch nicht mehr wirklich mitbekommen…

Irgendwann gegen halb vier morgens, haben sich dann alle Regenbogen Kinder dieser Welt an einer Bushlaltestelle einbefunden. Die wurden auch nacheinander abgeholt, nur irgendwie hat unser Busfahrer die Straße nicht wiederfinden können, sodas wir erst 15 Minuten später losfahren konnten. Nach drei nervigen Unterbrechungen und einer collen Taxifahrt, war man dann am nächsten Morgen, eher Mittag, wieder zu Hause. Mancheiner war somit “3 Tage Wach”